10 % mehr Pflege-Auszubildende

0
92
Quelle: Pixabay

So lautet das Ziel. Bis zum Jahr 2023 soll die Zahl der Auszubildenden und der Ausbildungsstätten in der Pflege um 10 % steigen. Dabei handelt es sich um ein erstes Zwischenresultat der konzentrierten Aktion Pflege, welches gegen Ende Januar vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) vorgestellt wurde. Man erhofft sich damit auch den Personalmangel in der Pflege und den wachsenden Pflegenotstand entgegen zu wirken. Bislang wurden von der 1. Arbeitsgruppe 111 Maßnahmen zum Thema „Ausbildung und Qualifizierung“ als „Ausbildungsoffensive Pflege“ vorgelegt. Dabei wurden drei Handlungsschwerpunkte gebildet: Die erfolgreiche Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung, die 2020 in Kraft tritt, die neue Ausbildung zu bewerben und die Ausbildung und Qualifizierung zu fördern. Doch wie können eben genannte Ziele erreicht werden? In der Vereinbarung heißt es, dass eine Stärkung der Qualifizierung erreicht werden könnte, indem Menschen, die ihre Ausbildung abbrechen wollen, „rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden“. Des Weiteren sollen „Lebens- und Berufserfahrene Menschen bei Interesse und Eignung für eine Umschulung als Fachperson für die Pflege gewonnen werden“. Eine gute Voraussetzung dafür sind die 5000 Weiterbildungsplätze zur Nachqualifizierung von Pflegehelfern, die die Verbände der Pflegeeinrichtungen erhalten haben. Jens Spahn ist überzeugt

„mit dem Ausbildungspaket heute liegt die konzentrierte Aktion erste Ergebnisse vor. Das ist ein Anfang, um Pflege attraktiver zu machen“.

Gegen Mitte des Jahres soll dann das Gesamtpaket vorgestellt werden.

Anzeige