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PKMS und weiter?

PKMS

PKMS und weiter?

Die Fachgesellschaft Profession Pflege, der Bundesverband Pflegemanagement und der Deutsche Pflegerat (DPR) sind sich uneinig über die Zukunft des Pflegekomplexmaßnahmen-Score (PKMS). Im Zuge des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes hat sich der DPR dafür ausgesprochen, den PKMS zu streichen, da es mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand verbunden ist und keinen Qualitätsindikator darstelle. Die Pflegenden hätten so wieder mehr Zeit für die Pflege am Bett. Allerdings müsse ein Pflegepersonalbemessungsinstrument bei den weiteren Entwicklungen „zwingend“ berücksichtigt werden. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe des DPR habe dazu bereits Konzepte entworfen. Diese konzeptionelle Vorarbeit soll die Funktion der Pflegepersonalregelung (PPR) weiterentwickeln zu einer PPR 2.0. Doch mit dieser Aussage erhält der DPR keine Zustimmung von der Fachgesellschaft Profession Pflege und dem Bundesverband Pflegemanagement. Beide Organisationen wollen vielmehr pflegerelevante Themen im DRG-System belassen und diese weiterentwickeln. Ferner gehe es darum, die pflegerischen Indikatoren weiterhin zu nutzen, um die Kalkulation, bzgl. Pflegeaufwand, zu schärfen und zu erhalten.

In einem Appell an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußerten sich die Pflegefachgesellschaften wie folgt:

„Wir fordern die Regierung auf, weitere Indikatoren im G-DRG-System aufzunehmen, welche die Transparenz zum Pflegeaufwand deutlich erhöhen und bedeutende Informationen zur Qualitätsbeurteilung sein können. Darüber hinaus sind die Indikatoren so zu platzieren, dass diese einen wertvollen Anreiz zur Qualitätsentwicklung setzen.“

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