Corona – Maskenrückruf schockt viele Händler

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX hat über den Rückruf verschiedener Schutzmasken unterschiedlicher Hersteller bzw. Bezeichnungen informiert und damit bei vielen Online-Händlern für Verunsicherung gesorgt. Grund des Rückrufes sind Schutzmasken, die nicht den Anforderungen der europäischen Norm EN 149 entsprechen. Diese Norm erhalten nur Schutzmasken, die einen ausreichenden Schutz gewährleisten können. Häufig sind diese Corona-Schutzmasken von Übersee importiert worden, ohne das einen Zertifizierung oder Prüfung in der EU stattgefunden hat. Die Schutzmasken im Corona-Carepaket von carewelt.de erfüllen diese Anforderungen und sind nicht vom Rückruf betroffen.

KN95 ist nicht FFP-2

Betroffen von dem Rückruf sich hauptsächlich Masken mit der Bezeichnung KN95 oder KN90. Diese Normierung stammt aus dem asiatischen Raum und erfüllt jedoch bei manchen Produkten nicht die europäische Norm EN 149. Manche Maskentypen der Sorte KN95/90 erfüllen nicht die erforderliche Partikel- / Filterretention. Deshalb ist ein ausreichender Schutz gegen das neuartige Coronavirus durch diese Art der Schutzmasken nicht gewährleistet. Carewelt empfiehlt die Atemschutzmasken gegen das Coronavirus nicht über das Internet aus Übersee zu bestellen, sondern regionale Händler zu bevorzugen, die die nötige Zertifizierung der Schutzmasken ausweisen können. Nur so können Kunden sicher sein, ein Produkt zu erhalten, dass die europäischen Standards erfüllt.

Tipps zum Maskenkauf

  • Achten Sie darauf, dass die Masken ein „CE-Label“ aufweisen können
  • Achten Sie darauf, dass die Masken neben der Bezeichnung FFP2 oder FFP3 auch die notwendige EU-Norm EN 149:2001 aufzeigen
  • Im Zweifelsfall lassen Sie sich von einer Apotheke beraten oder kaufen Sie bei einem regionalen Händler vor Ort, der vertrauenswürdige Bezugsquellen für seine Masken nachweisen kann.

Übersicht der Rückrufe von Corona-Schutzmasken


Nummer der Meldung: A12/00617/20

Produkt:  Partikelfiltermaske

Name: Protective Mask – Respiratory Protection

Barcode:  6938457900045 – Chargennummer:  Unbekannt

Art der Warnung: Ernst – Kategorie: Schutzausrüstung

Marke: Daddy Baby – Typ/Modellnummer:  KN95/FFP2, KZ01S50B

Fälschung: NEIN

Art des Risikos: Gesundheitsrisiken/Sonstige
Die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials ist unzureichend (Messwert ≤ 76 %).Folglich könnte eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen die Maske passieren, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einhergeht./das Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149.

Von Behörden angeordnete Maßnahmen (für: Importeur): Kennzeichnung des Produkts mit geeigneten Warnhinweisen zu den Risiken

Beschreibung:  Atemschutzmaske der Kategorie KN95/FFP2.

Packungsbeschreibung:  Die Ware wird in einem Pappkarton mit 50 Stück verkauft. – Ursprungsland: Volksrepublik China

Warnmeldung übermittelt von: Belgien


Nummer der Meldung: A12/00616/20

Produkt:  Partikelfiltermaske

Name: Protective Mask – Earloop Face Mask

Barcode:  6938457900007 – Chargennummer:  Unbekannt

Art der Warnung: Ernst – Kategorie: Schutzausrüstung

Marke: Daddy Baby – Typ/Modellnummer:  E-KZ01L50, FFP2

Fälschung: NEIN

Art des Risikos: Gesundheitsrisiken/Sonstige
Die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials ist unzureichend (Messwert ≤ 49 %).Folglich könnte eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen die Maske passieren, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einhergeht./das Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149.

Von Behörden angeordnete Maßnahmen (für: Importeur): Kennzeichnung des Produkts mit geeigneten Warnhinweisen zu den Risiken

Beschreibung:  Atemschutzmaske der Kategorie FFP2 zum Filtern von Staub, Pollen und Bakterien.

Packungsbeschreibung:  Die Ware wird in einem Pappkarton mit 50 Stück verkauft. – Ursprungsland: Volksrepublik China

Warnmeldung übermittelt von: Belgien


Nummer der Meldung: A12/00615/20

Produkt:  Partikelfiltermaske

Name: Three Dimensional Protective Respiraor (disposable respirator)

Barcode:  Unbekannt – Chargennummer:  Unbekannt

Art der Warnung: Ernst – Kategorie: Schutzausrüstung

Marke:  – Typ/Modellnummer:  KN95

Fälschung: NEIN

Art des Risikos: Gesundheitsrisiken/Sonstige
Die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials ist unzureichend (Messwert ≤ 86 %).Folglich könnte eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen die Maske passieren, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einhergeht./das Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149.

Von Behörden angeordnete Maßnahmen (für: Importeur): Kennzeichnung des Produkts mit geeigneten Warnhinweisen zu den Risiken

Beschreibung:  Atemschutzmaske der Kategorie KN95.

Packungsbeschreibung:  Das Produkt wird in einem Kunststoffbeutel mit 10 Stück verkauft.

Ursprungsland: Volksrepublik China – Warnmeldung übermittelt von: Belgien


Nummer der Meldung: A12/00614/20

Produkt:  Partikelfiltermaske

Name: Self Suction Filter Type Anti Particle Respirator

Barcode:  6972761491073 – Chargennummer:  Unbekannt

Art der Warnung: Ernst – Kategorie: Schutzausrüstung

Marke: Likelove – Typ/Modellnummer:  KN95/FFP2

Fälschung: NEIN

Art des Risikos: Gesundheitsrisiken/Sonstige
Die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials ist unzureichend (Messwert ≤ 75 %).Folglich könnte eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen die Maske passieren, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einhergeht./das Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149.

Von Behörden angeordnete Maßnahmen (für: Importeur): Kennzeichnung des Produkts mit geeigneten Warnhinweisen zu den Risiken

Beschreibung:  Atemschutzmaske der Kategorie KN95/FFP2.

Packungsbeschreibung:  Die Ware wird in einem Pappkarton mit 50 Stück verkauft.

Ursprungsland: Volksrepublik China – Warnmeldung übermittelt von: Belgien

Fazit aus dem Maskenrückruf

Trauen Sie nicht allen Verkaufsquellen im Internet und schauen Sie sich Ihre potentiellen Verkäufer genau an. Ein Verweis auf die Quellen der Ware ist immer ein Faktor um Vertrauen aufbauen zu können. Außerdem achten Sie bitte darauf, ob bei den Produktbildern, das CE-Label und die EU-Norm EN149 sichtbar gemacht wird.
Erst wenn diese Kriterien erfüllt sind empfehlen wir Ihnen den Kauf zu tätigen. Wenn Sie mehr über das Carewelt-Coronapaket und die darin enthaltenen Masken wissen möchten, dann klicken Sie einfach hier.
 
Quelle:https://ec.europa.eu/consumers/consumers_safety/safety_products/rapex/alerts/?event=main.search&lng=de#searchResults

Coronavirus Selbsttest kaufen

Es ist soweit! Der erste wissenschaftlich fundierte Coronavirus Selbsttest für zu Hause steht zum Verkauf. Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485. Mit dem Coronavirus-Selbsttest können Sie sich jetzt selbst testen ohne in eine überfüllte Praxis fahren zu müssen. Das neue Angebot kommt von der Firma cerascreen® und wir haben das Angebot mal unter die Lupe genommen:

Endlich Gewissheit ob Corona-postiv durch Selbsttest

Verschaffen Sie sich bei Verdacht auf COVID-19 Klarheit, ob Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben oder nicht. Die Firma cerascreen® hat den ersten Coronavirus Selbsttest für die private Anwendung zu Hause entwickelt.

Einfach den Coronavirus Selbsttest online kaufen und damit sich und andere Menschen schützen und medizinisches Personal keinem Infektionsrisiko mehr aussetzen.

Wie wird der Coronavirus Selbsttest durchgeführt?

Das gute an dem COVID-19 Selbsttest ist, dass er ohne Probleme in der geschützten häuslichen Umgebung, diskret und einfach durchgeführt werden kann. Sie bekommen das Paket direkt nach Hause geschickt.

Der Abstrich erfolgt im Rachenbereich der zu testenden Person. Mit einem Abstrichtupfer entnehmen Sie selbst einen Abstrich der Schleimhaut Ihres Rachens. Für die exakte Durchführung ist dem Testpaket eine bebilderte Anleitung beigelegt. Um keine falsch-negativen Ergebnisse zu bekommen, müssen sich die Anwender jedoch strikt an die Anleitung halten, denn auch beim Selbsttest auf Corona zählt: Abstriche an der Nasenspitze oder Zunge bringen nichts. Die Anwender müssen tatsächlich mit dem Abtrichtupfer bis in den Rachen.

Ist der Corona Selbsttest durchgeführt, wird online die Abholung der Testprobe angefordert. Die Probe wird dann bei Ihnen zu Hause per DHL Express abgeholt.

Sobald ein Testergebnis des COVID-19 Selbsttests feststeht, erhält man über die mein cerascreen®-App oder sein Benutzerkonto auf der Website seinen Ergebnisbericht. Der Bericht ist ganz simpel über Smartphone, Tablet oder Computer einzusehen und kann bei Bedarf auch ausgedruckt werden.

Wie zuverlässig ist der Coronavirus Selbsttest?

Der cerascreen® Coronavirus-Test erfüllt die gesetzlichen Anforderungen eines in-Vitro Diagnostikums (IVD) für Endanwender. Mehr Informationen findest du hier. Der Coronavirus Selbsttest ist aktuell das einzige Testverfahren, welches den qualitativen Anforderungen entspricht und diese Form der Testung auf COVID-19 ermöglicht. Somit hat sich die Firma cerascreen® mit ihrem Coronavirus-Selbstest* einen absoluten Wettbewerbsvorteil erarbeitet.

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Vorteile des COVID-19 Selbsttests

Der wissenschaftlich etablierte Coronavirus Selbsttest (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485) verspricht die höchstmögliche Diagnose-und Ergebnissicherheit durch Zusammenarbeit mit deutschen akkreditierten Humandiagnostik-Fachlaboren nach „Goldstandard“ PCR-Verfahren.

Nach dem Probeeingang vergehen lediglich 24 bis 48 Stunden, dann erhalten Sie bereits Ihr Ergebnis vom Coronavirus Selbsttest. Eine Expressabholung von zu Hause und anfallende Laborkosten sind inklusive.

Die Validierung für Endanwender erfolgt durch drei Ärzte. Ein weiterer Vorteil des Coronavirus Selbsttests ist, dass es kein Infektionsrisiko durch Arztbesuche oder für das medizinische Fachpersonal in Kliniken, Arztpraxen oder Gesundheitsämter gibt.

Und Sie können sich endlich Gewissheit verschaffen, ob sich bei Ihnen tatsächlich um eine COVID-19 Infektion handelt.

Wichtige Fragen zum Coronavirus Selbsttest

Warum auf COVID-19 testen lassen?

Die COVID-19 Erkrankung wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst. Bei schweren Krankheitsfallläufen kann ist so eine lebensbedrohliche Infektion der unteren Atemwege kommen. Besonders ältere Menschen (aber auch jüngere) und solche mit Vorerkrankungen Sind davon gefährdet.

Je mehr Menschen sich infizieren, umso größer wird das Problem für unser Gesundheitssystem. Die verfügbaren Krankenhausbetten auf den Intensivstationen reichen dann nicht mehr aus, um alle Patienten versorgen zu können. Auch die Ärzte und das Pflegepersonal stoßen dann an ihre Grenzen.

Umso wichtiger ist es, dass wir alle dazu beitragen, uns und unsere liebsten und alle anderen in unserem größeren Umfeld vor einer Infektion zu schützen. Mithilfe des Coronavirus Selbsttest lässt sich die Ausbreitung von COVID-19 deutlich verlangsamen und langfristig die Zahl der Todesfälle reduzieren.

Wer sollte sich testen?

Das entschiedenste ist das Coronavirus in einem möglichst frühen Stadium der Erkrankung zu diagnostizieren. In der ersten Erkrankungswoche liefert der Coronavirus Selbsttest die aussagekräftigsten Ergebnisse.

Da der Zeitpunkt der Testung also extrem wichtig, ist es sinnvoll einen Test zu Hause vorrätig zu haben, um bei eventuell auftretenden Symptomen, sofort reagieren zu können. Grippeähnliche Symptome sind Fieber, trockener Husten und Atembeschwerden.

Wichtig: Sollten schwerwiegende Symptome wie Schmerzen, akute Atemnot oder hohes Fieber auftreten, wenden Sie sich umgehend an das Gesundheitsamt oder Ihre Hausärztin oder Hausarzt. In ganz schweren Fällen tätigen Sie sofort den Notruf oder melden sich beim kassenärztlichen Notdienst unter der 116 117.

Wie funktioniert der Coronavirus Selbsttest?

Im gelieferten Testkit ist ein langer Abstrichtupfer enthalten. Damit können Sie sich selbst einen Abstrich der Rachenschleimhaut entnehmen. Es ist wichtig, dass der Test korrekt durchgeführt wird, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Der Abstrichtupfer muss weit genug in den hinteren Rachenbereich geführt werden und darf keine andere Stelle wie z.B. Zunge oder Lippe berühren.

Die bebilderte Gebrauchsanleitung, die ebenfalls im Testpaket enthalten ist, führt sie Schritt für Schritt durch den Coronavirus Selbsttest. Sollten Sie trotzdem Fragen haben oder unsicher sein, können Sie sich 24 Stunden am Tag vertrauensvoll an die Gesundheitsexperten von cerascreen® wenden.

Das genutzte Messverfahren des Labors ist die so genannte Polymerase-Kettenreaktion (polymerase chain-reaction), kurz PCR. Mithilfe dieses Verfahrens können bereits kleinste Mengen der Erbinformation des Virus in der Abstrichprobe nachgewiesen werden.

Spätestens 3 Tage nach dem Einschicken des Coronavirus Selbsttests erhalten Sie ihr aussagekräftiges Ergebnis.

Wie aussagekräftig ist das Ergebnis des COVID-19 Selbsttests?

Der Test wird in medizinischen Labors, unter Verwendung des PCR–Messverfahrens, durchgeführt. Somit basiert der Selbsttest auf den etablierten medizinisch-wissenschaftlichen Standards zur Feststellung der Coronavirus Infektionskrankheit. Auch in deutschen Kliniken wird dieses Verfahren angewendet, welches derzeit als aussagekräftigste Messmethode gilt.

Was sagt mir das Testergebnis?

Die Auswertung des Berichts zeigt Ihnen, ob der Coronavirus Selbsttest positiv oder negativ ausgefallen ist.

Bei einem positiven Ergebnis können Sie mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sie an COVID-19 erkrankt sind. Da der Test eine hohe Spezifität hat, ist bei einem positiven Ergebnis eine Infektion mit dem Coronavirus sehr sicher.

Leider besteht auch die Möglichkeit, wie bei vielen medizinischen Tests, dass es zu einem falsch negativen Testergebnis kommt. Das bedeutet, dass sie mit COVID-19 infiziert sind, aber der Coronavirus Selbsttest negativ ausfällt.

Nach Angaben des Robert-Koch-Institut (RKI) kann es dafür verschiedene Gründe geben:

  • Testdurchführung: ist der Selbsttest nicht ordnungsgemäß durchgeführt, kann es sein, dass der entnommene Abstrich nicht von der Schleimhaut des Rachens stammt. Somit können keine vorhandenen Coronaviren nachgewiesen werden.
  • Zeitpunkt: Im Rachenraum ist der SARS-CoV-2 vor allem in der ersten Erkrankungswoche nachweisbar. In der zweiten Erkrankungswoche sind bei einigen Fällen die Viren in die unteren Atemwege (z.B. Lunge) gewandert. Im Rachenbereich befinden sich dann nur noch wenige oder keine Viren mehr. Dann sind die Viren durch den Abstrich von der Rachenschleimhaut unter Umständen nicht mehr nachzuweisen. Deshalb zögern Sie nicht rechtzeitig einen Coronavirus Selbsttest durchzuführen.

Was tun, wenn das Ergebnis positiv ausfällt?

Bei positiven Testergebnis sind die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu befolgen.

Es wird empfohlen sich umgehend bei der Stelle zu melden, die für ihre Region bzgl. Verwaltung der Coronavirus–Fälle zuständig ist. In der Regel ihr örtliches Gesundheitsamt. Natürlich können Sie aber auch vor ab ihre Hausärztin oder ihrem Hausarzt anrufen.

Da es sich bei dem Coronavirus um eine meldepflichtige Infektionskrankheit handelt, ist das Fachlabor dazu verpflichtet ein positives Testergebnis an das örtliche Gesundheitsamt zu melden.

Die Ärztinnen und Ärzte sowie die Behörden vor Ort entscheiden dann, ob ein Arztbesuch notwendig ist oder sie sich in häusliche Quarantäne begeben müssen. Während der Quarantäne sollten Sie weiterhin in engem Kontakt mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt bleiben, um ihre Symptome besprechen zu können.

Was tun, wenn das Ergebnis negativ ist?

Die Empfehlungen bei einem negativen Test Ergebnis hängen von ihren individuellen Symptomen ab. Treten keine spezifischen Symptome auf, können Sie davon ausgehen, dass sie sich vermutlich nicht mit COVID-19 infiziert haben. Dennoch bitten wir Sie sich an die in Ihrem Bundesland vorgeschriebenen Regeln die Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote zu halten.

Treten trotz negativen Testergebnis verdächtige Symptome wie Fieber oder trockener Husten auf, bietet es sich an, vorsichtshalber in häuslicher Quarantäne zu bleiben. So können Sie niemanden anstecken, falls der Test falsch negativ war.

Die Empfehlungen des Robert-Koch-Institut es sind in diesem Fall eindeutig: Liegt ein begründeter Verdacht vor, trotz eines negativen Testergebnisses, sollte auf jeden Fall ein weiterer Test durchgeführt werden.

Sind Sie sich unsicher oder verschlimmern sich womöglich ihre Symptome, rufen Sie bitte ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt bzw. bei den örtlichen Gesundheitsbehörden an.

Gibt es eine Corona Virus-Hotline?

Haben Sie dringende Fragen zum Thema Coronavirus bitten wir Sie ihren Hausarzt oder die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes mit der Nummer 116 117 zu kontaktieren. Wenn sie unter verdächtigen, aber nicht lebensbedrohlich und Symptomen wie hohes Fieber oder Kurzatmigkeit leiden, können Sie diese Nummer ohne weiteres anrufen.

Im Notfall (z.B Akute Atemnot) wählen Sie bitte sofort den Notruf unter 112.

Werden die Kosten von Krankenkassen oder Krankenversicherung übernommen?

Leider werden die Kosten für den Coronavirus Selbsttest derzeit von den Krankenkassen (gesetzlichen Krankenversicherungen) nicht übernommen.

Allerdings könnte es sein, dass einige private Krankenversicherungen die Kosten tragen. Sind sie privat versichert, fragen Sie am besten bei ihrer Krankenversicherung nach.

 

Sie können aber mit dem Gutscheincode „carewelt15“ einen Rabatt von 15% auf den Preis für den Coronavirus-Selbsttest bekommen! hier klicken

Was bedeutet SARS-CoV-2 und COVID-19?

Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um die wissenschaftliche Bezeichnung für das neuartige Coronavirus. Die Abkürzung SARS-CoV-2 steht für Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (Schwerwiegendesakutes Atemwegs – Syndrom Coronavirus 2).

Mit COVID-19 wird die Erkrankung, die das Virus auslöst, bezeichnet. Es ist das Kürzel für Coronavirus-Disease-2019 (Coronavirus–Erkrankung–2019). Die Jahreszahl bezieht sich dabei auf den ersten Ausbruch der Erkrankung in China im Dezember 2019.

Das Coronavirus kann Menschen in allen Altersklassen treffen. Kinder unter 15 Jahren sind eher seltener betroffen. Auch bei Säuglingen kam die Erkrankung bereits vor.

Schwere und potenziell gefährliche Krankheitsverläufe sind vor allem bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen (z.B Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Lungenkrankheiten, Asthma) zu beobachten. Unter Umständen auch bei Rauchern.

Was sind die Symptome von Coronavirus?

Studien aus China, wo das Virus zuerst ausbrach, haben gezeigt, dass bei rund 80 % der Betroffenen es zu melden oder moderaten Verläufen kam. In diesen Fällen ist unter anderem (meist trockener) Husten, Fieber und manchmal auch Schnupfen aufgetreten. Auch leichte Lungenentzündungen wurden diagnostiziert.

Viele Betroffene zeigen auch keinerlei Symptome, sind aber trotzdem Überträger bzw. ansteckend. Hier spricht man von der so genannten stummen Infektion.

Aktuelle Daten weisen auch darauf hin, dass der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn ein Symptom für das Coronavirus sein kann.

Bei schweren Krankheitsverläufen kommt es zu einer schweren Lungenentzündung (Neumond nie) mit Atembeschwerden und Atemnot. Das kann bis zu lebensbedrohlichen Lungen- und Organversagen führen.

Weitere Symptome, die jedoch seltener auftraten, sind laut dem Robert Koch Institut:

  • Halsschmerzen sowie Kopf und Gliederschmerzen,
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall
  • Hautausschläge
  • Bindehautentzündung

Handelt es sich bei dem Coronavirus Selbsttest um einen Antikörpertest?

Nein. Bei dem Test handelt es sich um einen PCR–Test. Also ein Rachenabstrichtest, der es ermöglicht eine akute Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 nachzuweisen.

Ein Antikörper Test stellt lediglich Antikörper fest, die das Immunsystem gegen das Virus gebildet hat. In der Regel lassen sich diese Antikörper erst feststellen, wenn die Krankheit auskuriert ist und keinerlei Symptome mehr auftreten. Diese Testart wird eingesetzt, um herauszufinden, ob jemand bereits erkrankt war.

Einen Antikörper-Test wird es jedenfalls auch bald bei carescreen geben!

Wo finde ich aktuelle Information zur Coronavirus-Pandemie?

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie können Sie aus den allgemeinen verfügbaren Berichterstattungen (Tageszeitung, Radio, TV, online) entnehmen. Ebenfalls steht Ihnen die Website des Robert-Koch-Institut umfänglich zur Verfügung. Zudem stellt das Bundesministerium für Gesundheit ausführliche Informationen zur Verfügung.

Wer ist für den Coronavirus Selbsttest geeignet?

Achtung! Der Coronavirus Selbsttest ist nur für bestimmte Personengruppen nicht oder nur eingeschränkt geeignet:

  • Kinder unter 18 Jahren dürfen den Test nicht alleine durchführen. Außerdem sollte das Testpaket außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
  • Menschen mit motorischen Einschränkungen sollten den Abstrich nicht selbst vornehmen. Bitte lassen Sie sich in diesem Fall von einer weiteren Person helfen, die sich dabei mit Mundschutz und Einweghandschuhen selbst schützt.
 

Anleitung zur korrekten Probenentnahme

Online-Ratgeber: Coronavirus Schutzmaßnahmen

Es sind schwierige Zeiten aktuell mit einigen neuen und ungewohnten Regeln und Anweisungen, denen wir alle folgen sollten, damit die Coronavirus-Pandemie sich nicht zu schnell ausbreitet. Das haben wir als Gesellschaft in den letzten Wochen hervorragend gemeistert. Doch nun stehen uns die ersten Lockerungen ins Haus und es stellen sich viele Fragen – Muss ich jetzt einen Mundschutz tragen? Wie muss ich meinen Eltern beim Besuch schützen? und viele mehr…

Um diese Fragen beantworten zu können haben wir für Euch diesen Online-Ratgeber geschrieben. Darüber hinaus vertreiben wir ganz aktuell, zusammen mit der Ludwigsapotheke Friedberg, die Corona-Carepakete. Diese helfen Dir die folgenden Punkte und Ratschläge tatsächlich in der Praxis umsetzen zu können.

Unterschied Eigen- und Fremdschutz beim Coronavirus

Da man als Gesellschaft in einer Notsituation niemals nur an sich selbst denken darf stimmt unser Titel „Selbstschutz“ nicht ganz. Denn natürlich will man erst sich selbst vor dem Coronavirus, und der damit verbundenen Krankheit Covid-19 schützen, aber genauso sollte man ein Auge auf seine Umwelt werfen. Nur wenn wir auf uns und unsere persönliches Umfeld aufpassen können wir die Ausbreitung so ausbremsen, dass das Gesundheitssystem weiterhin alle Menschen versorgen kann, welche Hilfe benötigen.

Fremdschutz beim Coronavirus

Einige Grundregeln gelten sowohl für den Eigenschutz, als auch für den Fremdschutz. Deshalb haben wir für Euch das kostenlosen Info-Sheet entwickelt, mit Informationen aus der WHO, dem Robert-Koch-Instituts und dem Bundesgesundheitsministeriums.

eigene Grafik entworfen mit canva.com

Zu den generellen Verhaltensgeboten in der Coronakrise, kommen noch einige Empfehlungen dazu, die Eure Mitmenschen vor einer Infektion schützen können:

  1. Berührt nur so wenig Oberflächen wie nötig und möglich
  2. Tragt in geschlossenen Räumen wenn möglich eine Atemschutzmaske (Mund-Nasen-Schutz oder FFP2 ohne Luftpartikelfilter)
  3. Bei Krankheitsanzeichen weiterhin zu Hause bleiben und gegebenenfalls einen Test machen
  4. Händeschütteln verweigern und dafür lieber ein schönes Lächeln schenken
  5. Treppe anstatt Aufzug – Wenn es möglich ist – Denkt an die Alten und Kranken

Eigenschutz beim Coronavirus

Auch hier gelten wieder alle Regeln, die auf dem oben abgebildeten Informationsblatt zu sehen sind. Dieses könnt Ihr euch übrigens gerne hier herunterladen.

Als wirksames Mittel zum Eigenschutz gelten nun doch, wenn auch nach einiger Verwirrung, die Atemschutzmasken des Typs FFP2. Diese Atemschutzmasken kann man im Corona-Carepaket Family erhalten und bei Bedarf in der Ludwigsapotheke Friedberg nachbestellen.

Aber warum schützen mich FFP2-Masken?

Die FFP2-Masken verfügen über eine feinporige Filterung. Dadurch werden kleinste Partikel, wie auch Viren aus der Luft gefiltert. Außerdem haben die FFP2-Masken eine bessere Anpassungsfähigkeit an die Gesichtsform. Durch Bügel an der Nase, manchmal auch am Halsstück, kann ein passgenauer Tragekomfort hergestellt werden. Auch die Form ist so konstruiert, dass die Seitenteile fast komplett bündig mit den Wangen sind. Dadurch wird weniger Luft aus sogenannten Leckagen eingeatmet. Leckagen sind „Löcher“ in einem sonst geschlossenem System.

Wo liegt der Unterschied zur „Community-Maske“

Die Community-Masken schützen auch. Aber eben mehr andere Menschen als Dich selbst. Jedoch stimmt das nicht ganz. Jedes mal wenn Du eine Community-Maske in der Öffentlichkeit trägst, hilfst du, dass das Maskentragen als „normal“ wahrgenommen wird. Denn, falls irgendwann jeder einen einfachen Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit trägt, dann kann die Menge an ausgestoßenen Coronaviren nachweislich gesenkt werden. Wenn Dein Gegenüber jedoch keine Maske trägt, was die verschiedensten nachvollziehbaren Ursachen haben kann, und du nur einen simplen Mund-Nasen-Schutz auf hast, dann bist Du nicht so gut geschützt, wie beim Tragen einer FFP2-Maske. Der Grund sind die oben erwähnten Leckagen und die geringer Filtereigenschaft.

Weshalb Hände desinfizieren so wichtig ist

Die Hände sich unser am meisten benutztes Werkzeug. Wir benutzen sie bei fast jeder Tätigkeit und setzen sie damit vielen Einflussfaktoren aus. Das ist normalerweise kein Problem. Doch problematisch wird es, wenn die Hände dabei gefährliche Verschmutzungen aufnehmen, wie zum Beispiel das neuartige Corona-Virus. Das wir uns mit den Händen in unser Gesicht fassen ist fast nicht zu 100% vermeidbar. Sei es der kleine Krümel Schlafsand im Auge oder eine juckendes Haar im Bart – Wir benutzen unsere Hände auch im Gesicht. Dabei können die Coronoviren in den Körper gelangen. Dies geschieht über die Schleimhäute des Mundes, der Nase und der Augen.

Durch eine hygienische Händedesinfektion kann die Virenlast auf den Händen so stak gesenkt werden, dass durch unbewusste oder bewusste Berührungen des Gesichtes das Einschleppen in den Körper verhindert werden kann. Also ein wirksamer und leicht umsetzbarer Eigenschutz vor dem neuen Coronavirus. Denn eine kleine Flasche Händesdesinfektionsmittel kann man immer in der Handtasche oder Hosentasche transportieren. Ein komplettes Waschbecken hingegen passt in keine Hosentasche der Welt.

Handschuhe und Desinfektionsmittel

Eines vorneweg: Handschuhe bieten keinen 100% Schutz, dass keine Coronaviren auf die Haut gelangen – Denn: Handschuhe unterliegen auch Schwankungen in der Herstellungsqualität. Es können kleine nicht sichtbare Risse oder Löcher vorliegen, die dann ein Eintreten von Viren unter den Handschuh ermöglichen.

Deshalb die erste Regel bei der Benutzung von Nitril oder Latex-Handschuhen:

  • Nach dem Ablegen der Handschuhe muss eine hygienische Händedesinfektion durchgeführt werden

Was wir in den letzten Tagen vermehrt beobachten konnten, sind Menschen die mit Handschuhen zum Einkaufen gehen oder den Bus benutzen. Ein wirklich schwieriges Thema, da dort die Grenze zwischen dem Eigenschutz und dem Fremdschutz verschwimmt oder gar nicht mehr sichtbar wird. Warum ist das so ?

Wenn ich einen Artikel im Supermarkt anfasse und dort Tröpfchen eines infektiösen Menschen abgelagert sind, nehme ich diese auf. Egal ob mit oder ohne Handschuhen. Entscheidend ist jetzt was mit den Tröpfchen geschieht. An dieser Stelle kommt ein psychisches Phänomen zum Tragen. Denn wir nehmen den Hygieneartikel „Handschuh“ als etwas schmutziges wahr. Deshalb neigen viele Menschen dazu, sich mit solchen Handschuhen weniger in das eigene Gesicht zu fassen.

Kontraproduktives Verhalten kann resultieren

Die Kehrseite der Medaille wiegt leider genauso schwer, wie die Vorteile. Einige Menschen denken, dass Handschuhe nach einer Desinfektion sauber sind und weiter als zusätzlicher Schutzfilm für die eigene Haut wirken. Das ist in der Fachwelt sehr umstritten. Tests haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass medizinische Handschuhe nach einer Desinfektion mit Händedesinfektionsmittel porös werden. Zudem werden Handschuhe oft „schlampiger“ desinfiziert als die eigenen Hände, was eine zusätzliche Gefährdung der Mitmenschen in der Umgebung darstellt. Schmutzige Handschuhe, zum Beispiel nach dem Nase putzen, verteilen genau so gut die Coronaviren auf Oberflächen als schlecht gewaschene oder desinfizierte Hände.

Die Haut intakt halten

Es gibt so viele unzählige verschiedene Händedesinfektionsmittel auf dem Markt. Das paradoxe ist, dass durch die aktuell hohe Nachfrage die Anzahl sogar gestiegen ist. So dürfen, Stand heute, auch Apotheken selber Desinfektionsmittel herstellen. Diese professionell hergestellten Mittel eigenen sich besser als Hausrezepte, da sie unter strengen Qualitätsansprüchen hergestellt und gemischt werden. Dennoch haben fast alle Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis einen kleinen Nachteil. Sie trocknen die Haut aus. Und eine trockene Haut neigt dazu einzureißen. Daher ist es wichtig regelmäßig die Hände mit einer Handcreme rückzufetten. Aus dem Grund findest Du in unserem Corona-Carepaketen eine Tube mit Handcreme auf der Basis von Argan-Öl. Das ist relativ geruchsneutral und daher sehr gut für Männer und Frauen geeignet.

Fazit zum Schutz vor dem Coronavirus

So herausfordernd die aktuelle Zeit auch sein mag. Es gibt einige Möglichkeiten sich selbst und andere zu schützen. Und das ganze ohne Wucher-Preise mit dem Corona-Carepaket. Wir haben hier mit der Ludwigs-Apotheke Friedberg ein Paket konzipiert, dass die einfachen und wirksamen Schutzmöglichkeiten vor dem Coronavirus bündelt. Aktuell steht das Angebot allen Menschen zur Verfügung, die aus Friedberg kommen oder bereit sind für die Abholung nach Friedberg zu fahren.

 

Bleibt gesund!

Sanofi & GSK – Impfstoff-Kooperation zur Bekämpfung von COVID-19

Sanofi und GSK (GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG) werden ihre innovativen Technologien kombinieren, um einen adjuvantierten Impfstoff gegen das COVID-19 Virus zu entwickeln. Allerdings wird ein Impfstoffkandidat voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte 2020 in klinischer Erprobung und in der zweiten Jahreshälfte 2021 verfügbar sein, wenn die Testung erfolgreich verläuft.

Zur Impfstoffherstellung wird Sanofia das S-Protein des neuen Coronavirus SARS-CoV-2, welches mittels rekombinanter DNA-Technologie hergestellt wird, beisteuern. Mit Hilfe dieser Technologie kann die exakte genetische Kopie der Virus-Oberflächen-Proteine erstellt und als DNA-Sequenz in eine Baculovirus-Expressionsplattform integriert werden, welche dann das Antigen produziert. Diese Expressionsplattform bildet auch die Grundlage für Sanofis zugelassenen rekombinanten Influenza-Impfstoff in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Eine bewährte Pandemie-Adjuvans-Technologie wird die GSK in die Kooperation mit einbringen. In einer Pandemiesituation kann der Einsatz eines Adjuvans von großer Bedeutung sein. Das liegt daran, dass dadurch die Menge des pro Dosis erforderlichen Impfproteins verringert werden kann. Somit können einerseits mehr Impfstoffdosen produziert werden und andererseits wird zum Schutz von mehr Menschen beigetragen.

Paul Hudson, CEO von Sanofi: „Angesichts dieser noch nie da gewesenen globalen Gesundheitskrise ist klar, dass kein Unternehmen im Alleingang handeln kann. Aus diesem Grund ergänzt Sanofi weiterhin sein Fachwissen und seine Ressourcen mit Mitstreitern, wie GSK, mit dem Ziel, ausreichende Mengen an Impfstoff herzustellen und zu liefern, die helfen, dieses Virus zu stoppen.“

Quelle: Pixabay

Auch Emma Walmsley, CEO von GSK äußerte sich dazu: „Diese Zusammenarbeit bringt zwei der weltweit größten Impfstoffunternehmen zusammen. Durch die Kombination unserer wissenschaftlichen Expertise und unserer Technologien gehen wir davon aus, dass wir die weltweiten Anstrengungen einen Impfstoff zu entwickeln beschleunigen können, um so viele Menschen so schnell wie möglich vor COVID-19 zu schützen.“

In der heutigen Zeit ist die Kombination eines Antigens auf Proteinbasis zusammen mit einem Adjuvans gut etabliert und wird in einer Reihe der gegenwärtig verfügbaren Impfstoffe verwendet. Durch die Hinzugabe eines Adjuvans bei Impfstoffen kann die Immunantwort verstärkt werden. Es hat sich bereits gezeigt, dass durch Adjuvantien Eine stärkere und länger anhaltende Immunität gegen Infektionen erzeugt werden kann. Außerdem steigt so die Wahrscheinlichkeit einen wirksamen Impfstoff entwickeln zu können.

In der zweiten Hälfte des Jahres 2020 planen die Unternehmen mit den klinischen Studien der Phase 1 zu beginnen. Lässt sich hier ein Erfolg beobachten, könnte die Entwicklung bis zur Verfügbarkeit des Impfstoffs in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 abgeschlossen sein.

Wie bereits vor von Sanofi angekündigt, wird die Entwicklung des rekombinanten Impfstoffkandidatens gegen das Coronavirus durch finanzielle Mittel und eine Zusammenarbeit mit der Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) in den USA subventioniert. Des Weiteren haben die Unternehmen vor, Gespräche über Finanzierungsunterstützungen mit anderen Regierungen und globalen Institutionen zu führen, wobei der globale Zugang erste Priorität hat.

BARDA Director, Rick A. Bright, Ph.D.: „Strategische Allianzen der führenden Impfstoffhersteller sind entscheidend, um einen Impfstoff gegen das Coronavirus so schnell wie möglich verfügbar zu machen. Die Entwicklung eines adjuvantierten Impfstoffkandidaten gegen COVID-19 könnte eine geringere benötigte Impfstoff-Menge pro Dosis und somit Impfstoff für mehr Menschen bedeuten. Außerdem könnte es der Weltgemeinschaft helfen, besser auf zukünftige Coronavirus-Ausbrüche vorbereitet zu sein und diese vielleicht sogar zu verhindern.“

Zu Beginn hatten die Unternehmen eine Task Force eingerichtet, um Ressourcen beider Unternehmen zu mobilisieren und somit alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Entwicklung des Impfstoffs voranzutreiben.

Angesichts der aktuellen Situation und der außerordentlichen humanitären und finanziellen Herausforderung der Pandemie haben beide Unternehmen die Priorität auf den weltweiten Zugang von COVID-19 Impfstoffen gesetzt. Ziel sei es jeden Impfstoff, der im Rahmen dieser Zusammenarbeit entwickelt wird, für die Gesellschaft verfügbar zu machen und Mechanismen zu schaffen, die einen fairen Zugang für Menschen in allen Ländern ermöglichen.

Die Kooperation der beiden Unternehmen ist ein Meilenstein in den andauernden Bemühungen von Sanofi und GSK zur Bekämpfung des Coronavirus. Es wurde ein Abkommen (Material Transfer Agreement) unterzeichnet, damit sofort mit der Entwicklung begonnen werden kann. Die vollständigen Bedingungen der Zusammenarbeit werden in den nächsten Wochen finalisiert.

Corona-Bonus für Pflegekräfte in Bayern

Update vom 09.04.2020 16:48:

Nach Anfrage beim Landesamt für Pflege in Bayern wurde uns versichert, dass nach den Osterfeiertagen an einer elektronischen Beantragung des Corona-Bonus für Pflegekräfte und Rettungsdienste in Bayern gearbeitet wird. Die schriftlichen Anträge werden trotzdem bearbeitet.


Melanie Huml hat den Corona-Bonus Bayern für Pflegekräfte konkretisiert. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Nun sind nicht nur Pflegekräfte Begünstigte, sondern auch Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst. Informationen zum Corona-Bonus Bayern für Pflegekräfte und Rettungsdienst haben wir für Euch hier zusammengeführt. Außerdem haben wir ein Vorlage für die Antragstellung entworfen, die wir Euch kostenlos zur Verfügung stellen möchten.

Antrag auf Corona-Bonus für Pflegekräfte in Bayern

Die bayerische Landesregierung hat ihr Wort gehalten. Der Bonus für Pflegekräfte in der Corona-Pandemie wird kommen und kommt auch schon. Wie in der Pressemitteilung erwähnt, hat Ministerin Huml das Landesamt für Pflege als zentrale Stelle für den Corona-Bonus ausgewählt. Anträge sollen dort ab heute gestellt werden. Jedoch fehlt auf den Webseiten des Landesamtes und des Ministeriums eine solche Vorlage für den Antrag.

Viele Pflegekräfte sind davon ausgegangen, dass der Bonus über die jeweiligen Arbeitgeber ausgegeben wird. Auch wir haben damit gerechnet als die ersten Äußerungen zu dem Thema veröffentlicht wurden. Nun ist jedoch klar, dass jede Pflegekraft in Bayern den Corona-Bonus selbst beantragen muss, wer ihn denn will. Leider ist zum aktuellen Zeitpunkt unsere Anfrage beim Landesamt für Pflege noch nicht beantwortet worden, weshalb wird nur spekulieren können, welche Dokumente für die Bewilligung des Corona-Bonus Bayern für Pflegekräfte nötig sind.

Denkbar sind folgende Dokumente, die dem Antrag beigelegt werden sollten/müssen:

  • Nachweis über die Tätigkeit bei einem Arbeitgeber in der Pflegebranche oder
  • Nachweis über die Tätigkeit im Rettungsdienst.
  • Nachweis über die wöchentliche Arbeitszeit, da sich daran die Höhe des Bonus bemisst
  • Berufsurkunde
  • Kopie Personalausweis

Aktuell gibt es beim Landesamt für Pflege kein Antragsformular für den Corona-Bonus. Deshalb haben wir von Carewelt eine Vorlage* zur Beantragung erstellt und wollen diese Euch kostenlos zur Verfügung stellen. Die Vorlage erhaltet Ihr per Mail, nach der Registrierung für unseren Newsletter (1 mal pro Monat), im pdf-Format (ausfüllbar).

Antragsvorlage für den bayerischen Corona-Bonus

Dieser Umstand hat uns von Carewelt dazu bewogen, dass wir Euch einen Vorlage für den Antrag entwickelt haben. Der Corona-Bonus für Pflegekräfte in Bayern wird nämlich nicht automatisch durch den Arbeitgeber ausbezahlt, sondern muss durch die jeweilige Pflegekraft/Rettungssanitäter einzeln beantragt werden. Die Carewelt-Vorlage für den Antrag des Corona-Bonus könnt Ihr ganz einfach per Mail bekommen, wenn Ihr euch für unseren Newsletter anmeldet.

Newsletter-Anmeldung

Die Vorlage die Ihr dann erhaltet ist im pdf-Format gehalten. Der Vorteil daran ist, dass der Antrag für den Corona-Bonus Pflege schon vorausgefüllt ist und Ihr nur noch Eure privaten Informationen einfügen müsst. Dafür das Dokument einfach mit einem pdf-Reader öffnen und die jeweiligen Textfelder ausfüllen.

Pressemitteilung Melanie Huml zum Corona-Bonus in Bayern

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat am Dienstag den neuen Corona-Bonus im Gesundheits- und Pflegebereich erläutert. Huml betonte in München: „Pflegerinnen und Pfleger sowie Rettungskräfte stehen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie an vorderster Front. Daher freue ich mich sehr, dass wir heute im bayerischen Kabinett als Zeichen der Anerkennung dieses außergewöhnlichen Engagements den neuen Bonus in Höhe von 500 Euro beschlossen haben.“

Diese einmalige finanzielle Zuwendung bekommen Pflegekräfte in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten sowie Notfallsanitäter und Rettungsassistenten. Wer regelmäßig mehr als 25 Stunden pro Woche arbeitet, erhält 500 Euro. Berechtigte, die regelmäßig 25 Stunden pro Woche oder weniger arbeiten, erhalten 300 Euro.

Die Ministerin fügte hinzu: „Die Finanzierung erfolgt aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie. Wer Anspruch auf die Prämie hat, kann einen Antrag beim Landesamt für Pflege stellen. Benötigt wird lediglich eine Bestätigung des Arbeitgebers. Nach aktuellem Stand soll die Prämie unabhängig von derzeit auf Bundesebene diskutierten Pflegebonus in Höhe von 1.500 Euro gewährt werden.“

Huml unterstrich: „Ein Hauptschwerpunkt der Staatsregierung liegt zudem in der Besorgung von Schutzmaterial und Desinfektionsmitteln. Klar ist: Der Bedarf an Schutzausrüstung jeglicher Art wird weiter steigen. Alle Beteiligten arbeiten deshalb mit Hochdruck daran, weiteres Material zu beschaffen.“

(Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-corona-bonus-ist-zeichen-der-anerkennung-fuer-pflege-und-rettungskraefte-bayerns/ )

 

*Wir übernehmen keine Haftung, dass das von uns entworfene und verwendete Formular eine Genehmigung des Bonus ermöglicht. Es handelt sich hierbei nur um eine Vorlage zur Antragstellung. Die Prüfung des Antrages obliegt dem Landesamt für Pflege in Bayern.

Die Verzweiflung des Armin Laschet

Das ist Pandemie-Diktatur

Michael M.


Zwangsarbeit geht mal garnicht

Daniel M.

Der Gesetzesentwurf aus der CDU-Fraktion in Nordrhein-Westfalen stößt in den sogenannten sozialen Medien auf eine große Mauer der Empörung. Gerade die Pflegekräfte in Facebook und Co. lassen ihrem Ärger freien Lauf. Und das ganze ist sehr nachvollziehbar. Das Gesetz zur konsequenten und solidarischen Bewältigung der COVID-19-Pandemie in Nordrhein-Westfalen und zur Anpassung des Landesrechts im Hinblick auf die Auswirkungen einer Pandemie hat so manche Spitze dabei, die das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Auch wenn die Gesetzgebung noch nicht abgeschlossen ist und die Opposition Nachbesserungen verlangen sollte, ist der Entwurf ein Schaufenster in Armin Laschets Seelenleben.

Kanzlerkandidatur vs. Grundrechte

Noch bevor die Coronasituation in Deutschland das öffentliche und politische Leben vollends verändert hatte, hatte Armin Laschet mit seinem kongenialen Partner Jens Spahn seinen Hut in das Wettrennen um den CDU-Vorsitz geworfen. Das Fernziel Laschets war klar. Er wollte raus aus NRW und rein ins Kanzleramt. Doch in der aktuellen Krise machen andere eine bessere Figur. Die Bundeskanzlerin hat sich zwar verspätet aber dafür mir dem angemessenen Deutlichkeit an die deutsche Bevölkerung gewandt. Markus Söder (CSU), der Ministerpräsident von Bayern, ist bis jetzt sehr staatsmännisch mit der Coronasituation umgegangen und konnte trotz der steigenden Zahlen in Bayern eine Hysterie und Panik vermeiden. Seine ruhige, deutliche und besonnene Art kommt gut bei den Bürgerinnen und Bürgern in Bayern an.

Und nun der deutlich über das Ziel schießende Gesetzesentwurf des Armin Laschets und seiner Landesregierung. Was hat Armin Laschet zu diesem Schritt geritten?

Entweder hat er sich die Taktik des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zu eigen gemacht: Erstmal über das Ziel hinaus schießen. Dann die öffentliche Kritik einstecken um zu schauen wie weit man gehen kann. Um dann letztendlich ein Ergebnis vorweisen zu können, das nah dran ist an der Grenze des Vertretbaren, aber dennoch im parlamentarischen Prozess eine Chance hat.

Oder:

Es ist die pure Verzweiflung. Aber nicht die Verzweiflung gegenüber der Coronasituation, sondern die Angst vor dem Machtverlust. Die Angst eine potentielle Kanzlerschaft schon jetzt abschreiben zu müssen.

In beiden Szenarien macht er eine unglückliche Figur. Egal, ob mit schlecht sitzendem Mund-Nasen-Schutz oder ohne.

Konkurrenz aus der anderen Hälfte der Union

Markus Söder. Ministerpräsident aus Bayern. CSU. Er zeigt seinen Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bundesländern wie man mit so einer herausfordernden Situation umgehen kann. Natürlich spricht auch er von einer Blaupause und das niemand etwas Vergleichbares schon erlebt habe. Aber seine Handlungen, seine Äußerungen und die Entscheidungen der bayerischen Landesregierung wirken besonnen, verhältnismäßig und rational.

Er wirkt bei seinen Auftritten vor der Kamera immer sehr fokussiert, auch wenn man ihm in jüngerer Zeit die Belastungen der letzten Wochen ansehen kann. Zusätzlich zu seiner eigenen Person holt er sich in regelmäßigen Abständen Mitglieder der Bundesregierung zur Seite um den bayerischen Belangen auf Bundesebene Gehör zu verschaffen. Ein kluger Zug, der ihm in der bayerischen Bevölkerung Ansehen und Respekt verschafft.

Zudem macht er aus der Bewältigung keine One-Man-Show, sondern er stellt den Mehrwert einer handlungsfähigen Regierung in den Vordergrund. So wird er fast immer von seinen Ministern Hermann (CSU) und Aiwanger (FW) und der Ministerin Huml (CSU) flankiert. Und die stehen dann nicht nur zur Dekoration neben dem großen Ministerpräsidenten Söder, nein, sie reden aus ihren jeweiligen Ressorts und lassen keine Möglichkeit aus die Zusammenarbeit mit dem Ministerpräsidenten und dem Bund zu loben. – Das Lob an die Bund ist natürlich auch ein Lob an ihren Chef, da der ja ständig mit Scholz, Altmeier und Co. telefoniert.

Nachdem ich die Protagonisten Laschet (&Spahn) und Markus Söder nun ein paar Wochen beobachtet habe, stellen sich mir drei Fragen:

  1. Söder kann den Belangen und Interessen des Freistaats Bayern auf Bundesebene Gehör verschaffen. Könnte er in Zukunft Deutschland auf der europäischen und weltweiten Ebene die selbe Aufmerksamkeit erarbeiten?
  2. Jens Spahn hat sich öffentlich hinter die Kandidatur von Armin Laschet gestellt. Wird er sich bei einer erkennbaren Tendenz zu Söder, von Laschet abwenden und wie das Fähnchen im Wind nach der Macht tanzen?
  3. Wann wird Armin Laschet seine Kandidatur für den Parteivorsitz zurückziehen?