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Vollstationäre Fälle seit 2005 rückläufig

vollstationäre Fälle

Vollstationäre Fälle seit 2005 rückläufig

Im September 2018 veröffentlichte das statistische Bundesamt die aktuellen Fallzahlen der insgesamt 1943 Akutkrankenhäuser in Deutschland. Und siehe da, erstmals seit 2005 ist die Anzahl der vollstationären Behandlungsfälle auf 19.442.810 gesunken. Das ist ein Minus von 89.969 (0,5%) Fällen im Verglich zum Vorjahr. Allerdings variiert der Rückgang je Bundesland. In Rheinland-Pfalz sind es beispielsweise ca. 1,5% und in Baden-Württemberg 0,3%. Doch ein weiteres Fallen der Behandlungsfälle ist eher unwahrscheinlich, laut dem Spitzenverband der Krankenkassen. Das liegt daran, dass die Behandlungsfälle an sich aufwändiger geworden sind. Die Folge ist eine Zunahme der Leistungsmengen (Casemix) von ca. 0,5% trotz des Rückgangs der Fallzahlen im Jahr 2017.

Interessant ist, dass Behandlungsformen, bei denen Patienten nicht länger als 24 Stunden im Krankenhaus verbringen müssen, zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mittlerweile wird öfter ambulant operiert. In Rheinland-Pfalz ist ein Plus von 1,6% zu verzeichnen. Auch die teilstationären Behandlungsfälle haben im Vergleich zum Jahr 2016 um 13,9% zugenommen. Betrachtet man die letzten 10 Jahre, dann sind die Patientenzahlen in den eben genannten Bereichen mit 40,5% bzw. 33,7% stärker angestiegen als die vollstationären Behandlungen