Zahl an verärgerten Klinikärzten steigt

0
57
Arzt

Die Unzufriedenheit von Klinikärzten nimmt alarmierende Formen an. In weiten Teilen Europas sowie in Deutschland klagen immer mehr Ärzte über die Arbeitsbedingungen in ihren Krankenhäusern. Auch die Behandlungsqualität der Patienten nehme ab. Gleiches ist auch in der Pflege zu beobachten. Für Klinikbetreiber sollte dies eine Warnung sein. Aktuelle Studien belegen, dass Krankenhäuser, Pharmaunternehmen und Medizintechnikhersteller nach wie vor in einem überholten System arbeiten, das von Personalmangel über Budgetkürzungen bis hin zu veralteten Geräten geprägt ist. Gründe, die die Mediziner verunsichern. Sie fühlen sich den zukünftigen Herausforderungen, wie der alternden Bevölkerung oder den wiederkehrenden Infektionskrankheiten nicht gewappnet. War man vor zwei Jahren noch optimistisch, wird nun klar, dass der Wandel der Gesundheitssysteme in Deutschland und Europa kaum vorangeht. Zu zögerlich werden neue Wege in der Patientenversorgung eingeschlagen oder digitale Hilfsmittel eingesetzt. Neben unbefriedigten Ressourcen sorgen sich die Klinikärzte ebenfalls um die Informationsqualität, die sie zur medizinischen Entscheidungsfindung hinzuziehen.

Doch was sich immer mehr herauskristallisiert ist, dass die gängige Patientenversorgung in Deutschland und Europa auf einem Modell basiert, dass sich nicht mehr weiterentwickeln lässt. In vielen Bereichen sind keine Fortschritte erkennbar. Und das obwohl es genug Möglichkeiten gebe die Situation im Gesundheitswesen zu verbessern. Um die Betreuungs- bzw. Versorgungsqualität für Patienten nachhaltig zu fördern und sicherzustellen, ist ein ganzheitlicher Ansatz notwendig. Das Gebot der Stunde lautet also digitale Innovationen zu nutzen, um gegenwärtige und veralteten Strukturen im Gesundheitssystem aufzubrechen und neu zu gestalten.

Anzeige