Neue moderne Hilfsmittel für Patienten

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Quelle: Pixabay

Gesetzlich versicherte Patienten können zukünftig bei Hilfsmitteln wie Prothesen und Rollstühlen mit einem besseren technischen Standard rechnen. Außerdem soll mehr Klarheit über Angebote ohne Zuzahlungen geschaffen werden. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) teilte mit, dass das Verzeichnis der Hilfs – und Pflegehilfsmittel, welches ca. 32.500 Produkte enthält, generalüberholt wurde. Davon profitieren auch die Patienten, denn künftig dürfen z.B. Rollatoren nur noch höchstens 10 kg wiegen und sind somit im Alltag leichter zu benutzen.

„Versicherte müssten zuerst über Zuzahlungsfreie lösungen aufgeklärt werden, bevor höherPreisige Alternativen angeboten werden dürften“, erklärte GKV-Vorstand Gernot Kiefer.

Zuzahlungen bei Rollertoren sind derzeit selbstverständlich, sollen aber zukünftig reduziert werden bzw. kein zukunftsfester Zustand sein. Bei 8 Milliarden Euro lagen zuletzt die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Hilfs- und Pflegehilfsmittel. Das sind knapp 4 Prozent der Gesamtausgaben. Bei der Überarbeitung des Hilfsmittelverzeichnisses wurden auch mehrere 1000 ältere Produkte aussortiert. Damit soll eine Transparenz, bzgl. technischer Standards, zwischen den Krankenkassen und den Anbietern wie Sanitätshäusern geschaffen werden. Gleichzeitig erhofft man sich Verbesserungen in der Produktberatung. Geräte, spezielle ausgelegt für Kinder sowie übergewichtige Menschen, sollen stärker berücksichtigt werden.

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