CBD hilft bei Schlafstörungen!

In unserer Zeit leiden bis zu 35% unserer Bevölkerung an Ein- oder Durchschlafstörungen. Die meisten Betroffenen versuchen, mit freiverkäuflichen Mitteln zu einem gesunden Schlaf zu finden. Die beruhigende Wirkung von bestimmten Teilen der Hanfpflanze ist seit sehr langer Zeit bekannt, deshalb greifen nicht wenige dann zum allseits bekannten Joint. Der allerdings stellt durch die Verbindung mit dem Tabak die ungesündeste Darreichungsform dar. Vielen ist zudem die berauschende Wirkung unangenehm. Außerdem steckt die medizinische Therapie mit THC in Deutschland noch in den Kindesschuhen. Die nicht berauschende Alternative bei Schlafstörungen lautet daher CBD.
 

kurzer Ausflug in die Geschichte

Das Marihuana (Cannabis) bei medizinischen Problemen als Therapie eingesetzt wird, reicht geschichtlich sehr weit zurück. Schon im antiken China setzte man es gegen Fieber und Konzentrationsstörungen ein. Im 19. Jahrhundert wurden die Eigenschaften in Europa bekannt, es wurde von den Medizinern im 19. Jahrhundert häufig verschrieben. In den letzten Jahren ist die Forschung stärker am CBD interessiert, weil man dessen Fähigkeit entdeckt hat, beruhigend und entspannend auf unser Nervensystem einzuwirken. Deshalb haben medizinische Forscher die verschiedenen Bestandteile des Hanföles identifiziert.
Cannabidiol oder kürzer CBD Öl ist ein Auszug aus dem Öl der Hanfpflanze. Die Herkunft ist für einige ein Grund, den Konsum von CBD abzulehnen, weil sie die berauschende Wirkung der Hanfprodukte Marihuana und Haschisch vermeiden möchten. Dies ist unbegründet, da Cannabidiol nur eine der vielen Substanzen ist, aus dem das Öl der Hanfpflanze besteht. Den rauscherzeugenden Bestandteil THC (Tetrahydrocannabidiol) hat man entfernt, der Kunde kann das Öl bedenkenlos zu sich nehmen. Deshalb ist CBD Öl frei verkäuflich, es ist als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft.

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Hempamed CBD Öl

Guter Schlaf mit CBD Öl ist heutzutage ein Thema zahlreicher Publikationen.
Zur Zeit gehen einige Gerichte gegen Händler, vor die CBD Produkte anbieten. Die Gesetzeslage ist aber eindeutig: CBD haltige Produkte, deren THC Gehalt unter 0,2% liegt, sind als Nahrungsergänzungsmittel einzustufen und daher frei verkäuflich. Auch muss der Anbieter nachweisen können, dass die Rohstoffe aus dem Anbau von Hanf als Nutzpflanze kommen. Sie als Kunde können also unbedenklich CBD Produkte kaufen.
In den letzten Jahren hat CBD Öl immer mehr Freunde gefunden, da es gegen unterschiedliche Beschwerden hilfreich sein soll, zum Beispiel gegen Schlafstörungen.
 

klinische Studien zu CBD bei Schlafstörungen

Im Gegensatz zu klinischen Studien von THC und CBD im Einsatz gegen Epilepsie und MS, liegen bisher nur wenige belastbare Ergebnisse aus klinischen Studien von CBD Öl bei Schlafstörungen vor.
Eine Klinik führte eine Doppelblindstudie mit 15 Patienten durch, die unter Schlaflosigkeit litten. Sie wurden mit CBD Öl in einer Dosierung von 40, 80 und 160 mg CBD bzw. Placebo behandelt. Bei den Patienten, die 160 mg gereicht bekamen, verlängerte sich die Schlafdauer signifikant. Gaben von 40 und 80 mg sowie das Placebo wirkten nicht erkennbar.
In einer anderen Doppelblindstudie behandelte man 24 Patienten, 18 von ihnen mit der Diagnose MS, mit THC und CBD, der 1:1-Mischung derselben und Placebos. Die Patienten bekamen individuelle Dosen zwischen 2,5 und 120 mg pro Tag CBD Öl bei Schlafstörungen. Die Resultate für CBD zeigten in dieser relativ geringen Dosierung keinerlei Veränderungen bezüglich der Schlafqualität. In der oben angeführten Studie lag die Dosierung, mit der eine Verbesserung der Schlafstörungen erreicht wurde bei 160 mg. CBD bei Schlafstörungen kann also eine erfolgreiche Therapiemöglichkeit darstellen.

CBD Wirkung bei Schlafstörungen

Schlafstörungen nehmen in unserer Gesellschaft ständig zu. Die meisten Menschen greifen zuerst zu frei verkäuflichen Produkten, weil diese in den meisten Fällen keine Gefahr der Abhängigkeit darstellen. Im Gegensatz zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten, die bei unsachgemäßer und dauerhafter Anwendung zu einer Abhängigkeit führen können. Das ist ein Grund, warum CBD-haltige Produkte bei Schlafstörungen immer beliebter werden. Bisher sind die wissenschaftlichen Untersuchungen dazu noch nicht abgeschlossen. Aus den Anwenderberichten in Internetforen, zum Beispiel auf Seiten, die sich eher dem breiten Publikum öffnen, häufen sich die positiven Erfahrungen. Dabei betonen die Verfasser immer wieder die beruhigende Wirkung auf Körper und Geist, was wichtige Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf sind. Aber CBD wird ja nicht nur als schlaffördernd beschrieben, es soll ebenfalls bei vielen anderen Beschwerden wie Schmerzen hilfreich sein.

CBD Wirkung Schlaf

CBD kann unseren Schlaf beeinflussen, weil es in seiner chemischen Formel mit dem menschlichen Endocannabinoidsystem verwandt ist. Dieses System ist ein Teil unseres Nervensystems und dient unter anderem zur Steuerung unseres Muskelapparates. Durch die Ähnlichkeit in der Molekularstruktur kann CBD an den Nervenzellen andocken. Auf diese Weise wirkt CBD bei Schlafstörungen. Die Medizin forscht weiter intensiv an der CBD Wirkung auf unser Schlafverhalten und die Schlafqualität. Die bisherigen Ergebnisse und die Erfahrungsberichte von Anwendern zeigen, dass CBD Produkte bei Schlafstörungen hilfreich sind.

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Die Entdeckung dieses Teiles unseres Nervensystems und die Ähnlichkeit einiger Rezeptoren mit denen des CBD Öles hat die weitere Analyse von CBD Wirkung Schlaf beschleunigt.

CBD bei Schlafstörungen – Erfahrungsberichte

Neben zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen gibt es viele Beispiele aus der Praxis, die belegen, dass von CBD Öl bei Schlafstörungen positive Wirkungen auf das Schlafverhalten hat. Anwender berichten, dass sie Cannabidiol eigens zur Behandlung von Schlafstörungen gekauft haben und damit ein- und durchschlafen können. Diese Berichte geben Hinweise auf mögliche Wirkungsweisen und geben subjektive Eindrücke wieder. Die Erfahrungsberichte von Anwendern zeigen, dass guter Schlaf mit CBD Öl erreicht werden kann. Mehr und mehr ältere Menschen setzen auf CBD haltige Produkte, um Ein- und Durchschlafstörungen zu behandeln. Der Markt für diese Produkte wächst rasant, seit langem wird CBD nicht nur als Öl angeboten sondern in vielen anderen Formen, als Bonbons, Lutschtabletten, CBD Creme, Gummibärchen und andere.

Beispielbild: Schlafstörungen, Stress, CBD

Die Gründe für Schlafstörungen sind vielfältig. Jeder erlebt mal stressige Lebensphasen, die einem den Schlaf rauben können. Ängste können eine als weitere Ursache für eine Schlafstörung verantwortlich sein. Schlafstörungen können sich auf verschiedenen Arten zeigen, Ein- und Durchschlafstörungen, permanente Müdigkeit und Tagesschlaf.
Bei all diesen Formen der Schlafstörung konnte CBD gemäß vieler publizierter Patientenerfahrungen erfolgreich eingesetzt werden. Guter Schlaf mit CBD ist also möglich.
Die Wirkung von CBD auf unseren Schlaf ist also immer beliebter geworden. Wie steht es aber mit den Nebenwirkungen?
Wie bei vielen Nahrungsergänzungsmittels können CBD haltige Produkte unerwünschte Nebenwirkungen auslösen. So kann es sein, dass man sich schläfrig und/oder benommen fühlt. Auch das Gegenteil kann geschehen: Schlaflosigkeit und innere Unruhe gehören ebenfalls zu den möglichen Nebenwirkungen. Weitere Folgen können Durchfall, Appetitlosigkeit oder Hautausschläge sein. Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass Wechselwirkungen entstehen können, wenn man gleichzeitig Medikamente einnimmt, die auf das Zentrale Nervensystem wirken. Dazu gehören zum Beispiel Schmerzmedikamente und Antidepressiva. Außerdem sollte man keinesfalls gleichzeitig Alkohol zu sich nehmen, andere Drogen natürlich schon mal überhaupt nicht. Im Weiteren fanden US Mediziner Hinweise darauf, dass CBD in sehr hohen Dosen Leberschäden verursacht, genau wie viele andere Schmerzmittel auch. Allerdings gilt CBD grundsätzlich als nebenwirkungsarm.

Wenn Sie die optimale Wirkung erreichen möchten, orientieren Sie sich bei der Einnahme von CBD an ihrem Körpergewicht und der Schwere Ihrer Beschwerden. Zudem kann Ihre persönliche Verträglichkeit wichtig sein. Beginnen Sie am besten mit einer geringen Dosis und steigern Sie diese bei Bedarf, bis Sie die gewünschte Wirkung erzielen. Platzieren Sie die Tropfen unter Ihrer Zunge, lassen Sie etwa 2 Minuten im Mund. Die Mundschleimhäute sind schneller in der Lage, die Inhaltsstoffe des CBD’s ins Blut übergehen zu lassen. Dann schlucken Sie sie herunter. Danach sollten Sie ungefähr für 20 bis 30 Minuten keine Flüssigkeit zu sich nehmen.

Disclaimer: Die verantwortlichen Herausgeber dieses Textes übernehmen keinerlei Haftung für die Richtigkeit der Darstellungen noch für die Vollständigkeit. Die genannten Möglichkeiten der Anwendungen müssen vorher mit einem Arzt oder Apotheker abgesprochen werden. Wer CBD Produkte kauft und konsumiert macht dies auf eigene Verantwortung. Der hier veröffentliche Text stellt lediglich einen Ratgeber dar, der Möglichkeiten der Anwendung aufzeigt. Er ist nicht verantwortlich für eventuell auftretende unerwünschte Folgen.

 

Infos zum CBD Öl

CBD Öle sind Extrakte, die aus der Hanfpflanze gewonnen werden. Weil das Cannabisöl keine berauschenden Effekte aufweist, kann es zu therapeutischen Zwecken verwendet werden. In Deutschland lässt sich rezeptfrei CBD Öl kaufen. Dabei fallen diese Öle nicht unter die Arzneimittelverordnung, sondern werden als Nahrungsergänzungsmittel geführt.

Was sind CBD Öle?

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. Gemeint ist damit ein Cannabinoid, dessen Gewinnung aus der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis) erfolgt. Hergestellt wird der Extrakt aus den Blättern und Blüten der Pflanze. Das schon länger bekannte CBD Öl wird zunehmend von der Medizin zu therapeutischen Zwecken benutzt. So besitzt das Öl gesundheitsfördernde Eigenschaften und hemmt Entzündungen. Neben körperlichen Beschwerden eignet sich Cannabidiol auch zur Behandlung von psychischen und seelischen Problemen.

Im Unterschied zu dem Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC), das ebenfalls in der Cannabispflanze vorkommt, ruft CBD bei seiner Anwendung keine Rauschwirkung hervor. In Deutschland und der EU können CBD Öle daher ohne ein ärztliches Rezept angeboten werden.

Der Anteil an THC in den Ölen beträgt normalerweise weniger als 0,2 Prozent. Dieser Anteil fällt jedoch so gering aus, dass sich CBD-Produkte für den Verkauf eignen, da keine berauschende Wirkung eintritt.

Inhaltsstoffe von CBD Öl

Die häufigsten Inhaltstoffe bei Cannabisölen im Handel stellen die folgenden Bestandteile dar:

  • Cannabidiol
  • kaltgepresstes Hanföl
  • Hanfmoleküle
  • Vitamin E
  • Terpentine

Darreichungsformen

Erhältlich ist das CBD Öl in Form von Tropfen oder Kapseln zur oralen Einnahme. Darüber hinaus dient es als Zusatz in Cremes und Salben, die äußerlich zur Anwendung kommen.

Eine weitere Darreichungsform stellen die Globuli dar. Bei ihrer Anwendung werden die Streukügelchen unter der Zunge platziert. Von dort aus nimmt die Mundschleimhaut die Wirkstoffe auf.

 

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Produktion von CBD

Die Gewinnung der Öle findet aus speziellen Hanfsorten statt, in denen mehr Cannabidiol vorkommt als in anderen Hanfpflanzen. In Europa wird der Hanf frei von Gentechnik ohne chemische Düngemittel, Pestizide oder Herbizide angebaut. Die Verarbeitung und Testung erfolgt in modernen Laboratorien.Es empfiehlt sich beim Kauf auf die ausgewiesene Anbauqualität zu achten.

Cannabisöl Wirkung

Die positive Cannabisöl Wirkung geht auf die in ihm enthalten Cannabinoide zurück. Dabei handelt es sich um Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol. Das THC weist intensive psychoaktive Effekte auf. Dabei kommt es zu Euphorie, Glücksgefühlen sowie einem verstärktem Puls. Im Gegensatz dazu beruhigt CBD. Des Weiteren wirkt es entzündungshemmend, entkrampfend, schmerzstillend und angstlösend. Außerdem geht es gegen Übelkeit vor.

Cannabisöl Wirkung im Organismus

Das CBD stellt nur eines von insgesamt 70 Cannanbinoiden dar, die in der Marihuanapflanze vorkommen. Diese chemischen Verbindungen sind nicht nur in Pflanzen, sondern auch im Körper des Menschen enthalten. Ein nicht im Körper vorkommendes Cannabidiol steuert verschiedene Funktionen des Organismus, sodass sich diese verstärken oder ergänzen lassen. So verfügt CBD über eine lenkende Wirkung bei:

  • Schmerzen
  • Übelkeit
  • Ängsten
  • Depressionen
  • Entzündungen

Außerdem werden die Herzfrequenz, der Zellschutz der Leber, die Aktivität des Darms, die Abwehrleistung des Immunsystems sowie das Wachstum der Knochen beeinflusst.

Wie lange dauert die Cannabisöl Wirkung an?

Mit einer rasch einsetzenden Wirkung des CBD ist nicht zu rechnen. Im Rahmen von Studien dauerte es wenigstens 30 Tage, bis sich eine Wirkung an den Testpersonen nachweisen ließ.

Eine abschließende, eindeutige Bestätigung der Cannabisöl Wirkung liegt bislang nicht vor. Von zahlreichen Anwendern gibt es jedoch positive Berichte, dass die Darreichung der CBD Produkte zu einer Besserung ihrer Beschwerden führte.

Anwendungsgebiete von CBD Öl

Zu den häufigsten Einsatzfeldern des CBD Öls zählen Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Dabei kann das Cannabinoid seine beruhigenden Eigenschaften zur Geltung bringen. Es hat gegenüber konventionellen Schlafmitteln sogar den Vorteil, dass der Anwender am folgenden Tag wieder fit ist.

Weitere Indikationen sind psychische Störungen, zu denen Angststörungen, Depressionen oder das Burnout-Syndrom gehören. Studien ergaben bei 32 Prozent aller CBD-Anwender eine Besserung ihrer Angststörungen. Außerdem wird den CBD Ölen nachgesagt, mit Erfolg die unangenehmen Nebenwirkungen im Rahmen einer Krebsbehandlung wie Übelkeit und Erbrechen zu reduzieren.

Andere Einsatzfelder des CBD Öls sind chronische Schmerzen wie bei entzündlichen Gelenkserkrankungen. Eine Übersicht über die möglichen Einsatzgebiete bei Krankheiten und Leiden findet Ihr auf unserer großen Übersichtsseite CBD bei Krankheiten.

Anwendung und Dosierung von CBD Öl

Ist das CBD Öl hochwertig, lässt es sich oral einnehmen. Weil der Organismus erst allmählich an das Cannabinoid gewöhnt werden muss, sollte langsam mit der Gabe begonnen werden. Das bedeutet, dass zu Beginn der Behandlung nur ein Tropfen unterhalb der Zunge verabreicht wird.

Bei einer oralen Darreichung richtet sich die Dosis nach dem eingenommenen Produkt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Konzentration. Von Extrakten mit 5 Prozent werden in der Regel in den Morgen- und Abendstunden 6 Tropfen ohne Verdünnung dargereicht.

Die meisten Anwender vertragen CBD Öl gut, sodass nur selten störende Nebenwirkungen auftreten.

Bei der Gabe von CBD Tropfen ist die Flasche zunächst gut zu schütteln. Anschließend wird das Öl mit 1 bis 3 Tropfen unter die Zunge gegeben und für etwa eine Minute im Mund belassen, bevor man es herunter schluckt.

Bei der ersten Anwendung ist es ratsam, die empfohlene Dosierung ungefähr eine Woche lang auszuprobieren, um die Auswirkungen zu testen. Die Anzahl der Tropfen richtet sich letztlich nach dem gewollten gesundheitlichen Effekt.

Für den Fall, dass das die Einnahme des CBD mit einer Kapsel erfolgt, muss mit einer zeitversetzten Wirkung gerechnet werden. Die Freisetzung des Öls innerhalb der Kapsel findet erst im Magen statt. Nähere Informationen zu den verschiedenen Zeitspannen bis zum Wirkeintritt findest Du hier.

Wird das CBD Öl zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen, ist auf mögliche Wechselwirkungen Acht zu geben.

Nebenwirkungen durch CBD

In manchen Fällen kann die Gabe von CBD Öl allerdings auch unerwünschte Nebeneffekte hervorrufen. Dazu gehören in erster Linie: Schläfrigkeit, Trockenheit im Mund, Schwindelgefühle oder Benommenheit.

CBD Öl kaufen – was es dabei zu beachten gibt

Im Internet besteht ein umfangreiches Angebot an CBD Ölen. Häufig gibt beim CBD Öl kaufen der Preis den Ausschlag, wenn er günstig ist. Durch die aufwendige Produktion der CBD Erzeugnisse zur Sicherung der Qualität kommt es häufig zu einem höheren Preis.

Auf eine gute Qualität zu achten, ist beim CBD Öl kaufen besonders wichtig. Als relevante Merkmale gelten ein biologischer Anbau, ein zertifizierter Hersteller, regelmäßige Tests durch Labore sowie eine Produktion innerhalb der Europäischen Union. Des Weiteren sollte das Erzeugnis frei von zusätzlichen Stoffen und Pestiziden sein.

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Für wen eignen sich CBD Öle?

CBD Produkte lassen sich sowohl für gesundheitliche als auch für kosmetische Einsatzgebiete verwenden. CBD Öl eignet sich insbesondere für Menschen, die auf der Suche nach einem natürlichen Nahrungsergänzungsmittel sind oder chronische Beschwerden lindern wollen.

Fazit zu CBD- Ölen

Auch wenn die Studienlage noch etwas dünn ist, gewinnen CBD Öle immer mehr an Beliebheit. Das liegt auch an der massiven wissenschaftliche Arbeit, die zur Zeit in das Thema investiert wird. So kommen in regelmäßigen Abständen neue Erkenntnisse zum Vorschein, wie Cannabidiol die Gesundheit positiv beeinflussen kann.
Gerade die CBD Öle sind sehr gut bekömmlich und haben bei der breiten Masse an Nutzern sehr gute Einflüsse gezeigt. Wer dem ganzen Thema skeptisch gegenübersteht ist nur zum Empfehlen, es mal selbst auszuprobieren. Denn mit wirklich schlimmen Nebenwirkungen ist nicht zu rechnen.

Cannabis lieber dampfen als rauchen!

Cannabis dampfen

Cannabis und CBD-Produkte sollten generell lieber gedampft werden als geraucht. Aber warum ? Und was passiert genau beim Konsum von Cannabisprodukten, wenn diese mit einem Verdampfer erhitzt werden. Diese und weitere Fragen werden Euch hier beantwortet. Dafür haben wir für Euch FAQs formuliert:

Wo liegt der Vorteil des Verdampfens gegenüber des traditionellen Rauchens?

Beim Verdampfen werden die Cannabisprodukte, meistens handelt es sich um Öle oder Liquids, soweit erwärmt, dass die Wirkstoffe sich in der Luft lösen und eingeatmet werden. Durch die Temperaturregulierung kommt es zu keiner Verbrennung. Resultierend daraus ist die Menge der krebserregenden Toxine deutlich geringer.

Außerdem ist die Geruchsbelastung beim Verdampfen viel geringer als beim Rauchen. Gerade Cannabisprodukte können beim „Verbrennen“ einen sehr intensiven und unangenehmen Geruch entwickeln. Beim den neuen Generationen von Verdampfern ist die Geruchsentwicklung fast schon auf 0 reduziert worden.

Ist Cannabis dampfen gesundheitsschädlich?

Hier ist die Studienlage nicht eindeutig. Ein wissenschaftlicher Artikel aus dem Jahr 2015 hat im Lung insitute erarbeitet, dass die inhalative Therapie mit Cannabiskonzentraten, positive Einflüsse auf die sog. COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) haben kann.

Natürlich ist die Zusammensetzung des Dampfes stark abhängig von dem jeweiligen Ausgangsprodukt. Deshalb lässt sich an dieser Stelle keine generelle Aussage über die gesundheitlichen Risiken machen. Achtet einfach beim Einkauf darauf, dass Ihr möglichst reine Produkte erwerbt, die möglichst wenig gesundheitsschädliche Stoffe enthalten.

In welchem Temperaturbereich sollte Cannabis verdampft werden?

Hierbei muss beachtet werden, dass das Ziel ei Verdampfungsprozess ist und nicht das Verbrennen. Beim Verbrennen von Cannabis können Temperaturen von bis zu 1100 Grad erreicht werden. Die giftigen Toxine entstehen schon bei einer Temperatur ab 230 Grad.

CBD hat einen Siedepunkt von ungefähr 170 °C. Diesem Fakt haben sich die meisten Experten auf dem Gebiet angeschlossen und empfehlen eine Temperatur um die 170 °C. Auch wenn manche Cannabinoide einen niedrigeren Siedepunkt haben, wird die Temperatur eher etwas höher angesetzt, damit tatsächlich alles an Wirkstoff verdampft

Wie wird mein Cannabisliquid erhitzt?

In den letzten Jahren haben sich bei der technischen Methode der Erwärmung zwei Technologien durchgesetzt.

  1. Konvektion: Bei dieser komplexen Technologie wird die angezogene Luft erwärmt und dann über das Liquid oder CBD-Öl geführt. Durch die Steuerung des Luftstromes kann verhindert werden, dass das Heizelement niemals mit dem zum verdampfenden Material in Kontakt kommt.
  2. Wärmeweiterleitung: Wie der Name schon sagt, wird bei dieser Technik die Wärme direkt an das Produkt abgegeben. Meistens kommt dazu eine wärmeleitende Oberfläche zum Einsatz, die dann direkten Kontakt zum Liquid oder Cannabiskraut hat. Diese Art der Konstruktion ist deutlich günstiger als die Konvektion. Problematisch kann hierbei jedoch die genaue Temperaturregulierung sein.

Wie gut ist die Wirkstoffaufnahme über die Lunge?

Um die Qualität und Quantität der Wirkung beurteilen zu können, schaut man sich immer drei Kenngrößen an: Dauer bis zum Wirkeintritt, die Wirkungsdauer und die Bioverfügbarkeit.

Beim Inhalieren setzt die Wirkung des CBD sofort ein, da die Alveolen den Stoff verstoffwechseln und direkt ins Blut weitergeben. Die Wirkung kann dann zwischen zwei und vier Stunden anhalten. Und die Bioverfügbarkeit liegt je nach Produkt und Inhalation zwischen 10 und 35%. Im Vergleich: Bei der oralen Einnahme liegt die gemessene Bioverfügbarkeit im Blut bei maximal 15%.

Die Geschichte des CBD

Geschichte CBD

Überblick CBD

„CBD“ ist die Abkürzung für Cannabidiol. Das ist ein nicht psychoaktiver Wirkstoff, welcher aus der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis) gewonnen wird.

Generell gilt Cannabis in Deutschland als Droge. Es ist laut dem Betäubungsmittelschutzgesetz verboten. Der Grund ist die berauschende Wirkung des THC (Tetrahydrocannabiol). Für seinen Wirkstoff CBD gilt dies nicht. Wegen dessen positiven Wirkungen findet man es in zahlreichen Medikamenten. Es wird eingesetzt bei schwerer Epilepsie, Burnout und Schlafstörungen. CBD wirkt entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und beruhigend. Somit ist CBD legal.

Die CBD Geschichte

Die Geschichte des CBD nahm ihren Anfang im Jahre 1940. Roger Adams gelang es erstmals den Wirkstoff aus Marihuana zu isolieren. Er arbeitete als organischer Chemiker an einer Universität und wollte die Chemie von Cannabis erforschen. Cannabis war zur damaligen Zeit noch gänzlich unbekannt. Man wusste lediglich, dass diese Droge die Konsumenten berauschte. Der Grund war ein Rätsel.
Bei seinen Forschungen gelang ihm die erfolgreiche Extrahierung von CBD. Da er aber nicht den chemischen Aufbau der Substanz beschrieb, wird er nicht oft in Verbindung mit der Entdeckung CBD gebracht.

Tierversuche bringen Durchbruch

Im Jahre 1946 führte Dr. Walter S. Loewe erste Tests der Cannabispflanze an Kaninchen und Mäusen durch. Seine Forschungen ergaben Folgendes: Der Wirkstoff CBD rief keine auffälligen Verhaltensweisen hervor, während THC zu psychoaktivem Verhalten führt.

Es folgten circa 17 Jahre, während derer nichts Nennenswertes geschah.

Der wahre Durchbruch in der Geschichte des CBD gelang 1963/64. Der israelische Wissenschaftler Prof. Dr. Raphael Mechoulam isolierte erneut CBD und beschrieb dessen chemische Struktur. Aus diesem Grund spricht man ihm die Entdeckung des CBD zu. Ihm gelang auch die Isolierung von THC und dessen Beschreibung. Ohne ihn wäre die Cannabisforschung und damit die CBD-Industrie heute nicht so weit fortgeschritten.

Die Stigmatisierung von Cannabis

In den folgenden Jahren wurde die Hanfpflanze zunehmend unbeliebt. Der Grund hierfür war unter anderem ihr Konsum während der „Hippie-Zeit“. Die Gesellschaft wollte sich nicht mit diesen Andersdenkenden identifizieren. So wurde Cannabis kriminalisiert.

Das medizinische Potenzial des CBD entdeckte man 1973. Wobei es eigentlich „wiederentdeckt“ wurde, da antike Völker zuvor die heilende Wirkung des Cannabis kannten und anwendeten. Erste Tests an Tieren ergaben, dass der Wirkstoff zu einer Verringerung der Epilepsie-Symptome führt. Diese Eigenschaften wurden einige Jahre später erfolgreich auf den Menschen übertragen. Außerdem stellten die Wissenschaftler fest, dass es die Probanden ihre Ängste nahm. Zwei Jahre später wurde die erste CBD-Tinktur entwickelt.

medizinische Entdeckung des CBD

Der nächste Meilenstein in der Geschichte des CBD war 1980. Prof. Dr. Mechoulam veröffentlichte seine Studien zum Zusammenhang von Cannabis und Epilepsie. Diese hatte er in Zusammenarbeit mit einem Forscherteam der Sao Paulo-Medizinfakultät erstellt. Während der Forschungen untersuchten sie die Wirkung von CBD auf Patienten mit schwerer Epilepsie. Die Probanden waren meist Kinder. Sie fanden heraus, dass der Wirkstoff zu einer Verbesserung der Symptome führt. Es kam zu keinen Nebenwirkungen.
Dieser Moment gilt als bahnbrechend in der CBD Geschichte. Die Ergebnisse erlangten jedoch wenig Bekanntheit wegen des negativen Images von Cannabis.

Die folgenden 20 Jahre waren geprägt von der Distanzierung zu Cannabis und Hanf im Allgemeinen. Wie bereits erwähnt, wollte die Gesellschaft sich nicht mit den sogenannten „Hippies“ identifizieren. Hanf wurde verteufelt und kriminalisiert.

Im Jahre 2000, wurde der medizinische Nutzen von CBD wiedererkannt und der Gebrauch der Pflanze beziehungsweise des Wirkstoffs entkriminalisiert. So wurde CDB legal. Den Anfang machten Luxemburg, die USA, Kanada und Belgien. Mittlerweile ist der medizinische Gebrauch von CBD in weiten Teilen der Welt zugelassen. In Großbritannien ist der Eigenanbau (mit Lizenz) erlaubt.

Im Jahr 2011 kam das erste Medikament auf den Markt. Es dient zur Behandlung von Muskelspasmen im Zusammenhang mit Multiple Sklerose (MS). Die Verschreibung dieses Präparats erfolgt als „letzte Lösung“. Das bedeutet, es wird verschrieben, wenn kein anderes Medikament wirkt. Dennoch ist die Zulassung dieses Medikaments ein großer Schritt in der Geschichte des CBD.

Seit 2018 schreibt CBD weltweit Geschichte. Es werden ununterbrochen Forschungsstudie zu dem Thema veröffentlicht. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Die Akzeptanz des Wirkstoffs wächst stetig.

Heute ist der Verkauf und Besitz des CBD in einigen Ländern uneingeschränkt möglich und CBD legal. Es bleibt abzuwarten, wo dieser erfolgreiche Weg noch hinführt. Eines ist jedoch sicher: Die Geschichte des CBD ist noch nicht vorbei. Es bleibt spannend!

Der große Pflegebonus-Überblick

Update 16. Juni 2020:

  • weitere Informationen zu den jeweiligen Bundesländern, ob einen Aufstockung des Pflegebonus vorgenommen wird
  • Informationen für Arbeitgeber wie die Antragstellung abläuft und Vorstellung der angebotene Dienstleistungen von carewelt

Jetzt hat es auch die Pflege erwischt. Erst kam es zu einer Infodemie über das Coronavirus und jetzt passiert das gleiche im Bezug auf den Pflegebonus. Da selbst wir uns langsam schwer tun, den Überblick zu behalten, haben wir für Euch jetzt die bundesweite, sowie länderspezifische Gesetzgebung unter die Lupe genommen. Raus gekommen ist der Pflegebonus-Überblick. Eine Übersicht über alle Boni die an Pflegekräfte in ganz Deutschland teilweise ausgezahlt werden und teilweise leider nicht. Uns ist bewusst, dass der Coronabonus für die Pflege sogar manchen Spalt in die deutsche Pflege getrieben hat, jedoch finden wir von carewelt es trotzdem wichtig und richtig darüber informativ zu berichten. Wir werden kein Wertung zu den Coronaboni abgeben.

Coronabonus für Pflegekräfte – Gesetzgebung Bundestag

Hier gibt es ganz aktuelle Entwicklungen. Nach langem Hin und Her hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der auch durch die Mehrheit der Regierungskoalition den Bundestag passiert hat. Aufgeführt werden die Informationen und Paragraphen im zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Neben vielen Änderungen zum Beispiel in der Krankenhausfinanzierung oder den Leistungen der Pflegekassen ist dort auch der §150a im 11. Sozialgesetzbuch neu geregelt. Dazu einmal den Wortlaut für Euch – PS: Wer nicht den gesamten Rechtstext lesen möchte, kann die Box auch einfach überspringen und hier direkt zu Übersicht kommen.

Sonderleistung während der Coronavirus-SARS-CoV-2-Pandemie

(1) Die zugelassenen Pflegeeinrichtungen werden verpflichtet, ihren Beschäftigten im Jahr 2020 zum Zweck der Wertschätzung für die besonderen Anforderungen während der Coronavirus-SARS-CoV-2-Pan-demie eine für jeden Beschäftigten einmalige Sonderleistung nach Maßgabe der Absätze 2 bis 6 und 8 zu zahlen (Corona-Prämie). Gleiches gilt für Arbeitgeber, deren Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer in Einrichtungen nach Satz 1 im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung oder eines Werk- oder Dienstleistungsvertrags eingesetzt werden.

(2) Die Corona-Prämie ist für Vollzeitbeschäftigte, die in dem Zeitraum vom 1. März 2020 bis ein-schließlich zum 31. Oktober 2020 (Bemessungszeitraum) mindestens drei Monate in einer zugelassenen oder für eine zugelassene Pflegeeinrichtung tätig waren, in folgender Höhe auszuzahlen:

  1. in Höhe von 1 000 Euro für Beschäftigte, die Leistungen nach diesem Buch oder im ambulanten Bereich nach dem Fünften Buch durch die direkte Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen erbringen,
  2. in Höhe von 667 Euro für andere Beschäftigte, die in einem Umfang von mindestens 25 Prozent ihrer Arbeitszeit gemeinsam mit Pflegebedürftigen tagesstrukturierend, aktivierend, betreuend oder pflegend tätig sind,
  3. in Höhe von 334 Euro für alle übrigen Beschäftigten. Freiwillige im Sinne des § 2 des Bundesfreiwilligendienstgesetzes und Freiwillige im Sinne des § 2 des Jugendfreiwilligendienstgesetzes im freiwilligen sozialen Jahr erhalten eine Corona-Prämie in Höhe von 100 Euro.

(3) Den folgenden Auszubildenden, die mit einer zugelassenen Pflegeeinrichtung einen Ausbildungsvertrag geschlossen haben oder im Bemessungszeitraum mindestens drei Monate in einer zugelassenen Pflegeeinrichtung zur Durchführung der praktischen Ausbildung tätig waren, ist eine Corona-Prämie in Höhe von 600 Euro zu zahlen:

  1. Auszubildenden zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger nach § 58 Absatz 2 des Pflegeberufegesetzes,
  2. Auszubildenden zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger nach § 66 Absatz 2 des Pflegeberufegesetzes,
  3. Auszubildenden zur Gesundheits- und Krankenpflegerin oder zum Gesundheits- und Krankenpfleger nach § 66 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Pflegeberufegesetzes,
  4. Auszubildenden zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin oder zum Gesundheits- und Kinderkran-kenpfleger nach § 58 Absatz 1 des Pflegeberufegesetzes,
  5. Auszubildenden zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin oder zum Gesundheits- und Kinderkran-kenpfleger nach § 66 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 des Pflegeberufegesetzes oder
  6. Auszubildenden zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann nach dem Pflegeberufegesetz. Satz 1 gilt entsprechend für Auszubildende in landesrechtlich geregelten Assistenz- oder Helferausbildungen in der Pflege von mindestens einjähriger Dauer.

(4) An Beschäftigte, die im Bemessungszeitraum mindestens drei Monate in einer zugelassenen Pflegeeinrichtung tätig waren und in dieser Zeit ganz oder teilweise in Teilzeit gearbeitet haben, ist die Corona-Prämie anteilig im Verhältnis zu den in Absatz 2 Satz 1 genannten Höhen zu zahlen. Der jeweilige Anteil entspricht dem Anteil der von ihnen wöchentlich durchschnittlich in dem Bemessungszeitraum tatsächlich geleisteten Stunden im Verhältnis zur regelmäßigen Wochenarbeitszeit der bei derselben Pflegeeinrichtung Vollzeitbeschäftigten; mindestens jedoch dem Anteil der mit ihnen vertraglich vereinbarten durchschnittlichen Wochenarbeitszeit im Verhältnis zur regelmäßigen Wochenarbeitszeit der bei der Pflegeeinrichtung Vollzeitbeschäftigen.

Abweichend von Satz 1 ist die Corona-Prämie nach Absatz 2 ungekürzt an Teilzeitbeschäftigte zu zahlen, wenn sie im Bemessungszeitraum mindestens drei Monate in einer zugelassenen Pflegeeinrichtung tätig waren und ihre wöchentliche tatsächliche oder vertragliche Arbeitszeit in diesem Zeitraum 35 Stunden oder mehr betrug.

(5) Die folgenden Unterbrechungen der Tätigkeit im Bemessungszeitraum sind für die Berechnung des dreimonatigen Zeitraums, in dem die Beschäftigten im Bemessungszeitraum mindestens in einer zugelassenen Pflegeeinrichtung tätig sein müssen, unbeachtlich:

  1. Unterbrechungen von bis zu 14 Kalendertagen,
  2. Unterbrechungen auf Grund einer COVID-19-Erkrankung,
  3. Unterbrechungen auf Grund von Quarantänemaßnahmen,
  4. Unterbrechungen auf Grund eines Arbeitsunfalls oder
  5. Unterbrechungen wegen Erholungsurlaubs.

(6) Soweit Beschäftigte einer Pflegeeinrichtung im Bemessungszeitraum ganz oder teilweise in Kurzarbeit gearbeitet haben, sind für die Bemessung der diesen Beschäftigten jeweils zustehenden Corona-Prämie die von ihnen wöchentlich durchschnittlich im Bemessungszeitraum tatsächlich geleisteten Stunden maßgeblich. Absatz 4 gilt im Übrigen entsprechend.

(7) Die zugelassenen Pflegeeinrichtungen erhalten im Wege der Vorauszahlung von der sozialen Pflegeversicherung den Betrag, den sie für die Auszahlung der in den Absätzen 2 bis 4 und 6 genannten Corona-Prämien benötigen, erstattet. Gleiches gilt für Arbeitgeber nach Absatz 1 Satz 2. Die in den Absätzen 2 bis 4 und 6 genannten Corona-Prämien sowie weitere von den zugelassenen Pflegeeinrichtungen an ihre Beschäftigten gezahlte, vergleichbare Sonderleistungen können nicht nach § 150 Absatz 2 erstattet werden und dürfen auch nicht zu finanziellen Belastungen der Pflegebedürftigen führen.

Bei ambulanten Pflegeeinrichtungen tragen die gesetzlichen Krankenkassen und die soziale Pflegeversicherung die nach Satz 1 entstehen-den Erstattungen entsprechend dem Verhältnis, das dem Verhältnis zwischen den Ausgaben der Krankenkassen für die häusliche Krankenpflege und den Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung für Pflegesachleistungen im vorangegangenen Kalenderjahr entspricht. Zur Finanzierung der den Krankenkassen nach Satz 4 entstehenden Kosten erhebt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen von den Krankenkassen eine Umlage gemäß dem Anteil der Versicherten der Krankenkassen an der Gesamtzahl der Versicherten aller Krankenkassen.

Das Nähere zum Umlageverfahren und zur Zahlung an die Pflegeversicherung bestimmt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen. Die Pflegekassen stellen sicher, dass alle Pflegeeinrichtungen und alle Arbeitgeber im Sinne von Absatz 1 Satz 2 den Betrag, den sie für die Auszahlung der in den Absätzen 2 bis 4 und 6 genannten Corona-Prämien benötigen und den sie an die Pflegekassen gemeldet haben, von der sozialen Pflegeversicherung zu den folgenden Zeitpunkten erhalten:

  1. bis spätestens 15. Juli 2020 für die Beschäftigten und Arbeitnehmer nach Absatz 1 Satz 2, die bis zum 1. Juni 2020 die Voraussetzungen erfüllen, und
  2. bis spätestens 15. Dezember 2020 für die Beschäftigten und Arbeitnehmer nach Absatz 1 Satz 2, die die Voraussetzungen bis zum 1. Juni 2020 noch nicht erfüllen, aber diese bis zum 31. Oktober 2020 erfüllen.

Die Pflegeeinrichtungen und die Arbeitgeber im Sinne von Absatz 1 Satz 2 haben den Pflegekassen bis spätestens 15. Februar 2021 die tatsächliche Auszahlung der Corona-Prämien anzuzeigen. Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen legt im Benehmen mit den Bundesvereinigungen der Träger stationärer und ambulanter Pflegeeinrichtungen und geeigneten Verbänden der Arbeitgeber nach Absatz 1 Satz 2 auf Bundes-ebene unverzüglich das Nähere für das Verfahren einschließlich der Information der Beschäftigten und Arbeitnehmer nach Absatz 1 Satz 2 über ihren Anspruch fest. Die Verfahrensregelungen bedürfen der Zustimmung des Bundesministeriums für Gesundheit.

(8) Die Auszahlung der jeweiligen Corona-Prämie durch die jeweilige zugelassene Pflegeeinrichtung oder die Arbeitgeber nach Absatz 1 Satz 2 an ihre Beschäftigten hat unverzüglich nach Erhalt der Vorauszahlung nach Absatz 7, spätestens mit der nächstmöglichen regelmäßigen Entgeltauszahlung zu erfolgen. Sie ist den Beschäftigten in der gesamten ihnen nach den Absätzen 2 bis 4 und 6 zustehenden Höhe in Geld über das Arbeitsentgelt und sonstige Bezüge hinaus auszuzahlen. Eine Aufrechnung mit Ansprüchen der Pflegeeinrichtung oder der Arbeitgeber nach Absatz 1 Satz 2 gegen den Beschäftigten oder Arbeitnehmer nach Absatz 1 Satz 2 ist ausgeschlossen. Die Corona-Prämie ist unpfändbar. Die Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend für die Ausbildungsvergütung sowie für das Taschengeld für Freiwillige im Sinne des § 2 des Bundesfreiwilligendienstgesetzes und für Freiwillige im Sinne des § 2 des Jugendfreiwilligendienstgesetzes im freiwilligen sozialen Jahr.

(9) Die Corona-Prämie kann durch die Länder oder die zugelassenen Pflegeeinrichtungen unter Berücksichtigung der Bemessungsgrundlagen der Absätze 1 bis 6 über die dort genannten Höchstbeträge hinaus auf folgende Beträge erhöht werden:

  1. auf bis zu 1 500 Euro für Vollzeit-, Teilzeit- oder in Kurzarbeit Beschäftige, die die in Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 genannten Voraussetzungen erfüllen,
  2. auf bis zu 1 000 Euro Vollzeit-, Teilzeit- oder in Kurzarbeit Beschäftige, die die in Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 genannten Voraussetzungen erfüllen,
  3. auf bis zu 500 Euro alle übrigen Vollzeit-, Teilzeit- oder in Kurzarbeit Beschäftigen einer zugelassenen Pflegeeinrichtung,
  4. auf bis zu 150 Euro für die in Absatz 2 Satz 2 genannten Personen sowie
  5. auf bis zu 900 Euro für die in nach Absatz 3 genannten Auszubildenden.

Gleiches gilt für die Arbeitgeber und Arbeitnehmer nach Absatz 1 Satz 2. Die Länder regeln ihr Verfahren. Sie können sich dabei an den Verfahrensregelungen dieser Vorschrift, insbesondere an den genannten Fristen, orientieren.

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/C/COVID-19-Bevoelkerungsschutz-2_BT.pdf

Ach ja, Sozialgesetzgebung ist etwas herrliches. Besonders die dazu gehörigen Rechtstexte. Dann bringen wir mal etwas Licht ins Dunkel für Euch:

Wer bekommt den bundesweiten Coronabonus Pflege?

  • Die bundesweite Corona-Prämie wird an Beschäftigte in zugelassenen Pflegeeinrichtungen nach dem elften Sozialgesetzbuch ausgezahlt.
  • Ebenfalls an Beschäftigte die im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung oder im Rahmen eines Werk- oder Dienstleistungsvertrages in einer solchen Einrichtung beschäftigt sind.
  • Außerdem erhalten Beschäftigte den bundesweiten Coronabonus, die in der ambulanten Bereich nach dem Fünften Buch direkte Pflege- oder Betreuungsleistungen erbringen.

Wann muss die Arbeit in der Pflegeeinrichtung erbracht worden sein für die Corona-Prämie?

  • Beschäftigte müssen im Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 31. Oktober 2020 mindestens drei Monate in einer zugelassenen Pflegeeinrichtung tätig gewesen sein. (Bemessungszeitraum)

Beispiel: Eine Altenpflegerin war vom 01.01.2020 im Pflegeheim „Schön altern“ bis zum 15.05.2020 angestellt. Dann hat Sie gekündigt und arbeitet wieder ab dem 1. August 2020 beim ambulanten Pflegedienst „mobile Pflege“. Dadurch ergeben sich folgende Beschäftigungszeiten im Bemessungszeitraum:

  • 1. März 2020 bis 15. Mai 2020: 2 Monate und 15 Tage im Pflegeheim „Schön altern“, sowie
  • 1. August 2020 bis 31. Oktober 2020 (Ende Bemessungszeitraum): 3 Monate

Die zusammengerechneten Zeiten erfüllen die  Maßgaben nach dem Gesetz und die Altenpflegerin hat einen Anspruch auf den Pflegebonus für die Altenpflege.

Wie hoch ist der bundesweite Pflegebonus (Altenpflege)?

Vorab-Info: Es hat tatsächlich jede und jeder Beschäftigte in einer zugelassenen Einrichtung ein Anrecht auf einen Bonus, egal ob examinierte Fachkraft mit dreijähriger Ausbildung oder Freiwillige des Bundesfreiwilligendienstes. Aber schauen wir uns die Staffelung mal im Überblick an:

Pflegefachkräfte, Pflegehelfer oder Betreuungskräfte, die direkte Pflege oder Betreuungsleistungen nach dem elften Sozialgesetzbuch erbringen erhalten einen einmaligen Coronabonus von 1000 €. Ebenfalls erhalten Pflegefachkräfte, Pflegehelfer und Betreuungskräfte die 1000 € Corona-Prämie, wenn Sie nach dem fünften Buch im ambulanten Bereich Leistungen der Pflege oder Betreuung direkt am Pflegebedürftigen erbringen.

Beschäftigte die in einem Umfang von mindestens 25 Prozent ihrer Arbeitszeit gemeinsam mit Pflegebedürftigen tagesstrukturierende, aktivierende, betreuende oder pflegende Aufgaben übernehmen erhalten einen Coronabonus in Höhe von 667 €.

Auch die Arbeit von allen anderen Beschäftigten in den zugelassenen Pflegeeinrichtungen wird durch eine Corona-Prämie honoriert. Diese Beschäftigten erhalten einen Coronabonus von 334 €.

Beschäftigte die einen Bundesfreiwilligendienst absolvieren oder ein freiwilliges soziales Jahr erhalten eine Corona-Prämie von 100 €, wenn Sie ihren Dienst in einer der zugelassenen Einrichtungen ableisten.

Coronabonus für Auszubildende in der Pflege

Neben den ausgelernten Kräften bekommen aber auch die Auszubildenden aus Pflegeberufen einen Bonus ausbezahlt. Hier sieht die Staffelung wie folgt aus:

Außerdem haben Auszubildende in den landesrechtlich geregelten Assistenz- oder Helferausbildungen in der Pflege ebenfalls einen Anspruch auf die 600 € Corona-Prämie, wenn die Ausbildung mindestens eine einjährige Dauer hat.

Regelung bei Teilzeitbeschäftigung

Alle Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen, die in Teilzeit dort arbeiten haben auch einen Anspruch auf den bundesweiten Pflegebonus-Corona. Dieser wird je nach wöchentlicher Arbeitszeit gestaffelt. Dabei orientiert sich die Staffelung an der sonst üblichen Wochenarbeitszeit von den in der Einrichtung beschäftigten Vollzeitbeschäftigen. Da das ganze ein wenig verwirrend klingt erklären wir Euch das ganze mal schnell an einem Beispiel:

Im Pflegeheim „Schön altern“ arbeiten Vollzeitbeschäftigte in der Woche 38,5 Stunden. Das heißt die Wochenarbeitszeit zur Bemessung beträgt 38,5 Stunden. Pflegekraft „Ursula“ hat eine vertraglich festgelegte Wochenarbeitszeit von 27 Stunden.

  • 38,5 Stunden entsprechen also 100%
  • 27 Stunden demnach also 70,13 %

Also hat Pflegekraft Ursula einen Anspruch auf 70,13% von 1000€ – Sie bekommt 701,30 € Corona-Bonus ausbezahlt.

Der Arbeitgeber von Pflegeeinrichtungen darf jedoch keine Staffelung vornehmen, wenn die wöchentliche tatsächliche oder vertragliche Arbeitszeit im Bemessungszeitraum 35 Stunden oder mehr betrug. Also sind Beschäftigte, die vielleicht einen Vertrag über eine wöchentliche Arbeitszeit von 35€ geschlossen haben nicht betroffen von etwaigen Kürzungen beim Coronabonus für Pflegekräfte.

Ausfallzeiten während des Bemessungszeitraum für den bundesweiten Pflegebonus-Corona

Es kann immer wieder mal vorkommen, dass einen eine schwere Krankheit erwischt oder im deutlich glücklicheren Fall, die Elternzeit ruft. Aber werden diese Ausfallzeiten dann angerechnet in dem Bemessungszeitraum für die bundesweite Corona-Prämie? Hier hat die Bundesregierung folgende Regeln im Gesetz ausgestellt:

Folgende Fehlzeiten dürfen nicht bei der Berechnung beachtet werden:

  • Unterbrechungen von bis zu 14 Kalendertagen (zum Beispiel Krankheit oder Pflegezeit)
  • Ausfallzeiten auf Grund einer Covid-19 Erkrankung
  • Arbeitsausfall auf Grund von Quarantänemaßnahmen
  • Krankheit wegen eines Arbeitsunfalles
  • Zeiträume des Erholungsurlaubs

Sonderfall: Kurzarbeit

Beim bundesweiten Coronabonus für Pflegekräfte hat der Gesetzgeber auch die Möglichkeit von Kurzarbeit aufgenommen. Denn so paradox wie es auch klingen mag, kam und kommt es immer wieder zu Kurzarbeit in Pflegeeinrichtungen. Auf die Gründe möchten wir an dieser Stelle verzichten. Das ist ein anderes Thema.

Also im Falle der Kurzarbeit werden im Bemessungszeitraum die tatsächlich geleisteten Stunden als Richtgröße für die Höhe des Coronabonus angewendet. Also wenn eine Vollzeitkraft in Folge der Kurzarbeit nur 50% der vertraglich festgelegten Wochenarbeitszeit gearbeitet hat, ist dementsprechend der Anspruch auf die Corona-Prämie anzupassen.

Wann und wie wird der Coronabonus für die Altenpflege ausbezahlt?

Der Coronabonus für Altenpflege (bundesweit) wird durch die jeweiligen Arbeitgeber ausbezahlt. Das hat die Bundesregierung in ihrem Gesetz festgelegt. Ursache hierfür ist, dass die Arbeitgeber der Pflegeeinrichtungen eine Vorauszahlung der Kostenträger (Pflegekassen und Krankenkassen) ausbezahlt bekommen und diese Gelder dann an ihre Beschäftigten weitergeben. Also müssen aktuell die Arbeitgeber Aufstellungen anfertigen, wie viele finanzielle Mittel sie benötigen, um jedem Beschäftigen die Corona-Prämie auszahlen zu können. In manchen Bundesländern wird der Coronabonus für die Altenpflege noch aufgestockt. Dazu kommt aber weiter unten noch eine detaillierte Übersicht.

Eure Arbeitgeber erhalten Ihre Vorauszahlung in den folgenden Zeiträumen:

  • Einrichtungen erhalten die Vorauszahlung für ihre Beschäftigten spätestens zum 15. Juli, wenn die Beschäftigten die Voraussetzungen (Stichwort: Bemessungszeitraum) bis zum 1. Juni 2020 erfüllen, und
  • Einrichtungen erhalten die Vorauszahlung für ihre Beschäftigten spätestens zum 15. Dezember, wenn die Beschäftigten die Voraussetzungen (Stichwort: Bemessungszeitraum) bis zum 1. Juni 2020 noch nicht erfüllen, dieser aber bis zum 31. Oktober 2020 erfüllen werden.

Ihr bekommt dann die Corona-Prämie unverzüglich nachdem die Einrichtung oder Arbeitgeber die Vorauszahlung erhalten hat. Wenn dies nicht möglich ist, muss der Coronabonus spätestens mit der nächstmöglichen Entgeltauszahlung erfolgen.

Die Auszahlung der Gelder wird durch die Pflegekassen überwacht. Deshalb haben die Pflegeeinrichtungen einen Nachweis bis zum 15. Februar 2021 abzulegen, dass die Bonuszahlungen tatsächlich getätigt wurden. So soll einer Zweckentfremdung der finanziellen Mittel entgegen gewirkt werden.

Antragstellung Pflegebonus durch Arbeitgeber

Stand: 12.06.2020

Nach einer langen Zeit der Ungewissheit hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) nun zusammen mit Vertretern der Landespflegekassen und des Gesundheitsministeriums eine Verfahrensanweisung herausgegeben. Diese soll den Arbeitgebern die Antragstellung erleichtern und eine transparente Informationspolitik ermöglichen.

Pflegekasse für Pflegebonus finden

Neben Musterformularen und der Festlegung der Antragstellung hat der GKV-SV auch eine Liste veröffentlicht, aus der sich die zuständigen Pflegekassen herauslesen lassen. Somit kann jeder Arbeitgeber den richtigen Ansprechpartner finden.

Berechnung muss selbst gemacht werden

Zwar stellt der GKV-SV einige Formulare und Muster zur Verfügung, dennoch muss jeder Betrieb noch selbst aktiv werden und eine dezidierte Aufstellung der Beschäftigten anfertigen, damit jeder auch die richtige Höhe des Pflegebonus erhält.

Aufstockung des Coronabonus für die Pflege durch die Bundesländer

Die Bundesländer dürfen die Höhe des Pflegebonus noch aufstocken. Jedoch sind dort aus Gründen der Gerechtigkeit Höchstgrenzen festgelegt worden. Im Detail sieht die Gesetzesänderung folgende Aufstockungen vor:

  • Pflegefachkräfte, Pflegehelfer und Betreuungskräfte können bis zu 1500 € erhalten (Teilzeit- und Kurzarbeitsregelung haben Bestand)
  • andere Betreuungskräfte (25 % Regel) können eine Aufstockung bis zu 1000 € erhalten (Teilzeit- und Kurzarbeitsregelung haben Bestand)
  • andere Beschäftigte in einer zugelassenen Pflegeeinrichtung können bis zu 500 € erhalten (Teilzeit- und Kurzarbeitsregelung haben Bestand)
  • Bundesfreiwilligendienst und freiwilliges soziales Jahr: Aufstockung auf bis zu 150 € möglich
  • Auszubildende können nach der Aufstockung maximal einen Coronabonus bis zu 900 € erhalten.

Überblick Pflegebonus Bundesländer

In den sozialen Medien ist die Verunsicherung fast täglich sichtbar. Hier werden Bonuszahlungen für Pflegekräfte immer wieder verwechselt, weil jedes Bundesland ein eigenes Süppchen kocht. Deshalb haben wir uns die schon bestehende oder geplante Rechtsprechung alle Bundesländer angeschaut um Euch bestmöglich zu informieren. Zur besseren Struktur haben wir die Bundesländer alphabetisch sortiert.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Den Beschäftigten in der Altenpflege, die derzeit besonders stark belastet sind, wollen wir in dieser Form nicht nur unseren Dank aussprechen, sondern ein klares Zeichen setzen: Gute Pflege ist uns mehr wert. Dieses Bekenntnis muss auch nach der Corona-Krise weiter gelten“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Andreas Schwarz.¹

Es wurde zwar noch kein Gesetz der Landesregierung von Baden-Württemberg verabschiedet, jedoch hat die Landtagsfraktion der Grünen öffentlich signalisiert, dass die den Bonus im Rahmen des Bundesgesetzes aufstocken werden. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, findet Ihr dieser hier.

Neben der oben erwähnten Corona-Prämie gibt es in Baden-Württemberg nur vereinzelte Bonuszahlungen an Pflegekräfte. Ein landesweites Programm besteht aktuell nicht.

Update: Aufstockung der Corona-Prämie wird in Baden-Württemberg durch den Landtag zugestimmt. damit dürfen sich die Beschäftigten auf maximal 1500 € freuen.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

In Bayern wird es keine Aufstockung des im Bund beschlossenen Altenpflegebonus geben. Das hat das zuständige Ministerium öffentlich bekräftigt.

bayerischer Coronabonus für Pflegekräfte

In Bayern gab es aber schon lange vor der im Bundestag beschlossenen Sonderzahlung einen Bonus für Pflegekräfte und Rettungsdienst. Diese konnte und kann über das Landesamt für Pflege in Bayern online beantragt werden. Dieser Bonus für Pflegekräfte und Rettungsdienst in Bayern beträgt 500 € oder 300 € und ist ebenfalls steuerfrei. Wenn Du mehr zum bayerischen Pflegebonus für die Pflege erfahren möchtest kannst Du hier klicken.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Das Berliner Parlament, sowie deren politischen Vertreter habe sich noch nicht zu einer potentiellen Aufstockung des Coronabonus in der Altenpflege geäußert. Falls es hier zu Veränderungen oder aktuellen Entwicklungen kommt werden wir diesen Artikel aktualisieren.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Nachdem der Bundesrat dem Gesetz inklusive der Corona-Prämie zugestimmt hat, hat der Landtag von Brandenburg mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen am Freitag (15.05.2020) einen Entschließungsantrag zur Anerkennungsprämie für Pflegebeschäftigte beschlossen.² Damit soll der Pflegebonus des Bundes für die Altenpflege noch auf bis zu 1500€ aufgestockt werden. Die Staffelung der Arbeitszeit, sowie Qualifikation/Ausbildung bleiben davon unberührt.

Update: Der Entschließungsantrag der Landesregierung von Brandenburg hatte Erfolg. Somit wird der Pflegebonus für die Altenpflege durch das Land Brandenburg auf das Maximum von 1500 € angehoben.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Einen konkreten Beschluss des Bremer Senats gibt es zu diesem Thema noch nicht. Jedoch wurde bei einem Beschluss vom 12.05.2020 im Bremer Senat folgendes festgehalten: Wenn auf Bundesebene die Zahlung des Corona-Pflegebonus in Höhe von 1.500 Euro für Beschäftigte in der Altenpflege beschlossen wird, will das Land Bremen ein Drittel der Kosten übernehmen. Das hat der Senat in seiner Sitzung (12. Mai 2020) beschlossen.³

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Der Hamburger Senat hat sich schon vor der Verabschiedung des Bundesgesetzes geäußert und eine Aufstockung auf die maximalen 1500 € angekündigt. Eine entsprechende Verordnung ist in den nächsten Wochen zu Erwarten.

Den Bonus erhalten in Hamburg insgesamt rund 25.400 Beschäftigte in der ambulanten und stationären Altenpflege. Insgesamt wird sich Hamburg mit rund 8,2 Millionen Euro an den Bonuszahlungen beteiligen, die aus den Corona-Mitteln des Haushalts zur Verfügung gestellt werden sollen.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Gesundheitsminister Kai Klose: „Altenpflegerinnen und Altenpfleger stehen seit Wochen unter einem besonderen Druck“. Deshalb hat die Landesregierung von Hessen entschieden den Pflegebonus für die Altenpflege auf die 1500 € aufzustocken.

„Wir wollen, dass die Beschäftigten der Altenpflegeheime in Hessen von dem Bonus profitieren. Deshalb werden wir das auch in Hessen umsetzen. 1000 Euro werden, laut Bund, von der Pflegekasse getragen. Wir haben die Möglichkeit bis zu 500 Euro hinzuzugeben. Das wollen wir auch tun und auch mit den Arbeitgebern über ihre Beteiligung sprechen“,

so der Minister. Die Kosten für diese Aufstockung belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 35 bis 40 Millionen Euro.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat angekündigt den vom Bund verabschiedeten Pflegebonus aufzustocken. Somit dürfen sich die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen auf eine höhere Corona-Prämie freuen.

Laut Sozialministerium sollen die Boni gestaffelt nach Ausbildungsstand und Arbeitszeit ausgereicht werden. Bei rund 26 000 Pflegekräften in stationären und ambulanten Einrichtungen sei mit Extraausgaben für das Land in Höhe von etwa 13 Millionen Euro zu rechnen, hieß es. – Quelle: https://www.svz.de/28319142 ©2020

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Die Gesundheitsministerin von Niedersachsen, Frau Carola Reimann (SPD) hat angekündigt, dass das Land den Bundespflegebonus von maximal 1000 € auf die möglichen 1500 € aufstocken möchte. Ihr Ministerium stehe in Kontakt mit dem Finanzministerium um die Mehrausgaben im Nachtragshaushalt festhalten zu lassen. Eine rechtliche Verordnung oder einen Gesetzesentwurf gibt es aktuell noch nicht (Stand 21.05.2020)

Update: Der Nachtragshaushalt ist beschlossen. Demnach wird auch die Corona-Prämie für Pflegekräfte in Niedersachsen aufgestockt.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Die Landesregierung hat sich noch nicht entschieden, ob eine Aufstockung der Corona-Prämie auch in Nordrhein-Westfalen stattfinden wird. Im Laufe der nächsten Woche wird sich die Regierung wohl mit dem Thema befassen. Gesundheitsminister Laumann hat betont er wolle keine einmalige Sonderzahlung, sondern lieber flächendeckende Tariflöhne.

Falls die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen noch bei Thema Pflegebonus nachzieht, werden wir Euch hier zeitnah darüber informieren.

Update: Der Pflegebonus wird im Bundesland Nordrhein-Westfalen durch das Land auf maximal 1500 € pro Person aufgestockt. Dafür nimmt die Landeskasse rund 106 Millionen Euro in die Hand. Minister Laumann zeigte sich erleichtert über die schnelle Einigung.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

„Rheinland-Pfalz wird den nicht vom Bund finanzierten Teil der Corona-Prämie für die Beschäftigten in der Altenpflege im Land aus Landesmitteln aufstocken. Dies ist ein Zeichen der besonderen gesellschaftlichen Wertschätzung der Menschen, die in Rheinland-Pfalz in den Einrichtungen der Altenhilfe während der Corona-Krise Großes leisten“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeits- und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Anschluss an die heutige (19.05.2020) Sitzung des Ministerrates. (Quelle: https://corona.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/rheinland-pfalz-beschliesst-aufstockung-des-pflegebonus-auf-bis-zu-1500-euro-1/ )

Damit ist der Weg frei für Beschäftigte in den zugelassenen Einrichtungen der Altenpflege, dass diese sich über einen erhöhten Bonus von maximal 1500 € freuen dürfen.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Die Corona-Pandemie hat uns alle vor neue Herausforderungen gestellt, insbesondere die Pflegekräfte. Obwohl es in den letzten Monaten nicht immer einfach war, trugen die Pflegerinnen und Pfleger in den Pflegeeinrichtungen mit großem Engagement dazu bei, für die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohnerinnen und Bewohner zu sorgen. Solch eine Leistung verdient Anerkennung. Wir wollen unseren Beitrag leisten. Deshalb hat sich die saarländische Landesregierung dazu entschieden, zusätzlich zu den vom Bund beschlossenen 1.000 Euro zusätzlich 500 Euro an Beschäftigte in der Altenpflege im Saarland zu zahlen“, so Ministerin Monika Bachmann. (Quelle: https://www.regio-journal.info/saar-pflegekraefte-bekommen-1500-euro-pflegebonus/)

Zwar gibt es im Saarland, wie auch in einigen anderen Bundesländern, noch kein offizielles Dokument (Gesetz/Verordnung), das die angekündigte Erhöhung in Stein gemeißelt hat, jedoch ist ein Zurückrudern nach einem solchen öffentlichen Statement zur Aufstockung des Altenpflege-Bonus nicht zu erwarten.

Update: Im Saarland haben Pflegekräfte auch die Möglichkeit eine Aufstockung des Pflegebonus zu bekommen. Hier ist jedoch die Antragstellung eine etwas andere, als in anderen Bundesländer. Im Saarland müssen Pflegekräfte die Aufstockung selbst beantragen. Hier geht’s zum Webseite.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Die sächsische Landesregierung hat noch keine öffentlichen Äußerungen dazu getan, ob eine Aufstockung der bundesweiten Pflegeprämie auch die Beschäftigten in Sachsen erwarten darf.

Zwar haben schon vereinzelte Geschäftsführungen von Kliniken und Altenheimen, ihren Beschäftigten Prämien ausbezahlt, jedoch gibt es kein flächendeckendes Konzept wie in Bayern oder auf Bundesebene.

Update: Auch in Sachsen wird der Pflegebonus Altenpflege für die Beschäftigten auf maximal 1500 € aufgestockt. Das hat die Landesregierung vor wenigen Tagen entschieden. Kosten wird die Aufstockung das Land Sachsen circa 50 Millionen Euro.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

In Sachsen-Anhalt ist die Frage nach der Aufstockung noch nicht im Parlament geklärt worden. Öffentlich aufmerksam hat sich die SPD-Fraktion geäußert: Der Landesvorstand sprach sich dafür aus, dass das Land Sachsen-Anhalt die im Gesetz vorgesehene Möglichkeit nutze, die Prämie aus Landesmitteln aufzustocken. Demnach würde die einmalige, steuerfreie Zahlung für Vollzeitbeschäftigte von 1000 auf 1500 Euro steigen.

Wenn eine Gesetzgebung dementsprechend auf den Weg gebracht wird, werden wir Euch hier rechtzeitig und umfassend informieren.

Update: Gesetzgebung für die Aufstockung in Sachsen-Anhalt abgeschlossen. Beschäftigte in der Altenpflege können sich auf bis zu 1500 € freuen.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Hier kommt es leider zu größeren Irritationen durch sehr „abwechslungsreiche“ Berichterstattungen von anderen Medien. So wird in einigen Artikeln nicht zwischen der Altenpflege und Krankenpflege unterschieden. Schleswig-Holstein hat für Sonderzahlungen an Pflegekräfte 40 Millionen Euro reserviert laut der Süddeutschen Zeitung. Jedoch ist hier nicht endgültig zu klären, ob diese Summe nur zum Aufstocken des Altenpflege-Bonus genutzt wird oder auch die Beschäftigten in den Krankenhäusern davon profitieren.

Die Signale für eine Aufstockung des Pflegebonus des Bundes für die Beschäftigten in Schleswig-Holtstein stehen aber auf grün. Auch hier wird es ein ausführliches Update geben, sobald von der Landesregierung genaueres kommuniziert wird.

Aufstockung Coronabonus Altenpflege

Die Landesregierung von Thüringen hat noch keine Planungen zum Aufstocken des bundesweiten Pflegebonus Corona veröffentlicht. Sozialverbände und Arbeitnehmerverbände aus der Pflege erzeugen jedoch schon öffentlichen Druck, dass das Land Thüringen den Bonus aufstocken soll.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Update: Nach dem öffentlichen Druck wird die Landesregierung den Pflegebonus aufstocken. Noch sind die finanziellen Mittel nicht im Nachtragshaushalt verankert, jedoch gibt es öffentliche Bekenntnisse der Regierungsparteien, dass eine Aufstockung kommen wird.

Ist ein spezieller Antrag nötig?

Nein, für den bundesweiten Altenpflege-Coronabonus müssen die berechtigten Personen keinen eigenen Antrag einreichen und ausfüllen. Die komplette Antragstellung, sowie Berechnung der Höhe übernimmt der Arbeitgeber.

Beantragung bayerischer Coronabonus für Pflege und Rettungsdienst

Für den bayerischen Coronabonus müssen die Pflegekräfte und Rettungsdienst einen Online-Antrag auf der Seite des bayerischen Landesamtes für Pflege ausfüllen. Außerdem wird eine Bescheinigung der Tätigkeit benötigt, die zusätzlich einen Nachweis darüber gibt, wie viele Stunden wöchentlich beim Arbeitgeber geleistet werden. Zum Antrag geht es hier lang.

Praxistipp:

Beim bundesweiten Altenpflegebonus solltet Ihr trotzdem die Höhe des Pflegebonus selber nachrechnen. Natürlich möchte hier kein Arbeitgeber seine Mitarbeiter über den Tisch ziehen, aber Rechenfehler passieren immer wieder. Wenn Ihr Fragen habt, ob die Corona-Prämie stimmt schreibt uns einfach eine E-Mail und wir rechnen mit Euch zusammen mal nach.

Hilfe beim Pflegebonus?

Quellen und Literatur

¹https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.finanzierung-steht-bonus-fuer-altenpfleger-gesichert.ad6d04c7-aa09-4f62-9d7a-9efd07dd2889.html

²https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/presse/pressemitteilungen/detail/~15-05-2020-pflegebonus-altenpflege-aufgestockt

³https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.335022.de&asl=bremen02.c.730.de

Hatte ich Corona?

Diese Frage treibt wohl viele Menschen in Deutschland um. Denn einige infizierte Menschen wissen gar nicht, dass sie sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten. Aktuell ist es auch schwierig an valide Informationen zu kommen, da viele Hausärzte keine Antikörper-Test für Patienten anbieten, die wissen möchten, ob die Erkältung vor 3 Wochen vielleicht auch eine Infektion mit dem Coronavirus war.

Die Antwort: Antikörper-Selbsttest

Wenn Sie sich die Frage gestellt haben oder gerade stellen, ob Sie mit dem Coronavirus infiziert waren, dann können Sie jetzt ganz einfach mit einer Antikörper-Testung zu Hause herausfinden ob es Covid-19 war oder nicht.

Was sind Antikörper?

Antikörper sind Zellen der Immunabwehr des Körpers. Wenn also Viren in den Körper gelangen, dann bildet der Körper nach einiger Zeit Antikörper aus, die dann genau zu dem jeweiligen Virus passen. Hier greift das sogenannte Schlüssel-Schloss-Prinzip. Die Antikörper sind dann meistens so gebaut, dass die den Eindringling (in unserem Fall den Virus) unschädlich machen.

Außerdem bildet der menschliche Körper ein Gedächtnis aus im Bezug auf die Immunabwehr. Also wird der Bauplan der Coronavirus-Antikörper im Gedächtnis gespeichert und kann bei Bedarf schnell wieder abgerufen werden. So entsteht dann eine Immunität. Leider ist die Frage der Immunität bei dem neuen Coronavirus noch nicht abschließend geklärt, jedoch ist es sicher, dass der Körper als Immunreaktion Antikörper ausbildet. Und genau diese Antikörper können in einem Antikörper-Test nachgewiesen werden.

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Wie funktioniert der Antikörpertest Corona?

Mit dem Einsende-Testkit wird die Blutprobe zu Hause entnommen. Sie bekommen ein komplettes Testkit nach Hause geliefert, und können ohne Infektionsrisiko die nächsten Schritte durchführen.  Die Labor-Auswertung erfolgt im akkreditierten medizinischen Fachlabor (nach DIN EN ISO 15189).

Vorteile des Coronavirus Antikörpertests von cerascreen

  • Zuverlässiger SARS-CoV-2 Antikörper Test nach der anerkannten ELISA-Methode (kein Schnelltest!*)
  • Aussagekräftige Messung des langlebigen IgG-Antikörpers, auch für den Nachweis länger zurückliegender COVID-19 Infektionen
  • Diagnose- und Ergebnissicherheit des Laborergebnisses durch Zusammenarbeit mit akkreditierten medizinischen Fachlaboren
  • Hinweis, ob Ihr Körper Antikörper auf SARS-CoV-2 entwickelt hat und eine Infektion mit dem Coronavirus vorlag
  • Testen Sie sicher und diskret zuhause
  • Ergebnis in 12-48 Stunden nach Probeneingang im Labor
  • Kein Infektionsrisiko durch den Arztbesuch oder das medizinische Personal
  • Labor- und Versandkosten inklusive
  • cerascreen ® ist zertifizierter Hersteller von Medizinprodukten ISO zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485

Wie zuverlässig ist der Selbsttest auf Corona?

Um über die Zuverlässigkeit Aussagen treffen zu können müssen wir uns erst ansehen wie ein solcher Test im Groben funktioniert. Die Blutprobe der Testperson wird mit dem Virus in Kontakt gebracht. Dabei, sofern Antikörper vorhanden sind, verbindet sich das Coronavirus mit dem Antikörper. Dies passiert nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Also kann der Körper nur mit dem passenden Antikörper reagieren und damit das Virus unschädlich machen. Sind spezifische Antikörper im Blut, verbinden sich Virus und Antikörper. Das führt zu einer Reaktion, die der Test anzeigt. Im akuten Infektionsgeschehen ist so ein Test nicht aussagekräftig, da der Körper erst nach überstandener Infektion Antikörper bildet. So läuft es bei jeder viralen Infektion ab. Dabei ist zu beachten,dass es verschiedene Arten von Antikörpern gibt: die frühesten bilden sich etwa 10 bis 14 Tage nach Infektionsbeginn aus. Erst dann kann ein Test überhaupt funktionieren. Im Laufe der Zeit lernt das menschliche Immunsystem dazu und kann auch die Antikörper weiterentwickeln. Diese sind dann noch spezifischer an den angreifende Virus angepasst und die Immunreaktion ist noch genauer.

Nun zur eigentliche Klärung, ob die Antikörper-Tests bei Corona zuverlässig sind:

Hier sind die Aussagen der verschiedenen Experten sehr weit gestreut. Manchen haben große Hoffnungen in die Tests und sagen ihnen eine hohe Sensitivität und Spezifität nach. Andere meinen, es sei zu früh die Antikörper-Tests auf das Coronavirus auf den Markt zu bringen. Fakt ist jedoch, dass der Selbsttest von cerascreen nach der anerkannten ELISA-Methode arbeitet, die als weit verbreitet bei den Antikörper-Tests gilt.

Schwächen des Tests

Der cerascreen® Antikörper Test verwendet die wissenschaftlich etablierten Messverfahren* für die Antikörper-Analyse bei COVID-19. Es handelt sich um die derzeit aussagekräftigste Methode, um festzustellen, ob Sie das Coronavirus bereits im Körper hatten.

Wie die meisten medizinischen Tests hat er keine hundertprozentige Genauigkeit. In seltenen Fällen kommt es zu falsch positiven Ergebnissen (sie wurden positiv getestet, hatten das Virus aber noch nicht) oder falsch negativen Ergebnissen (sie wurden negativ getestet, hatten das Virus aber doch bereits).

Die Genauigkeit von Labortests wie dem cerascreen® Antikörper Test ist dabei aber deutlich höher als die von Schnelltests, die sofort und ohne Laboranalyse ein Ergebnis liefern. Diese Schnelltests werden in kompletten Kits nach Hause gesendet und nicht durch zugelassen Labore kontrolliert und evaluiert.

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Erhöhung der 40€ Pauschale für Pflegehilfsmittel

Ob es ein Grund zur Freude ist, müssen die pflegenden Angehörigen entscheiden. Sicher ist jedoch, dass die 40 €  Pauschale für Pflegehilfsmittel (zum Verbrauch) in Folge der Corona-Krise befristet und rückwirkend vom 01.04.2020 auf 60 € erhöht wird. Die Gesetzesänderung ist am 05.05.2020 in Kraft getreten und soll die pflegenden Angehörigen finanziell entlasten, da einige Pflegehilfsmittel in Folge der Corona-Situation deutlich teurer geworden sind. Festgelegt wurde diese und andere Änderungen in der:

COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung:

Die Verordnung soll zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Zahnärztinnen und Zahnärzte, der Heilmittelerbringer und der Einrichtungen des Müttergenesungswerks oder gleichartigen Einrichtungen sowie zur Pflegehilfsmittelversorgung sorgen.

Die 40€-Pauschale für Pflegehilfsmittel

Vor der Corona-Pandemie konnten pflegebedürftige Menschen für 40€ pro Monat im Sanitätshaus, der Apotheke oder Onlinehandel Pflegehilfsmittel zum Verbrauch kaufen und haben Einkäufe bis zu einem Wert von 40 € zurück erhalten. Dabei ist die Auswahl an Produkten beschränkt auf folgende Artikel:

  • Saugende Bettschutzeinlagen zum einmaligen Gebrauch
    Bettschutzeinlagen (auch Bettschutzauflagen genannt) saugen Ausscheidungen des Pflegeempfängers auf um somit die Belastung durch Feuchtigkeit zu minimieren. Außerdem schützen diese die Bettwäsche, damit ein extrem häufiges Wechselintervall vermieden werden kann.
  • Schutzbekleidung/Schutzschürzen
    Einwegschürzen schützen Sie als Angehörige vor Verunreinigungen. Sie bestehen aus transparentem Kunststoff, sind wasserfest und feuchtigkeitsabweisend.
  • Einmalhandschuhe
    Einweghandschuhe erfüllen zwei wichtige Aufgaben: Zum einen schützen sie Pflegebedürftige vor Keimen und Verunreinigungen, zum anderen schützen sie alle Beteiligten aktiv vor Infektionen oder ansteckenden Krankheiten. Handschuhe sind durch ihren vielfältigen Einsatz ein wichtiger Begleiter für die Pflege, egal ob Laienpflege oder professionelle Pflege. Sie sollte den Fingerlingen, deren Kosten auch übernommen werden, vorgezogen werden.
  • Desinfektionsmittel für Hände
    Die hygienische Händedesinfektion ist der fundamentale Baustein für die Vermeidung von Infektionen und Übertragungen von Keimen. Sie sollten Händedesinfektionsmittel daher im Pflegealltag regelmäßig einsetzen. Wenn Sie weitere Informationen suchen, empfehlen wir Ihnen die Zusammenfassung des Robert-Koch-Institus zur hygienischen Händedesinfektion.
  • Desinfektionsmittel für Flächen
    Flächendesinfektionsmittel dient dazu Oberflächen nach einer möglichen Kontamination keimfrei zu bekommen. Dabei können die Oberflächen durch Wischen oder Sprühen gereinigt werden. Achten Sie bei der Anwendung auf einen ausreichenden Schutz der Haut, da manche Produkte sehr aggressiv für die eigene Haut/Schleimhaut sind.
  • Mundschutz
    Ein Mundschutz schützt sowohl Pfleger als auch Pflegebedürftige vor Krankheitserregern. Insbesondere wenn der Pflegeempfänger unter einem geschwächten Immunsystem leidet, kann es ratsam sein, dass die Pflegeperson während den pflegerischen Tätigkeiten einen Mundschutz trägt.

Die Erhöhung der Pauschale für Pflegehilfsmittel auf 60 €

Die Änderungen finden sich in der Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Zahnärztinnen und Zahnärzte, der Heilmittelerbringer und der Einrichtungen des Müttergenesungswerks oder gleichartigen Einrichtungen sowie zur Pflegehilfsmittelversorgung (COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung – COVID-19-VSt-SchutzV). In Kraft getreten ist diese Verordnung am 05.05.2020. Der relevante Auszug lautet wie folgt:

§ 4

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel nach dem Elften Buch Sozialgesetzbuch Aufwendungen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen ab dem 1. April 2020 abweichend von § 40 Absatz 2 Satz 1 des Elften Buches Sozialgesetzbuch monatlich den Betrag von 60 Euro nicht übersteigen. Dieser Betrag stellt zugleich die Vergütung dar, die ein Leistungserbringer für die Versorgung eines Pflegebedürftigen mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln monatlich höchstens beanspruchen kann, ohne dass es insoweit einer Änderung der Verträge nach § 78 Absatz 1 des Elften Buches Sozialgesetzbuch bedarf. Die Sätze 1 und 2 sind vorbehaltlich des Fortbestehens der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nur solange an-zuwenden, wie § 150 des Elften Buches Sozialgesetzbuch auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 152 des Elften Buches Sozialgesetzbuch gilt. Maßgeblich für die Vergütung zur Versorgung mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln in der in Satz 1 genannten Höhe ist der Tag der Leistungserbringung und im Fall einer Kostenerstattung im Sinne von § 40 Absatz 2 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch das Kaufdatum.

Warum wird die 40€ Pauschale erhöht?

Durch die enorm gesteigerte Nachfrage nach Hygieneartikeln und Schutzausrüstung in Folge der Corona-Pandemie sind die Preise für die Endverbraucher deutlich gestiegen. Schwerpunkte sind hier bei den Handschuhen, den Schutzmasken und den Desinfektionsmitteln zu finden. Ausgelöst werden diese Preissteigerungen durch Engpässe bei der Herstellung und Bereitstellung. Nicht nur Kliniken und Einrichtungen der stationären und ambulanten Pflege müssen mehr finanzielle Mittel aufwenden um weiter Schutzausrüstung zu bekommen, nein auch Privatpersonen die Angehörige pflegen müssen tiefer in die Tasche greifen. Um nun diese besonders vulnerable Gruppe vor den Preissteigerungen zu schützen hat das Bundesgesundheitsministerium die Verordnung erlassen.

Aktuelle Situation bei den Anbietern von Pflegeboxen

  1. Bis heute (Stand 06.05.2020) haben die Anbieter der Pflegeboxen ihr Angebot nicht an die Erhöhung der 40€ Pauschale an die neuen 60 € Pauschale angepasst
  2. Viele Anbieter haben Probleme bei der Beschaffung von Schutzausrüstung (Mundschutz, Händedesinfektion)

Lösungsansatz: Sie können einfach die 40€ Pflegeboxen weiterhin beziehen oder Neukunde werden und die übrigen 20€  dafür verwenden die fehlenden Pflegehilfsmittel bei einem anderen Händler einzukaufen. Die zusätzlichen Beschaffung müssen Sie dann jedoch händisch mit Ihrer jeweiligen Pflegekasse abrechnen.

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Mehr zum Thema Pflegehilfsmittel

Wenn Sie weitere Informationen zum Thema Pflegehilfsmittel wünschen, möchten wir Ihnen an dieser Stelle unsere Seite Pflegehilfsmittel und Pflegeboxen ans Herz legen. Hier erhalten Sie alle Informationen zu den Themen: Inhalt, Antragstellung, Abrechnung, Vergleich und vieles mehr.

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Dann schreiben Sie uns einfach eine Nachricht und wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung:

Treten Sie auf die Bremse Herr Spahn!

Herr Minister Spahn Sie spielen mit dem Feuer. Deutschland befindet sich am Scheideweg bei den Coronamaßnahmen. Die Zustimmung für die Einschränkungen schwindet und gerade in den sogenannten sozialen Netzwerken werden die Rufe lauter nach Lockerungen und Transparenz. Genau dort findet sich leider auch sehr fruchtbarer Nährboden für Verschwörungstheorien und Fake-News. Bitte hören Sie auf, dieser Kultur des Misstrauens und der Lügen, den weiteren Weg zu bereiten, durch vorschnelle Gedankenspiele und Gesetzesentwürfe, die nichts in der aktuellen Lage zu suchen haben.

Der Turbo-Minister spielt das bekannte Spiel

Viele Menschen verfolgen erst seit der Corona-Krise die deutsche Gesundheitspolitik mit geschärftem Blick. Für diejenigen, die Herrn Spahn schon seit Beginn seiner Tätigkeit als Gesundheitsminister verfolgen ist daher die aktuelle Taktik nichts Neues. Herr Spahn prescht mit einem Vorschlag in die Öffentlichkeit, der zum Scheitern verurteilt ist – in der ersten Fassung. Dann kommt die Welle der Empörung und Kritik. Damit hat er und sein Ministerium den Rahmen abgesteckt wie weit man gehen kann/darf.

Als nächstes- sozusagen Phase 2 – baut Herr Spahn den Entwurf so um, dass er zwar hart an der Grenze des Zumutbaren ist, jedoch das Echo deutlich verhaltener klingt. Somit ist die Wahrscheinlich der  Zustimmung durch die öffentliche Akzeptanz gewachsen.

Das Spiel kennen Beobachterinnen und Beobachter seiner politischen Tätigkeit nur zu gut. Doch jetzt gibt es ein gravierendes Problem mit seiner Taktik. Viele Menschen denen dieses Kalkül nicht bekannt ist, schenken ihm nun ihre Aufmerksamkeit. Während die erfahrenen Spahn-Watcher relativ entspannt die Korrektur des Vorschlages abwarten, kommen die neuen Beobachter ins schwitzen. Darunter sind auffällig viele sogenannte Influencer aus den sozialen Medien. Dort liegt das Problem, welches Minister Spahn in seinem Tempospiel übersehen hat.

Meinungsbildung in den sozialen Netzwerken

Die Rufe nach Reisefreiheit und der Angst um die freie persönliche Entfaltung haben in die sozialen Netzwerken eine ohrenbetäubende Lautstärke erreicht. Aber warum konnten diese Rufe nur so laut werden? – Weil einige Menschen in das selbe Horn blasen und diese „Meinungsbilder“ mehrere Tausend Follower haben. Heutzutage sind leider einige Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht mehr in der Lage eine eigene Meinung zu bilden. Sie folgen lieber vermeidlichen „Anführern“ auf Facebook, Instagram und Co. und glauben alles was sie dort sehen oder lesen. Wenn das nur ein geliehener Ferrari ist oder eine gefälschte Luxusuhr, dann hat die Gesellschaft damit kein Problem. Aber wenn die selben Follower dann Fake-News, Verschwörungstheorien oder Aufrufen zu verbotenen Demos folgen, dann haben wir als Gesellschaft und auch Sie, Herr Spahn, ein Problem.

Falscher Zeitpunkt, falsche Motivation

Herr Spahn ist nicht verantwortlich dafür, dass hauptsächlich junge Menschen sich Trugbildern auf den sozialen Medien hingeben. Aber er ist durchaus dafür verantwortlich, dass die Missgunst gegenüber den aktuellen Maßnahmen schwindet, weil er Ideen in den Diskussionsraum wirft, die nicht zu einem unpassenderen Zeitpunkt kommen konnten. Woher nimmt er sich nur diesen Mut, jetzt Themen wie einen Immunitätspass zu fordern. In einer Zeit, in der niemand weiß, ob eine Immunität gegen das Coronavirus überhaupt beständig ist. Er provoziert durch diesen Vorstoß eine Spaltung der Gesellschaft in „gute, immune Menschen“ und „nicht ganz so gute, weil potentiell ansteckende Menschen“. Und das ganze ohne jegliche wissenschaftliche Expertise.

Ja, wir warten auf eine neue Normalität. Ja, wir möchten wieder die alten und pflegebedürftigen Menschen unsere Zuneigung zeigen. Ja, wir wollen wieder Reisen. Aber nein, wir wollen das nicht um den Preis eines kollabierten Gesundheitssystems.

Und mir persönlich ist es auch egal, wenn der ein oder andere Influenzer durch die Corona-Krise weniger reisen kann und dadurch Follower verliert. Denn die Angst um die eigene Existenz, die darauf beruht, dass man andere Menschen blenden, täuschen und zum Kaufen bringen kann, ist nichts wert im Vergleich zu einem potentiellen Kollaps des Gesundheitssystems.

Herr Spahn,

  • planen Sie bitte keine Zukunft, die noch niemand kennen kann,
  • ändern Sie bitte Ihre Taktik bei der Konzipierung von neuen Gesetzen und gießen Sie kein Öl in die Glut des Misstrauens,
  • kümmern Sie sich um die aktuellen Probleme und warten Sie auf die validen und wissenschaflichen Erkenntnisse
  • und treten Sie einfach auf die Bremse, denn Sie haben selbst gesagt, es sei ein Marathon und wir stehen erst am Anfang.

 

PS: Liebe Influencer,

  • sucht Euch doch einen richtigen Job, in der Pflege sollen ja einige Stellen unbesetzt sein,
  • hört auf Bill Gates, Tesla oder die Illuminati für Corona verantwortlich zu machen,
  • wenn Ihr nicht flexibel genug auf die wirtschaftliche Krise reagieren könnt, liegt das nicht an den Schutzmaßnahmen, sondern an Eurer fehlenden Flexibilität und
  • kritisches Hinterfragen ist wünschenswert, aber wer sich sonst nur mit Handtaschen oder Schnorcheln auf Bali beschäftigt, ist vielleicht in Fragen des Infektionsschutzes keine ausgewiesene Kapazität.

Corona – Maskenrückruf schockt viele Händler

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX hat über den Rückruf verschiedener Schutzmasken unterschiedlicher Hersteller bzw. Bezeichnungen informiert und damit bei vielen Online-Händlern für Verunsicherung gesorgt. Grund des Rückrufes sind Schutzmasken, die nicht den Anforderungen der europäischen Norm EN 149 entsprechen. Diese Norm erhalten nur Schutzmasken, die einen ausreichenden Schutz gewährleisten können. Häufig sind diese Corona-Schutzmasken von Übersee importiert worden, ohne das einen Zertifizierung oder Prüfung in der EU stattgefunden hat. Die Schutzmasken im Corona-Carepaket von carewelt.de erfüllen diese Anforderungen und sind nicht vom Rückruf betroffen.

KN95 ist nicht FFP-2

Betroffen von dem Rückruf sich hauptsächlich Masken mit der Bezeichnung KN95 oder KN90. Diese Normierung stammt aus dem asiatischen Raum und erfüllt jedoch bei manchen Produkten nicht die europäische Norm EN 149. Manche Maskentypen der Sorte KN95/90 erfüllen nicht die erforderliche Partikel- / Filterretention. Deshalb ist ein ausreichender Schutz gegen das neuartige Coronavirus durch diese Art der Schutzmasken nicht gewährleistet. Carewelt empfiehlt die Atemschutzmasken gegen das Coronavirus nicht über das Internet aus Übersee zu bestellen, sondern regionale Händler zu bevorzugen, die die nötige Zertifizierung der Schutzmasken ausweisen können. Nur so können Kunden sicher sein, ein Produkt zu erhalten, dass die europäischen Standards erfüllt.

Tipps zum Maskenkauf

  • Achten Sie darauf, dass die Masken ein „CE-Label“ aufweisen können
  • Achten Sie darauf, dass die Masken neben der Bezeichnung FFP2 oder FFP3 auch die notwendige EU-Norm EN 149:2001 aufzeigen
  • Im Zweifelsfall lassen Sie sich von einer Apotheke beraten oder kaufen Sie bei einem regionalen Händler vor Ort, der vertrauenswürdige Bezugsquellen für seine Masken nachweisen kann.

Übersicht der Rückrufe von Corona-Schutzmasken


Nummer der Meldung: A12/00617/20

Produkt:  Partikelfiltermaske

Name: Protective Mask – Respiratory Protection

Barcode:  6938457900045 – Chargennummer:  Unbekannt

Art der Warnung: Ernst – Kategorie: Schutzausrüstung

Marke: Daddy Baby – Typ/Modellnummer:  KN95/FFP2, KZ01S50B

Fälschung: NEIN

Art des Risikos: Gesundheitsrisiken/Sonstige
Die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials ist unzureichend (Messwert ≤ 76 %).Folglich könnte eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen die Maske passieren, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einhergeht./das Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149.

Von Behörden angeordnete Maßnahmen (für: Importeur): Kennzeichnung des Produkts mit geeigneten Warnhinweisen zu den Risiken

Beschreibung:  Atemschutzmaske der Kategorie KN95/FFP2.

Packungsbeschreibung:  Die Ware wird in einem Pappkarton mit 50 Stück verkauft. – Ursprungsland: Volksrepublik China

Warnmeldung übermittelt von: Belgien


Nummer der Meldung: A12/00616/20

Produkt:  Partikelfiltermaske

Name: Protective Mask – Earloop Face Mask

Barcode:  6938457900007 – Chargennummer:  Unbekannt

Art der Warnung: Ernst – Kategorie: Schutzausrüstung

Marke: Daddy Baby – Typ/Modellnummer:  E-KZ01L50, FFP2

Fälschung: NEIN

Art des Risikos: Gesundheitsrisiken/Sonstige
Die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials ist unzureichend (Messwert ≤ 49 %).Folglich könnte eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen die Maske passieren, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einhergeht./das Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149.

Von Behörden angeordnete Maßnahmen (für: Importeur): Kennzeichnung des Produkts mit geeigneten Warnhinweisen zu den Risiken

Beschreibung:  Atemschutzmaske der Kategorie FFP2 zum Filtern von Staub, Pollen und Bakterien.

Packungsbeschreibung:  Die Ware wird in einem Pappkarton mit 50 Stück verkauft. – Ursprungsland: Volksrepublik China

Warnmeldung übermittelt von: Belgien


Nummer der Meldung: A12/00615/20

Produkt:  Partikelfiltermaske

Name: Three Dimensional Protective Respiraor (disposable respirator)

Barcode:  Unbekannt – Chargennummer:  Unbekannt

Art der Warnung: Ernst – Kategorie: Schutzausrüstung

Marke:  – Typ/Modellnummer:  KN95

Fälschung: NEIN

Art des Risikos: Gesundheitsrisiken/Sonstige
Die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials ist unzureichend (Messwert ≤ 86 %).Folglich könnte eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen die Maske passieren, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einhergeht./das Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149.

Von Behörden angeordnete Maßnahmen (für: Importeur): Kennzeichnung des Produkts mit geeigneten Warnhinweisen zu den Risiken

Beschreibung:  Atemschutzmaske der Kategorie KN95.

Packungsbeschreibung:  Das Produkt wird in einem Kunststoffbeutel mit 10 Stück verkauft.

Ursprungsland: Volksrepublik China – Warnmeldung übermittelt von: Belgien


Nummer der Meldung: A12/00614/20

Produkt:  Partikelfiltermaske

Name: Self Suction Filter Type Anti Particle Respirator

Barcode:  6972761491073 – Chargennummer:  Unbekannt

Art der Warnung: Ernst – Kategorie: Schutzausrüstung

Marke: Likelove – Typ/Modellnummer:  KN95/FFP2

Fälschung: NEIN

Art des Risikos: Gesundheitsrisiken/Sonstige
Die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials ist unzureichend (Messwert ≤ 75 %).Folglich könnte eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen die Maske passieren, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einhergeht./das Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149.

Von Behörden angeordnete Maßnahmen (für: Importeur): Kennzeichnung des Produkts mit geeigneten Warnhinweisen zu den Risiken

Beschreibung:  Atemschutzmaske der Kategorie KN95/FFP2.

Packungsbeschreibung:  Die Ware wird in einem Pappkarton mit 50 Stück verkauft.

Ursprungsland: Volksrepublik China – Warnmeldung übermittelt von: Belgien

Fazit aus dem Maskenrückruf

Trauen Sie nicht allen Verkaufsquellen im Internet und schauen Sie sich Ihre potentiellen Verkäufer genau an. Ein Verweis auf die Quellen der Ware ist immer ein Faktor um Vertrauen aufbauen zu können. Außerdem achten Sie bitte darauf, ob bei den Produktbildern, das CE-Label und die EU-Norm EN149 sichtbar gemacht wird.
Erst wenn diese Kriterien erfüllt sind empfehlen wir Ihnen den Kauf zu tätigen. Wenn Sie mehr über das Carewelt-Coronapaket und die darin enthaltenen Masken wissen möchten, dann klicken Sie einfach hier.
 
Quelle:https://ec.europa.eu/consumers/consumers_safety/safety_products/rapex/alerts/?event=main.search&lng=de#searchResults

Online-Ratgeber: Coronavirus Schutzmaßnahmen

Es sind schwierige Zeiten aktuell mit einigen neuen und ungewohnten Regeln und Anweisungen, denen wir alle folgen sollten, damit die Coronavirus-Pandemie sich nicht zu schnell ausbreitet. Das haben wir als Gesellschaft in den letzten Wochen hervorragend gemeistert. Doch nun stehen uns die ersten Lockerungen ins Haus und es stellen sich viele Fragen – Muss ich jetzt einen Mundschutz tragen? Wie muss ich meinen Eltern beim Besuch schützen? und viele mehr…

Um diese Fragen beantworten zu können haben wir für Euch diesen Online-Ratgeber geschrieben. Darüber hinaus vertreiben wir ganz aktuell, zusammen mit der Ludwigsapotheke Friedberg, die Corona-Carepakete. Diese helfen Dir die folgenden Punkte und Ratschläge tatsächlich in der Praxis umsetzen zu können.

Unterschied Eigen- und Fremdschutz beim Coronavirus

Da man als Gesellschaft in einer Notsituation niemals nur an sich selbst denken darf stimmt unser Titel „Selbstschutz“ nicht ganz. Denn natürlich will man erst sich selbst vor dem Coronavirus, und der damit verbundenen Krankheit Covid-19 schützen, aber genauso sollte man ein Auge auf seine Umwelt werfen. Nur wenn wir auf uns und unsere persönliches Umfeld aufpassen können wir die Ausbreitung so ausbremsen, dass das Gesundheitssystem weiterhin alle Menschen versorgen kann, welche Hilfe benötigen.

Fremdschutz beim Coronavirus

Einige Grundregeln gelten sowohl für den Eigenschutz, als auch für den Fremdschutz. Deshalb haben wir für Euch das kostenlosen Info-Sheet entwickelt, mit Informationen aus der WHO, dem Robert-Koch-Instituts und dem Bundesgesundheitsministeriums.

eigene Grafik entworfen mit canva.com

Zu den generellen Verhaltensgeboten in der Coronakrise, kommen noch einige Empfehlungen dazu, die Eure Mitmenschen vor einer Infektion schützen können:

  1. Berührt nur so wenig Oberflächen wie nötig und möglich
  2. Tragt in geschlossenen Räumen wenn möglich eine Atemschutzmaske (Mund-Nasen-Schutz oder FFP2 ohne Luftpartikelfilter)
  3. Bei Krankheitsanzeichen weiterhin zu Hause bleiben und gegebenenfalls einen Test machen
  4. Händeschütteln verweigern und dafür lieber ein schönes Lächeln schenken
  5. Treppe anstatt Aufzug – Wenn es möglich ist – Denkt an die Alten und Kranken

Eigenschutz beim Coronavirus

Auch hier gelten wieder alle Regeln, die auf dem oben abgebildeten Informationsblatt zu sehen sind. Dieses könnt Ihr euch übrigens gerne hier herunterladen.

Als wirksames Mittel zum Eigenschutz gelten nun doch, wenn auch nach einiger Verwirrung, die Atemschutzmasken des Typs FFP2. Diese Atemschutzmasken kann man im Corona-Carepaket Family erhalten und bei Bedarf in der Ludwigsapotheke Friedberg nachbestellen.

Aber warum schützen mich FFP2-Masken?

Die FFP2-Masken verfügen über eine feinporige Filterung. Dadurch werden kleinste Partikel, wie auch Viren aus der Luft gefiltert. Außerdem haben die FFP2-Masken eine bessere Anpassungsfähigkeit an die Gesichtsform. Durch Bügel an der Nase, manchmal auch am Halsstück, kann ein passgenauer Tragekomfort hergestellt werden. Auch die Form ist so konstruiert, dass die Seitenteile fast komplett bündig mit den Wangen sind. Dadurch wird weniger Luft aus sogenannten Leckagen eingeatmet. Leckagen sind „Löcher“ in einem sonst geschlossenem System.

Wo liegt der Unterschied zur „Community-Maske“

Die Community-Masken schützen auch. Aber eben mehr andere Menschen als Dich selbst. Jedoch stimmt das nicht ganz. Jedes mal wenn Du eine Community-Maske in der Öffentlichkeit trägst, hilfst du, dass das Maskentragen als „normal“ wahrgenommen wird. Denn, falls irgendwann jeder einen einfachen Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit trägt, dann kann die Menge an ausgestoßenen Coronaviren nachweislich gesenkt werden. Wenn Dein Gegenüber jedoch keine Maske trägt, was die verschiedensten nachvollziehbaren Ursachen haben kann, und du nur einen simplen Mund-Nasen-Schutz auf hast, dann bist Du nicht so gut geschützt, wie beim Tragen einer FFP2-Maske. Der Grund sind die oben erwähnten Leckagen und die geringer Filtereigenschaft.

Weshalb Hände desinfizieren so wichtig ist

Die Hände sich unser am meisten benutztes Werkzeug. Wir benutzen sie bei fast jeder Tätigkeit und setzen sie damit vielen Einflussfaktoren aus. Das ist normalerweise kein Problem. Doch problematisch wird es, wenn die Hände dabei gefährliche Verschmutzungen aufnehmen, wie zum Beispiel das neuartige Corona-Virus. Das wir uns mit den Händen in unser Gesicht fassen ist fast nicht zu 100% vermeidbar. Sei es der kleine Krümel Schlafsand im Auge oder eine juckendes Haar im Bart – Wir benutzen unsere Hände auch im Gesicht. Dabei können die Coronoviren in den Körper gelangen. Dies geschieht über die Schleimhäute des Mundes, der Nase und der Augen.

Durch eine hygienische Händedesinfektion kann die Virenlast auf den Händen so stak gesenkt werden, dass durch unbewusste oder bewusste Berührungen des Gesichtes das Einschleppen in den Körper verhindert werden kann. Also ein wirksamer und leicht umsetzbarer Eigenschutz vor dem neuen Coronavirus. Denn eine kleine Flasche Händesdesinfektionsmittel kann man immer in der Handtasche oder Hosentasche transportieren. Ein komplettes Waschbecken hingegen passt in keine Hosentasche der Welt.

Handschuhe und Desinfektionsmittel

Eines vorneweg: Handschuhe bieten keinen 100% Schutz, dass keine Coronaviren auf die Haut gelangen – Denn: Handschuhe unterliegen auch Schwankungen in der Herstellungsqualität. Es können kleine nicht sichtbare Risse oder Löcher vorliegen, die dann ein Eintreten von Viren unter den Handschuh ermöglichen.

Deshalb die erste Regel bei der Benutzung von Nitril oder Latex-Handschuhen:

  • Nach dem Ablegen der Handschuhe muss eine hygienische Händedesinfektion durchgeführt werden

Was wir in den letzten Tagen vermehrt beobachten konnten, sind Menschen die mit Handschuhen zum Einkaufen gehen oder den Bus benutzen. Ein wirklich schwieriges Thema, da dort die Grenze zwischen dem Eigenschutz und dem Fremdschutz verschwimmt oder gar nicht mehr sichtbar wird. Warum ist das so ?

Wenn ich einen Artikel im Supermarkt anfasse und dort Tröpfchen eines infektiösen Menschen abgelagert sind, nehme ich diese auf. Egal ob mit oder ohne Handschuhen. Entscheidend ist jetzt was mit den Tröpfchen geschieht. An dieser Stelle kommt ein psychisches Phänomen zum Tragen. Denn wir nehmen den Hygieneartikel „Handschuh“ als etwas schmutziges wahr. Deshalb neigen viele Menschen dazu, sich mit solchen Handschuhen weniger in das eigene Gesicht zu fassen.

Kontraproduktives Verhalten kann resultieren

Die Kehrseite der Medaille wiegt leider genauso schwer, wie die Vorteile. Einige Menschen denken, dass Handschuhe nach einer Desinfektion sauber sind und weiter als zusätzlicher Schutzfilm für die eigene Haut wirken. Das ist in der Fachwelt sehr umstritten. Tests haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass medizinische Handschuhe nach einer Desinfektion mit Händedesinfektionsmittel porös werden. Zudem werden Handschuhe oft „schlampiger“ desinfiziert als die eigenen Hände, was eine zusätzliche Gefährdung der Mitmenschen in der Umgebung darstellt. Schmutzige Handschuhe, zum Beispiel nach dem Nase putzen, verteilen genau so gut die Coronaviren auf Oberflächen als schlecht gewaschene oder desinfizierte Hände.

Die Haut intakt halten

Es gibt so viele unzählige verschiedene Händedesinfektionsmittel auf dem Markt. Das paradoxe ist, dass durch die aktuell hohe Nachfrage die Anzahl sogar gestiegen ist. So dürfen, Stand heute, auch Apotheken selber Desinfektionsmittel herstellen. Diese professionell hergestellten Mittel eigenen sich besser als Hausrezepte, da sie unter strengen Qualitätsansprüchen hergestellt und gemischt werden. Dennoch haben fast alle Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis einen kleinen Nachteil. Sie trocknen die Haut aus. Und eine trockene Haut neigt dazu einzureißen. Daher ist es wichtig regelmäßig die Hände mit einer Handcreme rückzufetten. Aus dem Grund findest Du in unserem Corona-Carepaketen eine Tube mit Handcreme auf der Basis von Argan-Öl. Das ist relativ geruchsneutral und daher sehr gut für Männer und Frauen geeignet.

Fazit zum Schutz vor dem Coronavirus

So herausfordernd die aktuelle Zeit auch sein mag. Es gibt einige Möglichkeiten sich selbst und andere zu schützen. Und das ganze ohne Wucher-Preise mit dem Corona-Carepaket. Wir haben hier mit der Ludwigs-Apotheke Friedberg ein Paket konzipiert, dass die einfachen und wirksamen Schutzmöglichkeiten vor dem Coronavirus bündelt. Aktuell steht das Angebot allen Menschen zur Verfügung, die aus Friedberg kommen oder bereit sind für die Abholung nach Friedberg zu fahren.

 

Bleibt gesund!