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Online-Ratgeber: Coronavirus Schutzmaßnahmen

Coronavirus_Selbstschutz

Online-Ratgeber: Coronavirus Schutzmaßnahmen

Es sind schwierige Zeiten aktuell mit einigen neuen und ungewohnten Regeln und Anweisungen, denen wir alle folgen sollten, damit die Coronavirus-Pandemie sich nicht zu schnell ausbreitet. Das haben wir als Gesellschaft in den letzten Wochen hervorragend gemeistert. Doch nun stehen uns die ersten Lockerungen ins Haus und es stellen sich viele Fragen – Muss ich jetzt einen Mundschutz tragen? Wie muss ich meinen Eltern beim Besuch schützen? und viele mehr…

Um diese Fragen beantworten zu können haben wir für Euch diesen Online-Ratgeber geschrieben. Darüber hinaus vertreiben wir ganz aktuell, zusammen mit der Ludwigsapotheke Friedberg, die Corona-Carepakete. Diese helfen Dir die folgenden Punkte und Ratschläge tatsächlich in der Praxis umsetzen zu können.

Unterschied Eigen- und Fremdschutz beim Coronavirus

Da man als Gesellschaft in einer Notsituation niemals nur an sich selbst denken darf stimmt unser Titel „Selbstschutz“ nicht ganz. Denn natürlich will man erst sich selbst vor dem Coronavirus, und der damit verbundenen Krankheit Covid-19 schützen, aber genauso sollte man ein Auge auf seine Umwelt werfen. Nur wenn wir auf uns und unsere persönliches Umfeld aufpassen können wir die Ausbreitung so ausbremsen, dass das Gesundheitssystem weiterhin alle Menschen versorgen kann, welche Hilfe benötigen.

Fremdschutz beim Coronavirus

Einige Grundregeln gelten sowohl für den Eigenschutz, als auch für den Fremdschutz. Deshalb haben wir für Euch das kostenlosen Info-Sheet entwickelt, mit Informationen aus der WHO, dem Robert-Koch-Instituts und dem Bundesgesundheitsministeriums.

eigene Grafik entworfen mit canva.com

Zu den generellen Verhaltensgeboten in der Coronakrise, kommen noch einige Empfehlungen dazu, die Eure Mitmenschen vor einer Infektion schützen können:

  1. Berührt nur so wenig Oberflächen wie nötig und möglich
  2. Tragt in geschlossenen Räumen wenn möglich eine Atemschutzmaske (Mund-Nasen-Schutz oder FFP2 ohne Luftpartikelfilter)
  3. Bei Krankheitsanzeichen weiterhin zu Hause bleiben und gegebenenfalls einen Test machen
  4. Händeschütteln verweigern und dafür lieber ein schönes Lächeln schenken
  5. Treppe anstatt Aufzug – Wenn es möglich ist – Denkt an die Alten und Kranken

Eigenschutz beim Coronavirus

Auch hier gelten wieder alle Regeln, die auf dem oben abgebildeten Informationsblatt zu sehen sind. Dieses könnt Ihr euch übrigens gerne hier herunterladen.

Als wirksames Mittel zum Eigenschutz gelten nun doch, wenn auch nach einiger Verwirrung, die Atemschutzmasken des Typs FFP2. Diese Atemschutzmasken kann man im Corona-Carepaket Family erhalten und bei Bedarf in der Ludwigsapotheke Friedberg nachbestellen.

Aber warum schützen mich FFP2-Masken?

Die FFP2-Masken verfügen über eine feinporige Filterung. Dadurch werden kleinste Partikel, wie auch Viren aus der Luft gefiltert. Außerdem haben die FFP2-Masken eine bessere Anpassungsfähigkeit an die Gesichtsform. Durch Bügel an der Nase, manchmal auch am Halsstück, kann ein passgenauer Tragekomfort hergestellt werden. Auch die Form ist so konstruiert, dass die Seitenteile fast komplett bündig mit den Wangen sind. Dadurch wird weniger Luft aus sogenannten Leckagen eingeatmet. Leckagen sind „Löcher“ in einem sonst geschlossenem System.

Wo liegt der Unterschied zur „Community-Maske“

Die Community-Masken schützen auch. Aber eben mehr andere Menschen als Dich selbst. Jedoch stimmt das nicht ganz. Jedes mal wenn Du eine Community-Maske in der Öffentlichkeit trägst, hilfst du, dass das Maskentragen als „normal“ wahrgenommen wird. Denn, falls irgendwann jeder einen einfachen Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit trägt, dann kann die Menge an ausgestoßenen Coronaviren nachweislich gesenkt werden. Wenn Dein Gegenüber jedoch keine Maske trägt, was die verschiedensten nachvollziehbaren Ursachen haben kann, und du nur einen simplen Mund-Nasen-Schutz auf hast, dann bist Du nicht so gut geschützt, wie beim Tragen einer FFP2-Maske. Der Grund sind die oben erwähnten Leckagen und die geringer Filtereigenschaft.

Weshalb Hände desinfizieren so wichtig ist

Die Hände sich unser am meisten benutztes Werkzeug. Wir benutzen sie bei fast jeder Tätigkeit und setzen sie damit vielen Einflussfaktoren aus. Das ist normalerweise kein Problem. Doch problematisch wird es, wenn die Hände dabei gefährliche Verschmutzungen aufnehmen, wie zum Beispiel das neuartige Corona-Virus. Das wir uns mit den Händen in unser Gesicht fassen ist fast nicht zu 100% vermeidbar. Sei es der kleine Krümel Schlafsand im Auge oder eine juckendes Haar im Bart – Wir benutzen unsere Hände auch im Gesicht. Dabei können die Coronoviren in den Körper gelangen. Dies geschieht über die Schleimhäute des Mundes, der Nase und der Augen.

Durch eine hygienische Händedesinfektion kann die Virenlast auf den Händen so stak gesenkt werden, dass durch unbewusste oder bewusste Berührungen des Gesichtes das Einschleppen in den Körper verhindert werden kann. Also ein wirksamer und leicht umsetzbarer Eigenschutz vor dem neuen Coronavirus. Denn eine kleine Flasche Händesdesinfektionsmittel kann man immer in der Handtasche oder Hosentasche transportieren. Ein komplettes Waschbecken hingegen passt in keine Hosentasche der Welt.

Handschuhe und Desinfektionsmittel

Eines vorneweg: Handschuhe bieten keinen 100% Schutz, dass keine Coronaviren auf die Haut gelangen – Denn: Handschuhe unterliegen auch Schwankungen in der Herstellungsqualität. Es können kleine nicht sichtbare Risse oder Löcher vorliegen, die dann ein Eintreten von Viren unter den Handschuh ermöglichen.

Deshalb die erste Regel bei der Benutzung von Nitril oder Latex-Handschuhen:

  • Nach dem Ablegen der Handschuhe muss eine hygienische Händedesinfektion durchgeführt werden

Was wir in den letzten Tagen vermehrt beobachten konnten, sind Menschen die mit Handschuhen zum Einkaufen gehen oder den Bus benutzen. Ein wirklich schwieriges Thema, da dort die Grenze zwischen dem Eigenschutz und dem Fremdschutz verschwimmt oder gar nicht mehr sichtbar wird. Warum ist das so ?

Wenn ich einen Artikel im Supermarkt anfasse und dort Tröpfchen eines infektiösen Menschen abgelagert sind, nehme ich diese auf. Egal ob mit oder ohne Handschuhen. Entscheidend ist jetzt was mit den Tröpfchen geschieht. An dieser Stelle kommt ein psychisches Phänomen zum Tragen. Denn wir nehmen den Hygieneartikel „Handschuh“ als etwas schmutziges wahr. Deshalb neigen viele Menschen dazu, sich mit solchen Handschuhen weniger in das eigene Gesicht zu fassen.

Kontraproduktives Verhalten kann resultieren

Die Kehrseite der Medaille wiegt leider genauso schwer, wie die Vorteile. Einige Menschen denken, dass Handschuhe nach einer Desinfektion sauber sind und weiter als zusätzlicher Schutzfilm für die eigene Haut wirken. Das ist in der Fachwelt sehr umstritten. Tests haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass medizinische Handschuhe nach einer Desinfektion mit Händedesinfektionsmittel porös werden. Zudem werden Handschuhe oft „schlampiger“ desinfiziert als die eigenen Hände, was eine zusätzliche Gefährdung der Mitmenschen in der Umgebung darstellt. Schmutzige Handschuhe, zum Beispiel nach dem Nase putzen, verteilen genau so gut die Coronaviren auf Oberflächen als schlecht gewaschene oder desinfizierte Hände.

Die Haut intakt halten

Es gibt so viele unzählige verschiedene Händedesinfektionsmittel auf dem Markt. Das paradoxe ist, dass durch die aktuell hohe Nachfrage die Anzahl sogar gestiegen ist. So dürfen, Stand heute, auch Apotheken selber Desinfektionsmittel herstellen. Diese professionell hergestellten Mittel eigenen sich besser als Hausrezepte, da sie unter strengen Qualitätsansprüchen hergestellt und gemischt werden. Dennoch haben fast alle Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis einen kleinen Nachteil. Sie trocknen die Haut aus. Und eine trockene Haut neigt dazu einzureißen. Daher ist es wichtig regelmäßig die Hände mit einer Handcreme rückzufetten. Aus dem Grund findest Du in unserem Corona-Carepaketen eine Tube mit Handcreme auf der Basis von Argan-Öl. Das ist relativ geruchsneutral und daher sehr gut für Männer und Frauen geeignet.

Fazit zum Schutz vor dem Coronavirus

So herausfordernd die aktuelle Zeit auch sein mag. Es gibt einige Möglichkeiten sich selbst und andere zu schützen. Und das ganze ohne Wucher-Preise mit dem Corona-Carepaket. Wir haben hier mit der Ludwigs-Apotheke Friedberg ein Paket konzipiert, dass die einfachen und wirksamen Schutzmöglichkeiten vor dem Coronavirus bündelt. Aktuell steht das Angebot allen Menschen zur Verfügung, die aus Friedberg kommen oder bereit sind für die Abholung nach Friedberg zu fahren.

 

Bleibt gesund!

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