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Cannabis lieber dampfen als rauchen!

Cannabis dampfen

Cannabis lieber dampfen als rauchen!

Cannabis und CBD-Produkte sollten generell lieber gedampft werden als geraucht. Aber warum ? Und was passiert genau beim Konsum von Cannabisprodukten, wenn diese mit einem Verdampfer erhitzt werden. Diese und weitere Fragen werden Euch hier beantwortet. Dafür haben wir für Euch FAQs formuliert:

Wo liegt der Vorteil des Verdampfens gegenüber des traditionellen Rauchens?

Beim Verdampfen werden die Cannabisprodukte, meistens handelt es sich um Öle oder Liquids, soweit erwärmt, dass die Wirkstoffe sich in der Luft lösen und eingeatmet werden. Durch die Temperaturregulierung kommt es zu keiner Verbrennung. Resultierend daraus ist die Menge der krebserregenden Toxine deutlich geringer.

Außerdem ist die Geruchsbelastung beim Verdampfen viel geringer als beim Rauchen. Gerade Cannabisprodukte können beim „Verbrennen“ einen sehr intensiven und unangenehmen Geruch entwickeln. Beim den neuen Generationen von Verdampfern ist die Geruchsentwicklung fast schon auf 0 reduziert worden.

Ist Cannabis dampfen gesundheitsschädlich?

Hier ist die Studienlage nicht eindeutig. Ein wissenschaftlicher Artikel aus dem Jahr 2015 hat im Lung insitute erarbeitet, dass die inhalative Therapie mit Cannabiskonzentraten, positive Einflüsse auf die sog. COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) haben kann.

Natürlich ist die Zusammensetzung des Dampfes stark abhängig von dem jeweiligen Ausgangsprodukt. Deshalb lässt sich an dieser Stelle keine generelle Aussage über die gesundheitlichen Risiken machen. Achtet einfach beim Einkauf darauf, dass Ihr möglichst reine Produkte erwerbt, die möglichst wenig gesundheitsschädliche Stoffe enthalten.

In welchem Temperaturbereich sollte Cannabis verdampft werden?

Hierbei muss beachtet werden, dass das Ziel ei Verdampfungsprozess ist und nicht das Verbrennen. Beim Verbrennen von Cannabis können Temperaturen von bis zu 1100 Grad erreicht werden. Die giftigen Toxine entstehen schon bei einer Temperatur ab 230 Grad.

CBD hat einen Siedepunkt von ungefähr 170 °C. Diesem Fakt haben sich die meisten Experten auf dem Gebiet angeschlossen und empfehlen eine Temperatur um die 170 °C. Auch wenn manche Cannabinoide einen niedrigeren Siedepunkt haben, wird die Temperatur eher etwas höher angesetzt, damit tatsächlich alles an Wirkstoff verdampft

Wie wird mein Cannabisliquid erhitzt?

In den letzten Jahren haben sich bei der technischen Methode der Erwärmung zwei Technologien durchgesetzt.

  1. Konvektion: Bei dieser komplexen Technologie wird die angezogene Luft erwärmt und dann über das Liquid oder CBD-Öl geführt. Durch die Steuerung des Luftstromes kann verhindert werden, dass das Heizelement niemals mit dem zum verdampfenden Material in Kontakt kommt.
  2. Wärmeweiterleitung: Wie der Name schon sagt, wird bei dieser Technik die Wärme direkt an das Produkt abgegeben. Meistens kommt dazu eine wärmeleitende Oberfläche zum Einsatz, die dann direkten Kontakt zum Liquid oder Cannabiskraut hat. Diese Art der Konstruktion ist deutlich günstiger als die Konvektion. Problematisch kann hierbei jedoch die genaue Temperaturregulierung sein.

Wie gut ist die Wirkstoffaufnahme über die Lunge?

Um die Qualität und Quantität der Wirkung beurteilen zu können, schaut man sich immer drei Kenngrößen an: Dauer bis zum Wirkeintritt, die Wirkungsdauer und die Bioverfügbarkeit.

Beim Inhalieren setzt die Wirkung des CBD sofort ein, da die Alveolen den Stoff verstoffwechseln und direkt ins Blut weitergeben. Die Wirkung kann dann zwischen zwei und vier Stunden anhalten. Und die Bioverfügbarkeit liegt je nach Produkt und Inhalation zwischen 10 und 35%. Im Vergleich: Bei der oralen Einnahme liegt die gemessene Bioverfügbarkeit im Blut bei maximal 15%.

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