Donnerstag, Mai 23, 2019

Ernährungsumstellung zur kalten Jahreszeit sinnvoll?

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Die Tage werden kürzer, die Sonne wird knapp und die Blätter werden bunt. Man merkt es wird Herbst. Doch macht eine Ernährungsumstellung Sinn in der kalten Jahreszeit? Viele Ernährungswissenschaftler befürworten eine Anpassung der Ernährung, aber wo liegt der Zweck. Gibt es tatsächlich eine bessere Form der Ernährung in den kalten Monaten? Ja die gibt es, und das beginnt schon beim Einkaufen. In unserer globalisierten Welt sind die Kunden im Supermarkt gewohnt, dass es zu jeder Jahreszeit fast jede Obstsorte oder Gemüsesorte gibt. Aber die Auswahl hat Nachteile. Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Privatperson. Warum eine Ernährungsumstellung im Winter Sinn macht erfährst Du hier:

Immunsystem durch Ernährungsumstellung stärken

Die körpereigene Abwehr wird besonders in den kalten Monaten auf die Probe gestellt. Durch die trockene kalte Luft oder einen häufigen Wechsel zwischen beheizten Räumen und der kalten Außenluft kommt unser Körper ganz schön ins Arbeiten. Um sein Immunsystem zu unterstützen ist eine Ernährung nötig, welche die benötigten Vitamine zur Verfügung stellt. Aber welche Gemüsesorten und Obstsorten versorgen mich im Winter mit den nötigen Nährstoffen? Klassiker wie Grün- und Rosenkohl erleben zur Zeit eine Renaissance. Kohlsorten finden immer öfter den Weg auf die Speisekarten der Restaurants. also dann doch bitte auch auf unseren eigenen Tisch, als Teil unserer Ernährungsumstellung. Dafür findest Du hier ein paar schöne Rezepte.

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Toll am Kohlgemüse ist nicht nur der hohe Anteil an wichtigen Vitaminen, sondern er wird auch regional angebaut und ist den ganzen Winter vorrätig.

weitere Gemüsesorten, die Dich stark für den Winter machen:

Rote Beete: Sie ist reich an Eisen und Kalium. Beide zählen zu den essentiellen Mineralstoffen, die unser Körper braucht. Eisen hat die wichtige Aufgabe den Sauerstoff im Blut zu binden. Dies geschieht in den roten Blutkörperchen, den sog. Erythrozyten. In ihnen befindet sich der Großteil des gesamten Eisens im Körper.

Steckrüben: Ein wahres Monster aus der Erde. Alleine durch den Verzehr von Steckrüben kann man seinen Tagesbedarf an Vitamin C, Vitamin E, Kalium und Magnesium erfüllen. Kalium zählt zu den Elektrolyten. Es wird von allen Zellen benötigt. Kaliummangel kann zu schweren Komplikationen führen. Zum Beispiel können schwere Herzrhythmusstörungen auftreten.

Pastinaken: Die Pastinake enthält zum Beispiel Folsäure und Vitamin E. Der Gehalt an Kalium und Vitamin C ist bei der Pastinake im Vergleich höher als bei der Karotte.

Also Ihr seht schon. Eigentlich ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mehr tolle Rezepte bekommst du hier*.

 

Mehr Gemüse als Fleisch im Winter essen?

Schweinefleisch wird nicht nur gerne im Sommer auf den Grill gelegt. Auch im Winter gehört es zum festen Bestandteil der Ernährung bei vielen Deutschen. Aber selbst dafür gibt es alternativen, wenn man trotzdem genügend Eisen zu sich nehmen möchte. Denn Feldsalat oder Chicoreé enthalten deutlich mehr Eisen als Schweinefleisch. Jetzt ist schon wieder die Rede von Eisen. Wir wissen schon das Eisen beim Sauerstofftransport im Blut wichtig ist. Aber ist das nicht immer wichtig? Also unabhängig von der Jahreszeit. Das stimmt wohl, aber im Winter wird unser Atemsystem sehr strapaziert. eine gute Durchblutung und Versorgung mit Sauerstoff ist daher für die Lunge und alle andere Organe extrem wichtig. Und gerade wenn man sich eh schon eine Erkältung eingefangen hat, sollte der Sauerstoff der zur Verfügung steht dann auch optimal in die Organe transportiert werden.

Thema Vitamin D: Durch eine Ernährungsumstellung kann unser Körper auch im Winter genügend Vitamin D bekommen. Normalerweise wird dieses Vitamin durch die UV-Strahlung in der Haut produziert. Da wir in Deutschland ein bisschen wenig Sonne in den Monaten Oktober bis Februar bekommen, neben viele Menschen ein Vitamin D Präparat ein. Aber ist das nötig? Nein mit der richtigen Ernährung kann unser Körper damit ausreichend versorgt werden. Champignons, Butter, Eier und Fisch können unseren Bedarf durchaus decken. Und diese Produkte gibt es auch meist den ganzen Winter frisch und regional zu kaufen.

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Auch Nüsse können eine positiven Beitrag zur Gesundheit im Winter leisten. Manche schrecken vor dieser Frucht zurück, da sie doch recht reich an Kalorien ist. Aber bei der Überlegung sollten lieber die Vorteile ins Gewicht fallen und nicht die Kalorien. Nüsse stärken das vegetative (also das nicht bewusst gesteuerte) Nervensystem, das Herz und senken das Cholesterin. Au0erdem sind sie reich an Vitamin E. Diese wird verwendet um unsere Zellen zu schützen und das Immunsystem zu stärken.

 

Wenn du mehr erfahren über Ernährung und Ernährungsberatung erfahren möchtest, dann klicke hier.

Oliver Weymannhttps://carewelt.de/
B.A. Pflegepädagogik Abschluss 2021; Examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger