AOK befürwortet Zentralisierung der Klinikstrukturen

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Die aktuelle Pressemitteilung der AOK bezieht sich auf den Report der Digitalisierung in deutschen Krankenhäusern, wir berichteten. Martin Litsch fordert darin, dass nicht zusätzliche Finanzmittel in den Krankenhaussektor geschüttet werden, um die Digitalisierung zu fördern. Er ist der Meinung, dass sich die Krankenhausstruktur ändern muss.

„Einfach nur mehr Geld in die bestehenden Strukturen zu schütten, die durch Überkapazitäten, Qualitätsdefizite und Fachkräftemangel gekennzeichnet sind, wird den Wandel nicht beschleunigen. Zwar spielen die unzureichende Investitionskostenfinanzierung der Länder und schlechte Rahmenbedingungen wie ein zögerlicher Breitbandausbau eine Rolle. Doch dem digitalen Wandel stehen auch eine ungenügend ausgeprägte Innovationskultur sowie unsere kleinteilige Versorgungslandschaft entgegen. So zeigt der internationale Vergleich, dass in stärker zentralisierten Klinikstrukturen der Digitalisierungsfortschritt deutlich größer ausfällt.“ , so der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes.

Die AOK verfolgt diese Plänen nicht alleine. Auch die deutsche Krankenhausgesellschaft befürwortet den Weg der Zentralisierung. „Umso erfreulicher ist, dass die Deutsche Krankenhausgesellschaft die Notwendigkeit eines Strukturwandels endlich erkannt hat und diesen in Zukunft konstruktiv mit voranbringen möchte. Das ist deutlich sinnvoller als der schlichte Ruf nach mehr Geld“, so Martin Litsch.

 

Quelle: https://www.aok-bv.de/presse/pressemitteilungen/2019/index_21936.html

Oliver Weymannhttps://carewelt.de/
B.A. Pflegepädagogik Abschluss 2021; Examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger

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