So machen Sie Ihr Unternehmen fahrradfit!

Der Sommer steht in den Startlöchern und viele Menschen schwingen sich wieder aufs Fahrrad oder E-Bike. Warum also nicht die betriebliche Fahrradkultur fördern? Es gibt viele Gründe die dafür sprechen: Betriebsausflüge auf zwei Rädern fördern das Gemeinschaftsgefühl im Unternehmen, es werden gut ausgebildete Arbeitskräfte angelockt, Arbeitgeber profitieren von gesünderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, schonen die Umwelt und auch ihren Geldbeutel. Hier kommen ein paar Vorschläge, wie Unternehmen fahrradfit werden.

Dienstradleasing anbieten

Mittlerweile tendieren immer mehr Arbeitnehmer zum eigenen Elektrofahrrad bzw. E-Bike. Warum also nicht den eigenen Mitarbeitern zum Traumbike verhelfen?! Für Unternehmen ist dieser Schritt – einen Kooperationsvertrag mit einem Dienstradleasinganbieter abschließen – einfach und gleichzeitig kostenneutral. Und so funktioniert es: Der Arbeitgeber least das Dienstrad, der Arbeitnehmer fährt es, wann immer er möchte – egal ob zur Arbeit, im Alltag, beim Sport oder in den Ferien. Bezieht der Mitarbeiter das Fahrrad oder E-Bike per Gehaltsumwandlung, profitiert er von einer steuerlichen Förderung (neue 0,5 %-Regel) und spart 40 Prozent gegenüber dem herkömmlichen Kaufpreis. Ein arbeitgeberfinanziertes Dienstrad ist für den Mitarbeiter sogar kosten- und steuerfrei. Beide Varianten sind für den Mitarbeiter meist mehr wert als eine Gehaltserhöhung.

Sichere Fahrradparkplätze installieren

Angestellte, die mit Fahrrad oder E-Bike zur Arbeit fahren, gehen beruhigter an ihren Schreibtisch, wenn sie ihr geliebtes Bike während ihrer Arbeitszeit sicher geparkt wissen. Doch wie sieht der optimale Fahrradabstellplatz aus? Am besten überdacht, beleuchtet, eingangsnah und ausgestattet mit Halterungen, an die man sein Bike anschließen bzw. abschließen kann. Und auch finanziell lohnt sich die Investition für den Arbeitgeber, denn auf einen Autoparkplatz passen bis zu sieben Fahrräder.

Umkleiden mit Duschen für die Mitarbeiter

Laut Befragungen wünschen sich Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad oder E-Bike zur Arbeit fahren –jenach zurückgelegter Strecke, Witterung und Jahreszeit –, eine Möglichkeit, sich frisch zu machen. So können Unternehmen, die einen Umkleide- sowie Trockenraum und Duschen anbieten, noch mehr Mitarbeiter aufs Fahrrad bringen und die Radlerherzen höherschlagen lassen. Durchaus kann auch der Arbeitgeber hierbei profitieren, die besten Ideen kommen meist auf dem Velo! (Albert Einstein)

Unternehmen auf dem Medaillenkurs

Wer diese Vorschläge und ein paar andere Fahrradfreundlichkeits-Aspekte umsetzt, kann sogar eine Auszeichnung erhalten. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) und die Europäische Union (EU) zertifizieren „Fahrradfreundliche Arbeitgeber“ mit Medaillen in den Abstufungen Gold, Silber und Bronze. Was die Zertifizierung kostet und weitere Infos zur Initiative unter: http://www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de

Auch die AOK Bayern lädt zur jährlich beliebten Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (www.mit-dem-rad-zur-Arbeit.de) ein. Auch dieses Mal übernimmt die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml erneut die Schirmherrschaft. Im vergangenen Jahr haben ca. 64.000 Radler teilgenommen, es wurden knapp 15 Millionen Kilometer gefahren und dabei 370.000.000 Kalorien verbrannt.

Florian Croseck
M.A. Prävention & Gesundheitsmanagement Dez.19; B.Sc. Pflege- und Gesundheitswissenschaften; Examinierter Gesundheit- und Krankenpfleger; Pflegeberater nach § 7a SGB XI; Derzeit: stellv. PDL in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung

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