Dosierung von CBD Produkten

CBD Dosierung

CBD-Produkte zu erhalten, ist mittlerweile kein Problem mehr. Schwieriger gestaltet sich jedoch die individuelle Dosierung. Deshalb haben wir für Euch mal einen genauen Blick darauf geworfen, wer wie viel seines CBD-Produktes einnehmen sollte. Denn die CBD Dosierung ist nicht ganz so einfach.

Die richtige CBD Dosierung

Produkte mit dem Cannabinoid CBD erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Dem Cannabidiol, das zu den Bestandteilen der Hanfpflanze gehört, werden verschiedene positive Effekte nachgesagt. So wirkt es schmerzlindernd und entzündungshemmend. Für das Erzielen einer positiven Wirkung ist jedoch die individuell passende Dosierung überaus wichtig. So reagiert jeder Mensch verschieden auf bestimmte Arzneistoffe, was auch für Naturheilextrakte gilt.

Bislang sind noch keine gesicherten Forschungsresultate für die optimale CBD Dosierung vorhanden. Dieser Umstand macht sich auch dadurch bemerkbar, dass die Dosierungsanleitungen je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen. Aus diesem Grund muss der Patient seine passende Dosis selbst ermitteln.

Wie wirkt das Cannabinoid im Körper?

Nach der Einnahme von CBD kommt es zum Einwirken auf das Endocannabinoid-System (ECS) des Körpers. Durch dieses System lassen sich bestimmte Vorgänge wie das Verarbeiten von Schmerzen, das Entstehen von Entzündungen oder der Appetit regulieren.

Der Umfang, in dem sich CBD auf den Organismus auswirken kann, richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Dazu gehören in erster Linie das Körpergewicht, die Ernährungsweise, die gesundheitliche Verfassung sowie die Einnahme von anderen Arzneimitteln. Ein weiteres Problem ist, dass CBD von der Wissenschaft noch nicht genügend erforscht wurde. Dieses Defizit wird aber gerade durch große Studien in den USA aufgeholt. Natürlich wird auch im deutschsprachigem Raum dazu geforscht, jedoch bei Weitem nicht so fleißig wie in den Vereinigten Staaten.

CBD Hanföl Dosierung

Die Einnahme von CBD Öl kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. In der Regel findet sie mithilfe einer enthaltenen Pipette statt. Das Öl wird in Form von Tropfen dargereicht. Die flüssige Form hat den Vorteil, den Arzneistoff über die Schleimhäute aufnehmen zu können. Häufig wird das Hanföl unter die Zunge geträufelt. Eine optimale Wirkung kann das Öl entfalten, wenn der Anwender 10 bis 15 Minuten nach der Darreichung nichts zu sich nimmt. Dadurch können sich die Tropfen besser entfalten.

CANNAMIGO CBD
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Der strenge Geschmack des CBD Hanföls eignet sich jedoch nicht für jeden. Eine Option ist, das Öl einfach hinunterzuschlucken. Das hat jedoch den nachteiligen Effekt, dass es mehr Zeit in Anspruch nimmt, bis das Öl die erforderlichen Rezeptoren im Körper erreicht. Ein weiteres Problem könnte das Aufsaugen des Öls durch zuvor verzehrte Lebensmittel sein. Wer mal eine geschmackliche Alternative bei CBD-Ölen ausprobieren möchte ist bei CANNAMIGO sehr gut aufgehoben. Die österreichischen Experten für CBD-Produkte haben es geschafft CBD-Öle mit angenehmen Aromen zu versetzen.*

Als gute Alternative wird daher die Einnahme von CBD Kapseln angesehen. Sie lassen sich in der Regel problemlos anwenden.

Eine passende generelle CBD Hanföl Dosierung anzugeben, ist aufgrund der unterschiedlichen Herstellerangaben nicht möglich. Darüber hinaus reagiert jeder Mensch anders auf das Cannabinoid. Bei einigen Personen genügen bereits zwei Tropfen, um eine positive Wirkung zu erzielen. Andere Patienten verspüren auch nach fünf Tropfen keine positiven Effekte.

Als beste Option gilt, die Anwendung mit wenigen Tropfen zu starten. Allmählich tastet sich der Patient an die passende Dosierung heran. Grundsätzlich ist dabei das Motto zu beachten, dass weniger mehr ist. Außerdem muss die Konzentration des Mittels beachtet werden.

CBD Dosierung für Erstanwender

Wurden bislang noch keinerlei CBD Produkte verabreicht, empfiehlt sich ein Einstieg mit einem CBD Öl, das eine Konzentration von 5 Prozent aufweist. Weitere Prozentanteile sind 10%, 15% und 20%. Von dieser Konzentration kann es abhängen, in welchem Umfang es zu einer Wirkung des Produkts kommt.

Als Standardwert, der auf Erfahrungen von Anwendern beruht, gilt am ersten Einnahmetag die Gabe von einem Tropfen als empfehlenswert. Am zweiten Tag wird die Dosis auf jeweils einen Tropfen am Morgen sowie am Abend gesteigert. Am dritten Tag erhöht sich die Dosierung auf 2 Tropfen morgens und abends.

Im weiteren Verlauf wird die Dosis pro Tag weiter langsam gesteigert, bis ein Maximum von 3 x 20 bis 25 Tropfen pro Tag eintritt. Eine zu hohe Dosierung ist zu vermeiden. Kommt es zu Beschwerden wie Übelkeit oder Müdigkeit, wird die Dosis wieder reduziert.

In der Regel zeigen sich die ersten positiven Veränderungen nach etwa zwei Wochen.

CBD Kapseln

Ähnlich gestaltet sich die Einnahme von CBD Kapseln. An den ersten drei Tagen wird jeweils eine Kapsel eingenommen. Ab dem 4. Tag erhöht sich die Dosis auf eine Kapsel am Morgen sowie am Abend. Ab dem 12. Tag lässt sich die Dosis auf drei Kapseln am Tag, die morgens, mittags und abends verabreicht werden, steigern. Ab dem 16. Tag werden fünf Kapseln eingenommen, davon jeweils 2 am Morgen und Abend und eine weitere zur Mittagszeit. Ab dem 20. Tag können auch sechs Kapseln am Tag dargereicht werden.

Mehr als 3 Mal 3 Kapseln am Tag sind nicht einzunehmen. Außerdem sollte sich der Anwender dabei wohlfühlen. Bei einsetzender Müdigkeit oder Übelkeit ist die Dosis zu reduzieren. Reicht die empfohlene Dosis nicht aus, kann auch ein CBD Produkt mit einer Konzentration von 15% dargereicht werden.

Äußerliche Anwendung von CBD Öl

In Form von Gelen, Cremes, Lotionen oder Salben lassen sich CBD-Produkte auch äußerlich anwenden. Zu diesem Zweck werden sie auf die betroffenen Stellen zielgerichtet aufgetragen.

Äußerliche Anwendungen eignen sich gut zum Hemmen von Entzündungen und Hautproblemen sowie zur Linderung von Muskelschmerzen oder einer Arthritis. In der Regel wirken die äußeren Anwendungen schneller als die oralen Produkte, wenngleich zeitliche Unterschiede bestehen. Grund dafür ist eine rasche Interaktion mit den Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems.

Die Dosierung fällt auch bei der äußerlichen Anwendung unterschiedlich aus. Dabei sollte auf die jeweiligen Packungsbeilagen geachtet werden.

CBD bei Schlafstörungen Dosierung

CBD Öl gilt auch als hilfreich zur Behandlung von Schlafproblemen, zumal es auf natürliche Weise wirkt. Die richtige CBD bei Schlafstörungen Dosierung gibt es ebenfalls nicht. Auch sie fällt individuell unterschiedlich aus. Die Gabe erfolgt in der Regel mit einem fünfprozentigen Öl in Form eines Pumpsprays. Wie bei den anderen CBD-Produkten wird mit einer niedrigen Dosierung, die sich dann Schritt für Schritt steigern lässt, begonnen.

Bei der Darreichung eines Sprays wird am ersten Tag mit 1 bis 2 Sprühstößen begonnen. Ab dem 4. Tag steigert sich die Dosis auf 2 bis 4 Sprühstöße. Die letzte Gabe sollte etwa eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen erfolgen.

CBD Dosierung bei Angst

CBD soll sich auch positiv bei Angststörungen auswirken. So wird dem Endocannabinoid-System zugeschrieben, die Gefühlsebene positiv beeinflussen zu können. Als empfehlenswert gegen Angststörungen und Panikattacken gilt die Einnahme von CBD Öl.

Auch bei der der CBD Dosierung bei Angst besteht keine einheitliche Vorgabe. Deshalb ist es für den Patienten erforderlich, sich an die individuelle Dosis schrittweise heranzutasten. Es gibt aber folgende Dosierungshilfen zur Orientierung.

Bei Stress und nervösen Zuständen werden am Tag 3 x 10 Tropfen von einem fünfprozentigen CBD Öl verabreicht. Die Maximaldosis liegt bei 20 Milligramm. Im Falle von ausgeprägten Angstzuständen nimmt der Patient 3 Mal 3 Tropfen pro Tag von einem zehn- oder fünfzehnprozentigen Öl zu sich. Die Höchstdosis liegt bei 100 Milligramm

Nebenwirkungen durch Überdosierung

Nebenwirkungen durch CBD-Produkte treten nur selten auf. Durch eine Überdosierung oder in der Anfangsphase sind mitunter Nebeneffekte möglich wie:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Mundtrockenheit
  • Durchfall
  • Appetitmangel
  • Müdigkeit und Schwindel
  • depressive Verstimmungen oder Ängste

Auf Grund der möglichen Nebenwirkungen und Fehlern bei der Dosierung empfehlen wir immer vor der ersten Einnahme mit einem qualifiziertem Arzt zu sprechen. Gerade wenn Du dir unsicher bei der Dosierung bist, solltest Du lieber immer mit einer sehr geringen Dosis beginnen.

Die oben aufgeführten Informationen können keine Konsultation einer Mediziner*in oder Apotheker*in ersetzen. carewelt kann keine Verantwortung für Nebenwirkungen oder Schäden übernehmen. Unsere Recherchen sind gründlich aus ausgiebig. Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Online-Pflegekurse im Überblick

online Pflegekurs

Millionen von Menschen pflegen ihre eigenen Angehörigen im häuslichen Umfeld oder leisten einer pflegenden Kraft unterstützende Hilfe. Die Tendenz ist stark steigend. Dabei ist die Pflege der Angehörigen oft eine enorme Belastung. Nicht nur, weil sie viel Zeit und Geduld in Anspruch nimmt, sondern auch weil sich viele Angehörige ohne das nötige Fachwissen schnell überfordert fühlen. Daher bieten zahlreiche soziale Träger und Organisationen mittlerweile Online-Pflegekurse an. Die kosten hierfür werden von der jeweiligen Pflegekasse übernommen. Wer dieses Angebot im Programm hat, was es beim digitalen Pflegekurs zu lernen gibt und warum eine Teilnahme für Angehörige eine große Hilfe sein kann haben wir in diesem Artikel übersichtlich zusammengefasst.

Die Pflege ist Hochleistung

Menschen, die ihre Liebsten zu Hause selbst pflegen, haben unser allergrößten Respekt verdient. Jeder, der einen zu pflegenden Angehörigen hat, weiß wie kräftezehrend, psychisch belastend und anstrengend diese Aufgabe ist. Gerade zu Beginn der Pflege stellen sich viele Familienmitglieder einige Fragen. Kein Wunder also, dass gerade die erste Phase mit jeder Menge Unsicherheit verbunden ist. Hinzukommt eine mentale Belastung. Der Verfall oder eine gemeine Krankheit wie Demenz belastet uns. Vor allem dann, wenn es sich dabei um unsere Liebsten handelt. Hinzukommt, dass manche Menschen im Alter, insbesondere mit Demenz, ein verletzendes Verhalten zeigen. Natürlich ohne dies bewusst zu wollen. Daher ist der richtige Umgang mit Krankheiten und solchem Verhalten enorm wichtig, um seine eigene Psyche zu schützen. Auch hier setzt der Onlinekurs für angehörige Pflegende an.

Was lernt man im Online Pflegekurs?

Im Pflegekurs geht es darum, den Angehörigen das nötige Fachwissen und die wichtigsten Kenntnisse in den verschiedenen Bereichen der Pflege zu vermitteln. Ziel soll es sein, der pflegebedürftigen Person gut helfen zu können und das, ohne sich selbst zu stark zu belasten. Dabei können die Teilnehmer selbst wählen, mit welchem Themenbereich sie beginnen möchten und sich den Kurs selbst zurechtlegen. Die Inhalte sind natürlich von Pflegeexperten zusammengestellt worden und in ihrer Qualität abgesichert. Oft unterteilt sich das digitale Angebot in die Bereiche „Praktische Pflege“, „Hygiene“, „Selbstpflege“ und „Recht und Finanzen“. Im folgenden Abschnitt stellen wir vor, welche Inhalte dann jeweils behandelt werden.

Praktische Pflege

Der Pflegekurs beschäftigt sich in diesem Abschnitt vor allem mit dem Vermitteln der wichtigsten Handgriffe, die in der Pflege zum Einsatz kommen. Dabei geht es um das fachgerechte Anreichen von Trinken und Essen und den Umgang mit Flüssignahrung, intravenöser Ernährung oder Sonderernährung. Angesprochen wird außerdem die richtige Mobilisierung zur Lagerung und die dazugehörigen Lagerungstechniken sowie Handgriffe zur Körperpflege. Hinzukommt die fachgerechte Gabe von Medikamenten und die entscheidenden Handgriffe beim Aus- und Einkleiden.

Selbstpflege

In diesem Abschnitt geht es vor allem um unterstützende Pflege. Etwa, wie die Pflege richtig organisiert werden kann und wie es möglich ist, bei Bewegungen zu unterstützen. Auch die Unterstützung beim Essen oder Trinken steht auf der Agenda. Zudem ist ein wichtiger Punkt, wie Folgeerkrankungen vorgebeugt bzw. wie sie erkannt werden können.

Hygiene

Die Hygiene spielt bei der fachgerechten Pflege der Angehörigen auch eine wichtige Rolle. Dabei bekommen die Teilnehmer beispielsweise alle wichtigen Informationen rund um die richtige Intimpflege beigebracht. Auch Maßnahmen zur Hygiene im Haushalt ist Bestandteil des digitalen Kurses. Immerhin ist eine hygienische Umgebung bei pflegebedürftigen Menschen sehr wichtig für die Gesundheit. Zudem stellt die aktuelle Corona-Situation viele Angehörige vor viele offene Fragen. Daher haben viele Anbieter gerade zu diesem Thema einen extra Themenblock zusammengestellt.

Recht und Finanzen

Als pflegender Angehöriger oder pflegende Angehörige ist man immer wieder auch mit dem Thema Recht und Finanzen konfrontiert. Es gilt oft, sich mit der Pflegeversicherung auseinanderzusetzen, um die nötigen Leistungen zu beantragen. Daher werden im digitalen Kurs alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Pflegegraden, den Leistungen und den Rechten an die Hand gegeben.

Das sind die Vorteile eines Online Pflegekurses

Ein digitaler Kurs hat im Gegensatz zu einem Kurs in Präsenz einige Vorteile. Zum einen ist ein Online-Kurs in Pandemiezeiten die sicherste Möglichkeit, all das Wissen vermittelt zu bekommen. Immerhin sind Pflegebedürftige oft besonders gefährdet und daher ist es eine sichere Chance, sich keinem Ansteckungsrisiko als direkte Bezugsperson auszusetzen. Zum anderen ist der Kurs im Internet natürlich jederzeit abrufbar und kann bequem von Zuhause aus genutzt werden. So können die Inhalte beispielsweise auch am Abend in Ruhe auf dem Sofa durchgegangen werden. Gleichzeitig legen die bekannten Anbieter großen Wert darauf, dass alle Inhalte leicht verständlich sind. So wird auf komplizierte Fachsprache verzichtet, damit auch Laien alle wichtigen Dinge gut verstehen. Online-Angebote haben darüber hinaus den Vorteil, dass meist Videos eingebunden werden, die die Tipps deutlich anschaulicher machen. Inhalte können außerdem in der Reihenfolge selbst bestimmt werden. Auch ein Unterbrechen und das Wiederholen von Inhalten ist zu jeder Zeit möglich.

Der Online Pflegekurs ist kostenlos

Wichtig zu wissen ist für alle Angehörigen von Pflegebedürftigen, dass der Kurs kostenfrei ist. Der Gesetzgeber hat im Sozialgesetzbuch festgeschrieben, dass die Kurse grundsätzlich gratis zu erhalten sind. Das bedeutet, dass die Pflegekassen für diese Leistung aufkommen müssen. Für die Freischaltung genügt der Name der Krankenversicherung und der eigene Name. Um die restliche organisatorische Abwicklung wird sich dann die Versicherung kümmern. Übrigens ist dieses Angebot nicht nur für unmittelbare Pflegende kostenfrei. Auch Angehörige, die sich für eine Pflegetätigkeit interessieren, können gratis daran teilnehmen. Wer mit dem Gedanken spielt, einen nahestehenden Menschen Zuhause zu pflegen, kann einen kostenlosen Kurs nutzen, um sich weitere Informationen zu holen.

Besondere Kurse für besondere Herausforderungen

Ein Online-Pflegekurs deckt die wichtigsten Grundkenntnisse der Pflege ab. In manchen Fällen ist das allerdings nicht ausreichend. Wenn die Bedürfnisse des zu pflegenden Angehörigen sehr hoch sind, braucht es meist noch tiefere Information. Dann können Spezialkurse eine gute Möglichkeit sein, diesen Ansprüchen auch gerecht zu werden. Spezialkurse gibt es beispielsweise zu den folgenden Themen:

• Pflege von pflegebedürftigen Kindern
• Pflege von Menschen mit Schlaganfall
• Pflege von Menschen mit Parkinson
• Pflege von Betroffenen von Demenz
• Pflege von Angehörigen mit Multiple Sklerose

Diese Anbieter laden zu Online Pflegekursen ein

Das Angebot an Kursen im Internet ist groß. Die Johanniter haben etwa ein umfassendes Angebot an Online-Pflegekursen für Angehörige. Der Grundkurs beschäftigt sich mit den Themen Pflegekosten, Organisation und Versicherung. Außerdem gibt es alle wichtigen Hinweise zu Bewegungsabläufen in der Pflege, dem Essen und Trinken sowie der wichtigen Mund- und Körperpflege. Auch die Selbstpflege, Entlastung, Belastung und das Erkennen von Folgeerkrankung und deren Vorbeugung ist zentraler Bestandteil des Angebotes. Der Kurs kann jederzeit online gestartet werden und unterteilt sich in insgesamt 34 Module mit sieben großen Themenbereichen. Die Informationen sind ein halbes Jahr uneingeschränkt abrufbar. Ein ebenfalls bekannter und beliebter Anbieter ist die AOK. In ihrem Kurs werden ebenfalls Inhalte zur Hilfe durch den Bürokratie-Dschungel vermittelt. Hinzukommen wichtige Hinweise zum Wohnen im Alter, der Körperhygiene, Menschen mit Demenz, Vermeidung von Stürzen und weitere wichtige Themen. Ebenfalls nachgefragt ist der Online-Pflegekurs der BARMER, welcher ebenfalls die wichtigsten Bereiche abdeckt. Zusätzlich überzeugt die BARMER mit einer ganzen Reihe an Spezialkursen – etwa zum Leben mit Demenz. Demenz verstehen und weiteren Erkrankungen.

online Pflegekurs Vergleich lohnt sich

Die meisten Anbieter von Online-Pflegekursen für Angehörigen stellen sehr ähnliche Informationen zur Verfügung und unterscheiden sich inhaltlich kaum. Allerdings kann es dennoch sehr sinnvoll sein, die verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Es lohnt sich also für Pflegeangehörige, die Seiten der Organisationen zu besuchen und sich weitere Informationen zu den Angeboten und Inhalten einzuholen. Hilfreich kann neben dem Pflegekurs Vergleich im Netz auch die Meinung von befreundeten Angehörigen sein, die bereits einen solchen Kurs belegt haben. Sie können gut einschätzen, ob sie mit ihrem Kurs im Internet eher zufrieden oder unzufrieden waren.

Fazit: flexibel und strukturiert

Wer in bewusst oder durch Schicksal in die Situation gerät, einen nahestehenden Menschen Zuhause zu pflegen, ist besonders zu Beginn schnell überfordert. Immerhin haben die meisten Angehörigen keinen pflegerischen Hintergrund und kommen somit schnell an die Belastungsgrenzen. In diesem Fall kann der Pflegekurs für Angehörige eine gute Möglichkeit sein, Ängste zu nehmen und die richtigen Informationen an die Hand zu bekommen. Nicht vergessen werden sollte dabei auch der psychologische Faktor. Die Pflege ist eine mental überaus belastende Sache – gerade, wenn es darum geht, die Liebsten zu pflegen. Mit der richtigen Unterstützung fühlt man sich automatisch auch stärker und stabiler für die Herausforderung. Zudem kann Stress abgebaut werden, da der Kurs digital jederzeit absolviert werden kann. So muss der Terminkalender nicht umgestellt werden, denn selbst am Abend gemütlich auf dem Sofa lassen sich die Inhalte abrufen.