Warum der Begriff Diät oft falsch verstanden wird

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Möglichkeiten Abzunehmen. Doch nicht jede Diät ist gleich. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg zur besseren bzw. idealen Ernährung finden. Der Ernährungsfachmann Harald Swatosch berät nicht nur die Augsburger Panther, sondern auch andere Spitzensportler. In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen erklärt Swatosch, warum viele Menschen eine falsche Vorstellung vom Abnehmen haben und was es zu beachten gilt.

Herr Swatosch, was ist entscheidend, wenn ich abnehmen will?

Swatosch: Entscheidend ist die Frage an mich selbst: Warum will ich abnehmen? Warum bin ich unzufrieden mit mir? Ist es mein Selbstbild, fehlende Leistungsfähigkeit, meine Figur, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Allergien, Unverträglichkeiten oder der gesellschaftliche Druck? Wenn der Grund mächtig genug ist, dann ist es das Ziel, eine Ernährungsform zu finden, die wieder Spaß macht und der Funktion der Ernährung, also der richtigen Energiezufuhr, wieder gerecht wird.

Viele wissen vermutlich gar nicht, was es an Aufwand bedeutet, dauerhaft das sogenannte Idealgewicht zu erreichen?

Swatosch: Das stimmt. Wenn du eine Veränderung haben willst, musst du dir bewusst machen, was der Preis dafür ist. Oft ist das Problem, dass die Leute abnehmen wollen, und bei einer Analyse kommt heraus: Du solltest dieses und dieses und dieses in den Griff bekommen. Die Antwort ist dann oft: Ich kann doch am Samstag nicht auf meinen Kuchen verzichten. Oder ich kann doch nicht meine zwei Gläser Wein am Abend weglassen. Schauen wir uns unsere Handlungen genauer an, bemerken wir, dass 80 Prozent auf Autopilot laufen. Unser Gehirn liebt Routine, denn sie erfordert deutlich weniger Anstrengung. Wollen wir unser über Jahre gewohntes Verhalten plötzlich radikal ändern, fällt uns das schwer. Wichtig ist, dass wir Schritt für Schritt zielorientiert in Richtung der Veränderung gehen.

Mit einer Diät verbinden aber die Wenigsten positive Gedanken?

Swatosch: Für die meisten ist Diät eine kurzfristige Intervention mit einer radikalen Reduktion von vielem, was uns glücklich macht. Und danach wollen wir ein Ergebnis haben, das im Idealfall ein Leben lang hält. Aber: Die Intervention ist nach ein paar Wochen vorbei und wir ernähren uns wieder wie vor der Diät. Schon allein der Begriff Diät wird dabei von uns falsch verstanden. Diät kommt aus dem altgriechischen Diaita und bedeutet Lebensweise oder die Kunst der Lebensführung.

Das Problem ist doch aber, dass Dinge wie Zucker und Fett unserem Körper ja gut gefallen. Und auf einmal sollen wir sie weglassen?

Swatosch: Das Perfide ist, dass diese Lebensmittel in unserem Körper erst nach vielen Jahren eine Stoffwechselerkrankung auslösen können. Nur werden wir in diesen Jahren bei genauem Hinsehen feststellen, dass gewisse Nebenwirkungen und Unbehaglichkeiten schleichend zunehmen. Auf das Gewicht reduziert gibt es Statistiken, welche uns im Durchschnitt eine Gewichtszunahme von einem Kilo pro Jahr attestieren. Klingt erst mal nicht nach besonders viel, summiert sich aber.

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Aber was ist denn nun ungesund?

Swatosch: Das gegenwärtige Problem ist, dass uns die Ernährungswissenschaft Studien über Studien vorsetzt. Zu jeder Lebensmittelgruppe gibt’s positive und negative Studien. Neue Studien widersprechen alten Studien oft komplett. Der Grund für diese oft so widersprüchlichen Ansätze ist, dass wir Menschen nicht alle identisch sind. Wir haben uns durch Evolution, durch die diversen Ernährungsmöglichkeiten der verschiedenen Klimazonen und durch unsere unterschiedlichen kulturellen Entwicklungen auch individuell angepasst. Stoffwechselprozesse sind über die Kontinente und Bevölkerungsgruppen stark unterschiedlich. Einfach gesagt: Was den einen nährt, kann den anderen krank machen. Die einfachste Variante der Esskontrolle für den Einzelnen ist: Iss erst einmal, was du willst. Natürlich kann man ein paar Standards beachten, wie zum Beispiel Zucker und Alkohol zu reduzieren. Aber frage dich danach, wie es dir geht. Die Ernährungswissenschaft kennt diesen Ansatz nicht oder nur teilweise.

 Wie soll ich mich denn fühlen?

Swatosch: Von 100 Leuten, die zu mir kommen, sagen 90, dass sie nach dem Essen müde, unkonzentriert, träge sind oder einen Blähbauch haben. Fünf Minuten wäre dieser Zustand ja okay. Viele sind aber zwei Stunden lang platt. Leider stellen sich die wenigsten die Frage: Vielleicht war mein Mittagsessen nicht optimal für meinen Körper, obwohl ich doch den Regeln der Ernährung gesund gegessen habe.

 

Weiß also auch die Ernährungswissenschaft nicht, was gut und was schlecht ist für den menschlichen Körper?

Swatosch: Ich würde es so sagen: Wir wissen noch längst nicht alles, und Wissenschaft ist immer im Fluss. Sie entwickelt sich ständig und muss durch neue Erkenntnisse manches neu bewerten. Der Mensch ist hoch komplex und nicht wie ein Computer zu verstehen. Studien, Studiendesigns und Transfers auf die Allgemeinheit schränken uns im Ernährungsbereich oft ein. Wir sind mitten in einer Entwicklung und noch lange nicht am Ende. Menschen fühlen sich mit verschiedenen Lebensmitteln einfach unterschiedlich.

 Also sind Ernährungsrichtlinien überbewertet?

Swatosch: Dabei geht es darum: Wie schaffe ich es, dass 90 Millionen Deutsche eher gesund sind. Dazu kommt dann immer noch der Einfluss der Wirtschaft und Industrie. Da entscheidet nicht, was für den Einzelnen richtig wäre. Da entscheidet, was wäre für 90 Millionen Menschen eher gesund oder eher schädlich. Um die allgemeine Gesundheit zu erhöhen, ist es durchaus sinnvoll, mehr Kohlehydrate zu essen. Für die circa acht Millionen Diabeteskranken in Deutschland ist dieser Ansatz aber falsch.

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 Warum haben wir überhaupt Übergewicht, wenn es so ungesund ist?

Swatosch: Wenn wir uns nur Europa anschauen, dann war Hunger bis in die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg allgegenwärtig. Hunger war für die breite Masse viel häufiger der Fall als Überfluss. Im Mittelalter galt ein Mensch mit Übergewicht als sensationell hübsch und wohlhabend. Unser Weltbild, dass wir dünn sein wollen, hat evolutionsbiologisch für den Menschen gar keinen Sinn.

Unser Körper legt lieber Fettreserven an…

Swatosch: Der Akku im Körper ist das Fett. Der Mensch war über Jahrzehntausende im Überlebenskampf und hat den Stoffwechsel optimiert, um kurzfristigen Überfluss einzuspeichern. Da es immer wieder Hungerphasen gab, waren die Fettverbrennung und die Fettspeicherung perfekt geschult. Aber warum soll ein Körper, der immer im Überfluss ist, noch Fett verbrennen? Fettverbrennung ist etwas extrem Kompliziertes, das der Körper sehr ungern macht. Sie geht viel langsamer als die Kohlehydratverbrennung. Wenn also jemand untrainiert ist und eine Stunde im bestmöglichen Puls Sport macht, kann er nur sehr wenig Fett verbrennen. Der Körper hat es verlernt. Ein Leistungssportler dagegen ist im Endeffekt der Bauer, der vor 500 Jahren den ganzen Tag auf dem Feld gearbeitet hat. Ein Profi-Triathlet schafft es, bis zu 90 Prozent seiner Energie aus dem Fettstoffwechsel zu ziehen. Das ist trainierbar – durch Sport.

Und parallel muss man auf vieles verzichten, was glücklich macht, wenn man dauerhaft abnehmen will?

Swatosch: Eine hochgesunde Ernährung kann so gut wie keiner über ein Jahr durchziehen. Selbst von 100 Profisportlern schafft es nur einer. Wer von seinem Plan abweicht, kann das machen. Nur muss sich jeder im Klaren sein, welche Konsequenzen das hat. Ernährung ist nicht nur Wissen, Ernährung ist auch Intuition. Intuitiv wissen wir, was unser Körper verträgt und was nicht. Wer es nicht weiß, soll es ausprobieren. Gehen Sie ins Restaurant und essen Sie drei Portionen Pommes mit Mayo oder 500 Gramm Spaghetti und trinken Sie einen Liter Limo. Dann schauen Sie, ob Sie danach zum Joggen gehen wollen oder aufs Sofa. Ich kann das Ergebnis nicht vorhersagen. Einer verträgt das fettige oder kohlehydratreiche Essen, der andere nicht.

Und wie soll das langfristig aussehen?

Swatosch:Wer etwas verändert, muss das langfristig machen. Zum Beispiel ein Jahr lang zuckerarm oder fettarm essen. Die Frage ist, welche Umstellung für den Einzelnen die richtige ist. Jeder Mensch ist individuell. Der eine kann hier in Deutschland essen, was er will, ohne zuzunehmen, der andere nicht. Der eine wird nach fettem Essen träge, der andere nicht. Der eine verträgt viel Obst, der andere nicht. Jeder muss das für sich herausfinden. Diesen Weg ein wenig abzukürzen haben wir uns in unserem beruflichen Feld als Ziel gesetzt.

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Ernährung nach Verletzungen – essentiell für die Genesung!

Die richtige Ernährung nach Verletzungen

Sich gesund zu ernähren ist ein Gut für das Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit. Gerade wenn eine Verletzung den Organismus aus dem Gleichgewicht bringt kann die richtige Ernährung einen wichtigen Beitrag leisten. Deshalb haben wir von carewelt.de für Euch eine Gastbeitrag von Natascha Bartel. Sie ist Expertin auf dem Gebiet Ernährung und außerdem Physiotherapeuten. Sie hat für Euch einmal zusammengefasst, wie die richtige Ernährung nach Verletzungen helfen den kann.

Ernährung leistet großen Beitrag nach Verletzungen

Im Körper finden stetig Abbau-, Aufbau- und Umbauprozesse statt. Besonders deutlich wird dies bei Verletzungen oder nach Operationen. Der Körper beginnt sofort mit dem Heilungsprozess, auch als postaggressiver Stoffwechsel bezeichnet, was sich zunächst in der akuten Entzündungsphase ausdrückt. Diese dauert drei bis fünf Tage an, und ist durch Schwellung, Rötung, Erwärmung, Schmerz, und Funktionseinschränkung gekennzeichnet. Bereits hier und in der nachfolgenden sogenannten Proliferationsphase, in der der Körper Zellen anlagert, um sie dann mit den spezifischen Reizen in die Zelle umzuwandeln für die der Körper sie vorgesehen hatte, spielt die Ernährung eine besondere Rolle. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, zu denen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren zählen, werden in Form von Nahrung aufgenommen. Somit ist der erste Beweis erbrecht das die Ernährung nach Verletzungen eine große Rolle spielt.

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Fettsäuren und ihr Beitrag zur Heilung

Fettsäuren (insbesondere Omega 3 und 6) sind Vorstufen von Gewebshormonen und somit an der Heilung beteiligt. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass beide Fettsäuren um beteiligte Enzyme konkurrieren. Omega 6 Fettsäuren, die in Sonnenblumenöl, Sesam, Getreideprodukten, Schwein, Geflügel und Ei vorkommen, sind entzündungsfördernd, fördern die Bildung von abbauenden Zellen und hemmen den Aufbau. Dies sind alles notwendige Schritte einer Heilung, schließlich müssen sogenannte Fresszellen verletztes Gewebe abtransportieren, um den über die Blutbahn gelieferten spezifischen Zellen Platz zu machen. Omega 3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend und fördern den Aufbau der Zellen. Hieraus wird deutlich, dass dieser Prozess wichtig ist um die Heilung fortschreiten zu lassen. Da diese Systeme konkurrieren, ist das Verhältnis der Aufnahme entscheidend. Wird im Verhältnis zu viel Omega 6 aufgenommen unterstützt der Körper vermehrt den Abbau der Zellen in der akuten Entzündungsphase, der anschließende Aufbau wird dadurch verzögert und erschwert, die Heilung dauert länger.

Um die Heilung optimal zu unterstützen spielt das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 eine wichtige Rolle. Omega 3 kommt vor allem in Meeresfisch vor. Der Bedarf ist dabei durch den Verzehr von fettigem Meeresfisch drei mal pro Woche gedeckt. Zudem kann der Omega 3 Bedarf auch über Leinsamen oder Chiasamen, sowie in Ölform durch Leinöl, Chiaöl,Walnussöl oder Walnüsse aufgenommen werden. Hierbei empfiehlt sich die Öle täglich kalt in Form von 1- 2 Esslöffeln unter die Nahrung zu mischen z.B. über das Gemüse oder den Salat, in den Quark, oder in Form von Lein/ Chiasamen das Müsli verfeinern. Omega 3 Fettsäuren werden zudem weitere positive Eigenschaften zugeschrieben. Sie erhöhen beispielsweise den Grundumsatz, fördern die Regeneration, wirken entzündungshemmend, fördern die Blutgefäß- und Knochengesundheit, wirken blutdrucksenkend und blutverflüssigend und können somit auch bei anderen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen.

Neben den mehrfach ungesättigten Fettsäuren spielen für den weiteren Heilungsverlauf auch Proteine, Ballaststoffe und Vitamine eine wichtige Rolle. Proteine, die in Fleisch und Fischprodukten, aber auch in Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen, Linsen), Nüssen, Samen und Kernen, sowie in Ei und Milchprodukten vermehrt vorkommen, sind sogenannte Baustoffe für sämtliche Zellen, Organe und Gewebsstrukturen im Körper. Sie sind also nicht nur für den Muskelaufbau, sondern auch bei der Heilung von geschädigtem Gewebe notwendig.

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Weitere Bestandteile der Ernährung nach Verletzungen die uns helfen

Ballaststoffe wirken sich durch die Beeinflussung der Darmflora positiv auf das Immunsystem aus und unterstützen dadurch die körperliche Gesundheit. Vitamine steuern biochemische Abläufe als Bestandteil von Enzymen und Hormonen. Sie beugen oxidativen Stress vor. Als oxidativer Stress wird ein Zustand bezeichnet, in dem sogenannte freie Radikale, dies sind aggressive Atome die Nachbarzellen schädigen, vermehrt entstehen. Beispielsweise durch Stress, Rauchen oder extreme körperliche oder sportliche Belastung. Daher ist die Aufnahme von Vitaminen wichtig. Besonders Vitamin C, welches In Zitrusfrüchten, Kiwi, Johannisbeeren oder Paprika vorkommt unterstützt die Gewebsheilung im besonderen Maße. Durch die Kombination aus Obst und Gemüse entsteht dabei ein besonders positives Zusammenspiel.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich also vor allem in Phasen einer Verletzung oder nach einer Operation, in denen der Körper vermehrt heilen muss, eine proteinreiche, ballaststoffreiche, vitaminreiche Ernährung, mit einem ausgewogenen Verhältnis der mehrfach ungesättigten Fettsäuren positiv auf die Dauer des Heilungsprozesses auswirkt.

Möglichkeiten gesunde Rezepte und ein individuell an den Stoffwechsel abgestimmten Ernährungsplan zu erlangen bieten dabei beispielsweise professionelle Ernährungsberatungen.

Zeitsparende Alternativen zum selber kochen unterstützen zudem die Umsetzung der Ernährung durch gesunde, nachhaltige Mahlzeiten to go, wie zum Beispiel das von Personal Lifecoach Andrés Naujoks entwickelte „Busy Food“.

(Genauere Infos unter: https://www.blackandwhite-augsburg.de/firmenfitness/busy-food/ )

i.A. Für black and white personal training Natascha Bartel, Physiotherapeutin, Ernährungstrainerin

Ernährungsumstellung zur kalten Jahreszeit sinnvoll?

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Die Tage werden kürzer, die Sonne wird knapp und die Blätter werden bunt. Man merkt es wird Herbst. Doch macht eine Ernährungsumstellung Sinn in der kalten Jahreszeit? Viele Ernährungswissenschaftler befürworten eine Anpassung der Ernährung, aber wo liegt der Zweck. Gibt es tatsächlich eine bessere Form der Ernährung in den kalten Monaten? Ja die gibt es, und das beginnt schon beim Einkaufen. In unserer globalisierten Welt sind die Kunden im Supermarkt gewohnt, dass es zu jeder Jahreszeit fast jede Obstsorte oder Gemüsesorte gibt. Aber die Auswahl hat Nachteile. Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Privatperson. Warum eine Ernährungsumstellung im Winter Sinn macht erfährst Du hier:

Immunsystem durch Ernährungsumstellung stärken

Die körpereigene Abwehr wird besonders in den kalten Monaten auf die Probe gestellt. Durch die trockene kalte Luft oder einen häufigen Wechsel zwischen beheizten Räumen und der kalten Außenluft kommt unser Körper ganz schön ins Arbeiten. Um sein Immunsystem zu unterstützen ist eine Ernährung nötig, welche die benötigten Vitamine zur Verfügung stellt. Aber welche Gemüsesorten und Obstsorten versorgen mich im Winter mit den nötigen Nährstoffen? Klassiker wie Grün- und Rosenkohl erleben zur Zeit eine Renaissance. Kohlsorten finden immer öfter den Weg auf die Speisekarten der Restaurants. also dann doch bitte auch auf unseren eigenen Tisch, als Teil unserer Ernährungsumstellung. Dafür findest Du hier ein paar schöne Rezepte.

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Toll am Kohlgemüse ist nicht nur der hohe Anteil an wichtigen Vitaminen, sondern er wird auch regional angebaut und ist den ganzen Winter vorrätig.

weitere Gemüsesorten, die Dich stark für den Winter machen:

Rote Beete: Sie ist reich an Eisen und Kalium. Beide zählen zu den essentiellen Mineralstoffen, die unser Körper braucht. Eisen hat die wichtige Aufgabe den Sauerstoff im Blut zu binden. Dies geschieht in den roten Blutkörperchen, den sog. Erythrozyten. In ihnen befindet sich der Großteil des gesamten Eisens im Körper.

Steckrüben: Ein wahres Monster aus der Erde. Alleine durch den Verzehr von Steckrüben kann man seinen Tagesbedarf an Vitamin C, Vitamin E, Kalium und Magnesium erfüllen. Kalium zählt zu den Elektrolyten. Es wird von allen Zellen benötigt. Kaliummangel kann zu schweren Komplikationen führen. Zum Beispiel können schwere Herzrhythmusstörungen auftreten.

Pastinaken: Die Pastinake enthält zum Beispiel Folsäure und Vitamin E. Der Gehalt an Kalium und Vitamin C ist bei der Pastinake im Vergleich höher als bei der Karotte.

Also Ihr seht schon. Eigentlich ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mehr tolle Rezepte bekommst du hier*.

 

Mehr Gemüse als Fleisch im Winter essen?

Schweinefleisch wird nicht nur gerne im Sommer auf den Grill gelegt. Auch im Winter gehört es zum festen Bestandteil der Ernährung bei vielen Deutschen. Aber selbst dafür gibt es alternativen, wenn man trotzdem genügend Eisen zu sich nehmen möchte. Denn Feldsalat oder Chicoreé enthalten deutlich mehr Eisen als Schweinefleisch. Jetzt ist schon wieder die Rede von Eisen. Wir wissen schon das Eisen beim Sauerstofftransport im Blut wichtig ist. Aber ist das nicht immer wichtig? Also unabhängig von der Jahreszeit. Das stimmt wohl, aber im Winter wird unser Atemsystem sehr strapaziert. eine gute Durchblutung und Versorgung mit Sauerstoff ist daher für die Lunge und alle andere Organe extrem wichtig. Und gerade wenn man sich eh schon eine Erkältung eingefangen hat, sollte der Sauerstoff der zur Verfügung steht dann auch optimal in die Organe transportiert werden.

Thema Vitamin D: Durch eine Ernährungsumstellung kann unser Körper auch im Winter genügend Vitamin D bekommen. Normalerweise wird dieses Vitamin durch die UV-Strahlung in der Haut produziert. Da wir in Deutschland ein bisschen wenig Sonne in den Monaten Oktober bis Februar bekommen, neben viele Menschen ein Vitamin D Präparat ein. Aber ist das nötig? Nein mit der richtigen Ernährung kann unser Körper damit ausreichend versorgt werden. Champignons, Butter, Eier und Fisch können unseren Bedarf durchaus decken. Und diese Produkte gibt es auch meist den ganzen Winter frisch und regional zu kaufen.

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Auch Nüsse können eine positiven Beitrag zur Gesundheit im Winter leisten. Manche schrecken vor dieser Frucht zurück, da sie doch recht reich an Kalorien ist. Aber bei der Überlegung sollten lieber die Vorteile ins Gewicht fallen und nicht die Kalorien. Nüsse stärken das vegetative (also das nicht bewusst gesteuerte) Nervensystem, das Herz und senken das Cholesterin. Au0erdem sind sie reich an Vitamin E. Diese wird verwendet um unsere Zellen zu schützen und das Immunsystem zu stärken.

 

Wenn du mehr erfahren über Ernährung und Ernährungsberatung erfahren möchtest, dann klicke hier.

Der Trip der Mahlzeit – Was wird Wie verdaut?

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Welche Mahlzeit wird wie verdaut und wie lange dauert es denn eigentlich? Bis zu drei Tage kann ein solcher Trip, durch das menschliche Verdauungssystem, in Anspruch nehmen. Unser Magen ist dabei als Hauptgastgeber sehr wählerisch und entscheidet mit Bedacht. Leicht Verdauliches, wie zum Beispiel ein weichgekochtes Ei, wird schon nach ca. einer Stunde als Speisebrei in den Zwölffingerdarm (Duodenum) weitergeleitet. Feste Nahrung mit einer hohen Energiedichte oder hohem Fettgehalt wird bis zu sechs Stunden oder länger im Magen festgehalten. So lange kann es dauern, bis die Magensäure und die Magenwand-Kontraktion die Nahrungsbrocken verarbeitet bzw. zerkleinert hat. Auch die Konsistenz und Temperatur der Nahrung spielt bei der Verdauung eine Rolle. Stress und Medikamente wirken sich ebenfalls auf die Verdauungszeit aus.

Mahlzeit, Sanduhr

Welche Mahlzeit braucht denn jetzt wie lange?

Bis zu 2 Stunden:

  • Wasser, Tee, Kaffee, Bier, weiche Eier, Reis

Bis zu 3 Stunden:

  • Gekochte Milch, Kaffee mit Sahne, Obst, Weißbrot, Kalbsfleisch, zartes Gemüse, Kartoffeln, hart gekochte Eier

Bis zu 4 Stunden:

  • Schwarzbrot, Vollkornbrot, Bratkartoffeln, Kohlrabi, Karotten, Radieschen, Spinat, Äpfel, Schinken, Omelette, Huhn (gekocht)

Bis zu 5 Stunden:

  • Hülsenfrüchte, Geflügel (gebraten), Wild, Rauchfleisch, Rind (gebraten) Gurkensalat, in Fett Gebackenes

Bis zu 7 Stunden:

  • Speck, Heringssalat, Pilze, Thunfisch in Öl

Bis zu 8 Stunden:

  • Gänsebraten, Ölsardinen, Schweinshaxen, Grünkohl

Bewegungsmangel in einer Industrienation

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Gesellschaften werden immer dicker. Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adipositas nehmen ständig zu. Das hat eine enorme finanzielle Belastung für die Haushalte der Länder zur Folge. Ein ausschlaggebender Grund für Übergewicht ist der Bewegungsmangel. Durch die Veränderung der Arbeitswelt seit der Industrialisierung, hat sich die körperliche Belastung im Arbeitsumfeld deutlich verändert. Sie hat sich verschoben, von der körperlich sehr anstrengenden Betätigung, hin zu mehr sitzenden Tätigkeiten, die häufig mit einer starren Haltung Richtung Bildschirm verbunden sind. Für unsere Gesundheit am Arbeitsplatz ist die Digitalisierung Fluch und Segen zugleich. Den der Bewegungsmangel in einer Industrienation kann schlimme Folgen haben.

Bewegungsmangel in einer Industrienation – Definition

Ein Bewegungsmangel liegt dann vor, wenn der Körper nicht so viel bewegt wird, damit er seine physiologischen Funktionen erfüllen kann, oder durch die Passivität sogar geschädigt wird. Manchmal treten auf Grund des Bewegungsmangels keine Symptome oder Einschränkungen auf. So kann zum Beispiel eine nicht entdeckte Hypercholesterinämie vorliegen, die langfristig die Gefäße schädigt. Bei schlanken und scheinbar fitten, jungen Leuten kann auch ein Bewegungsmangel vorliegen. Dieser kann sich dann in Form von Müdigkeit oder mangelnder Belastbarkeit bemerkbar machen.

Die Ursachen für Bewegungsmangel

Die Ursachen sind vielfältig und daher auch schwer zu bekämpfen. Zehn Stunden am Tag im Büro sitzen und in einen Bildschirm starren. Dazu vielleicht noch eine falsche Haltung oder ungesunde Möbel. Alles Faktoren, die denn Bewegungsmangel fördern. Die wenigstens haben wohl Lust nach einem Arbeitstag, der mit Kopfschmerzen und Rückenschmerzen endet, sich noch sportlich zu betätigen. Und was ist mit den jungen Menschen in Deutschland? Die sitzen lieber vor dem Fernseher oder Smartphone, anstatt sich draußen an der frischen Luft zu bewegen. Es wirkt schon paradox, dass junge Arbeitnehmer vermehrt Wert auf die Work-Life-Balance legen, aber die Zahl derer, die sich regelmäßig bewegen, geht nach der neusten WHO-Studie zurück. Diese Studie wurde jetzt im Fachblatt „The Lancet Global Health Journal“ veröffentlichtet. Es gibt einfach noch keinen Personal-Trainer, der sich für einen bewegt, damit man selbst nicht krank wird. Oftmals ist jedoch die Krankheit selbst Schuld am Bewegungsmangel. So können schwere Verletzungen und Brüche über einen langen Zeitraum dafür sorgen, dass sich der Betroffene zu wenig bewegt. Auch das Alter und die zunehmenden Gebrechlichkeit provozieren gerade im letzten Viertel des Lebens einen Mangel an Bewegung.

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Wer ist besonders betroffen?

Selbstverständlich sind alte und behinderte Menschen deutlich häufiger betroffen. Aber es gibt auch eindeutige Unterschiede wenn man sich ganze Nationen anschaut. In Deutschland bewegen sich mehr als 40 Prozent der Bevölkerung zu wenig (Quelle WHO). Deutschland ist eine reiche Industrienation. Bei uns gibt es viele Jobs, die hauptsächlich im Sitzen verrichtet werden. Diesen Trend erfüllen fast alle Industrienationen. Besonders diejenigen, welche eine stark ausgeprägte IT-Branche aufweisen. Zudem ist der Reichtum in Deutschland so groß, dass es fast in jedem Haushalt einen oder mehrere Fernseher gibt. Die Multimediaendgeräte (Fernseher, Tablet, Smartphone, Laptop, etc.) sind daher eine beliebte Freizeitbeschäftigung.

Viele Menschen gehen aber auch einer körperlichen Arbeit nach, dort ist nicht der Mangel die Ursache für Folgeerkrankungen, sondern die Überbelastung. Durch die ständige Belastung des Bewegungsapparates, kommt es zu Abnutzungen in Gelenken und der Wirbelsäule. Diese Abnutzungen können dann auch die Entstehung einer Arthrose begünstigen. Jedoch ist diese Personengruppe von anderen Folgeerkrankungen weniger betroffen. Die da wären : Bluthochdruck, Hypercholesterinämie, Diabetes, Adipositas, Bandscheibenvorfälle u.v.m.

Folgen von Bewegungsmangel

Ein paar der gravierendsten Folgen wurden im Text schon genannt. Hier möchten wir dir nochmal die wichtigsten schön sortiert auflisten.

Als erstes ist durch den Mangel an Bewegung natürlich die Entstehung von Übergewicht und Adipositas begünstigt. Aus der Adipositas entwickelt sich dann häufig ein metabolisches Syndrom. Das metabolische Syndrom ist eine Kombination aus Risikofaktoren und Krankheiten. Als Risikofaktoren werden Bewegungsmangel, Fehlernährung und Bluthochdruck genannt. Durch die Veränderungen im Fettstoffwechsel und Kohlenhydratstoffwechsel kommt es zu einer vermehrten Bildung von Bauchfett, sowie einer erhöhten Glukosetoleranz, der Vorstufe vom Diabetes mellitus Typ 2. Durch die erhöhte Konzentration von Blutfetten und des Blutzuckers kommt es zu Veränderungen der Gefäße. Verengungen durch Verkalkungen sind die Folge. Eine Arteriosklerose entsteht. Die Arteriosklerose ist dann häufig für sehr schwere Folgeerkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall, verantwortlich. Also mehr als ein guter Grund seinen Hintern aus der Couch zu bewegen.

Bewegung im Alltag einbauen

Vielen fehlt die Motivation noch etwas Aktives neben der Arbeit, Schule oder Studium zu tun. Also warum nicht das Nötige mit dem Angenehmen und Nützlichen verbinden. Jeden Morgen müssen wir zur Arbeit kommen. Und am Abend wollen die meisten auch wieder nach Hause. Die perfekte Möglichkeit etwas für seine Gesundheit zu tun und den Bewegungsmangel zu bekämpfen. Und zwar nicht im Zug oder im Auto. Wie das gelingen kann, kannst du in unserem Artikel „Gesund zur Arbeit“ lesen. Auch soziale Aktivitäten am Wochenende könne mit Bewegung verbunden werden. Was spricht gegen einen gemeinsamen Ausflug zum Wandern, oder einer Radtour zum nächsten Biergarten. Und keine Angst, meiner Meinung nach ist dann auch das ein oder andere kalte Bier erlaubt. Neben der Bewegung spielt auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung eine entscheidende Rolle für ein beschwerdefreies Leben. Wenn du dich mit dem Thema Ernährung weiter beschäftigen möchtest, empfehlen wir dir unsere Kategorie „Ernährung“.

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Wenn du willst, kannst du gerne noch länger bei uns bleiben. Aber wir haben auch nichts dagegen, wenn du deinen Computer jetzt runter fährst und dich bewegst. Denn Bewegung tut uns allen gut und wir sorgen damit schon für morgen.

Zuckerarme Ernährung

zuckerarme Ernährung Supermarkt

Mittlerweile weiß es fast jeder – zu viel Zucker ist nicht gesund. Deshalb versuchen immer mehr große Markenhersteller zuckerfreie Lebensmittel zu produzieren. Die zuckerarme Ernährung ist auf dem Vormarsch. Ganz egal ob Fruchtjoghurt, Frühstücksmüsli oder Kekse. Immer mehr Hersteller setzen auf zuckerfreie Rezepte.

Im August diesen Jahres kündigten zwei der größten Anbieter für Molkereiprodukten in Deutschland an, neue zuckerfreie Rezepturen bzw. zuckerreduzierte Produkte auf den Markt zu bringen. „Wir werden den zugesetzten Zucker stufenweise reduzieren, damit sich die Konsumenten an weniger Zucker gewöhnen“, versprach Matthias Rensch vom Deutschen Milchkontor. Speziell bei der Produktlinie von Milram will das Unternehmen in diesem und im nächsten Jahr damit starten. Auslöser für diesen Schritt ist das Kaufverhalten der Konsumenten. Immer mehr Menschen achten auf eine gesundheitsbewusste bzw. zuckerarme Ernährung. So wird immer häufiger nach zuckerfreien Lebensmittel in den Supermärkten gegriffen. Laut Angaben des Marktforschungsunternehmens Nielsen ist der Absatz von gezuckertem Fruchtjoghurt seit dem Jahr 2012 um rund 20 Prozent gefallen.

 

Zuckerfreier Joghurt von Arla

In den kommenden Tagen wird Arla einen Fruchtjoghurt auf den Markt bringen, der komplett auf zugesetzten Zucker und sonstige Zusatzstoffe verzichtet. Laut Unternehmensangaben soll der neue Joghurt in Summe nur noch halb so viel Zucker wie ein “gewöhnlicher“ Fruchtjoghurt enthalten. Dafür wurde die Zutatenliste des Joghurts auf zwei Produkte verkleinert – Früchte und Joghurt. Im ersten Moment hört sich das problemlos an, was es allerdings nicht ist. Arla-Deutschland-Chef, Markus Mühleisen, merkte an, dass Fruchtjoghurts ohne Zuckerzusatz schnell säuerlich schmecken und es auch nicht leicht sei, ohne Zusatzstoffe eine angenehme Konsistenz und eine schöne Farbe zu kreieren. Die neuen zuckerfreien Lebensmittel werden auch teurer und Herr Mühleisen hofft, dass die Endverbraucher den neuen Weg mitgehen.

 

Markenhersteller stehen unter Druck bei Herstellung zuckerarme Ernährung

Aber nicht nur Arla, sondern auch andere Hersteller experimentieren an zuckerarmen Lebensmittel. Zum Beispiel hat Danone den Zuckergehalt in seinem Trinkjoghurt Actimel, seit der Produkteinführung, um ca. 17 Prozent gesenkt. In seinen KitKat-Riegeln hat Nestlé den zugesetzten Zuckeranteil um rund acht Prozent reduziert. Der große Kekshersteller Bahlsen hat mittlerweile eine Leibniz-Keks-Variante mit 30 Prozent weniger Zucker in den Supermärkten.

Grund für diesen Wandel sind die öffentlichen Diskussionen über die Schädlichkeit von Zucker, aber auch die großen Handelsketten, die mit ihren Eigenmarken eine Vorreiterposition, beim Thema zuckerarme Ernährung, eingenommen haben. Der Handelsgigant REWE will in diesem Jahr bei ca. 100 Eigenmarken-Produkten neue zuckerarme Rezepturen einführen. Edeka hat damit schon vor drei Jahren angefangen und in zahlreichen Produkten den Zuckergehalt um zehn und nicht selten auch um mehr als 20 Prozent minimiert. Auch Aldi und Lidl sind dabei ihre Rezepte zu verändern.

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Problem – Endverbraucher

Eine aktuelle Studie der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft zeigt, dass fast 60 Prozent der Konsumenten versuchen, bewusst ihren Zuckerverbrauch zu verringern. Doch nur jeder fünfte Endverbraucher ist bereit, dafür Einbußen beim Geschmack in Kauf zu nehmen. Wer also den Zuckergehalt seiner Produkte zu stark reduziert, läuft Gefahr Kunden zu verlieren.

 

Ampel-Kennzeichnung bei Lebensmittel

Der Ernährungsexperte Armin Valet, von der Verbraucherzentrale in Hamburg, ist der Ansicht, dass die Bemühungen und das Engagement der Handelsketten grundsätzlich zu begrüßen sind. Jedoch muss geprüft werden, ob unter dem Strich wirklich was dabei herauskommt. Denn eine enorme Zuckerreduzierung beutet nicht automatisch, dass aus einer Kalorienbombe ein gesunder Snack wird. Deshalb fordert Valet die Einführung einer Ampel-Kennzeichnung bei Lebensmittel, die es dem Verbraucher ermöglicht, den Zuckergehalt eines Produktes einzuordnen.

zuckerarme Ernährung

Zuckerarme Ernährung und die Wissenschaft

Auch die Wissenschaft bleibt bemüht in der Frage nach dem „gesunden“ Zucker. Die Laborforscher von Nestlé entwickelten vor kurzem einen sogenannten „porösen Zucker“. Dieser löst sich schneller im Mund und schmeckt süßer. Nestlé möchte damit den Zuckergehalt seiner Produkte um bis zu 40 Prozent senken. Der Zuckerhersteller Pfeiffer & Langen, aus Köln, schlägt einen noch extremeren Weg ein. Sie forschen an einem „Zucker ohne Kalorien“ – der sogenannten Allulose. Dabei wird die Molekülstruktur des Rübenzuckers so verändert, dass der Zucker zwar noch geschmeckt, aber vom Körper nicht abgebaut werden kann.